Hallo Leute,
bin ein Frischling hier im Forum. Wohne in der belgischen Eifel.
Ich möchte unsere Heizungsanlage ändern, bin aber mit der Technik wegen fehlendem Hintergrundwissen überfordert

.
Will mal einen Überblick verschaffen :
Momentane Situation : einzeln stehendes Familienhaus mit 4 Einwohnern, zwei Erwachsenen und 2 Kindern. Das Haus ist jetzt 17 Jahre alt. Isolation : wie damals üblich : doppelwandiges Haus (Blocksteine aussen und Hohlraum und dann ein Ziegelstein davor), 220 m² Wohnfläche, wovon "beheizt" weit weniger, eher so um die 100 m², d.h. Wohnraum 45 m², Küche 30 m², Bad, 11m², 4 Schlafzimmer: die aber nur ein wenig warm gehalten werden, d.h. so ± 15-16 Grad im Winter. Isolation Dach : nicht so toll wie heute üblich, aber (fast) unmöglich zu verbessern (wäre unverhältnismässig teuer). Fenster : doppelte Verglasung. Das Haus ist unterkellert und die Schlafzimmer sind auf der ersten Etage.
Heizsystem : Ölheizung (Buredus) mit kleinem Speicher für Warmwasser : auch 17 Jahre aber noch sehr gut in Schuss mit guter Effizienz (laut Heizungsinstallateur). Verbrauch : 2.500 Liter Öl pro Jahr, inklusive Warmwasser.
<
Seit diesem Januar haben wir auch eine Fotovoltaïk-Anlage mit einer Leistung von geschätzten 10.500 Kw pro Jahr. Verbrauch : Unser Stromverbrauch : ± 4.500 KW, wobei noch ± 2.000 hinzu kommen für die Pumpe eines Pools (und eventuell auch noch eine kleine Wärmepumpe für den Pool). Ist alles erst "im Bau".
Planung : die Anschaffung eine Luft-Wasser Wäremepumpe, am liebsten ein Splitt-Gerät. Die Vorbereitungen dafür laufen auch schon

.
Problem: habe 3 Anbieter gefragt nach einem Kostenvoranschlag, aber die sind es nicht gewohnt jemanden zu haben, der noch auf der Suche nach dem besten System ist und der denen Fragen stellt und wissen will warum dieses besser sein soll als jenes und und und.. .. Für Standart-Lösungen à la 08/15 sind diese Leute gut, aber bei der kleinsten Nachfrage entstehen sofort Unsicherheiten. Ausserdem wollte ich so viel wie möglich - am liebsten alles - selber machen. Das darf ich denen natürlich nicht mal sagen, denn ist der Ofen sofort aus, im wahrsten Sinne des Wortes !!
Frage also : wie soll ich das angehen ? Alle Systeme sind anscheinend "die BESTEN !!" und mir fehlt der Überblick und die Händler versuchen mich zu überrumpeln. Da ich auch plane eine Solarthermie-Anlage an den Kreislauf der Wärmepumpe anzuschliessen, wird das Ganze noch viel komplizierter. Aussderdem wurde mir von ALLEN Seiten DRINGEND geraten, die bestehende Ölanlage weiterhin zu benutzen, besonders für Kälteperioden wie der, die wir im gerade vergangenen Winter erlebt haben.
Die Anlagen von Remok gefallen mir ganz gut, aber : hier kommt es nicht auf Gefallen an, das ist mir schon klar.
Frage : wer kann mir helfen ? Ein Überschuss an elektrischem Strom besteht, und ich möchte den nicht "vergeuden" (also so ± 4.500 - 5000 Kw), denn : für die Einspeisung ins Netz gibt es Null komma Null.
Besten DANK !!
Gruß,
Thommener