Hallo,
ich habe eine der neuen Ecodan-WP mit 8,1 kw Leistung und Zubadan Außengerät und ausschließlich Fußbodenheizung verlegt.
Der Fußbodenheizungshersteller riet mir, dass möglichst immer die berechnete Vorlauftemperatur gleichmäßig zugeführt werden sollte (natürlich in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur und Heizkurve). Bei mir ist das nach Heizlastberechnung und einer Auslegungstemperatur von -12°C systembedingt 40/50 Grad mit 10K Spreizung. Als Raumtemperatur peile ich 20°C an.
Nach einem Jahr Betrieb zeigt sich nun leider ein utopisch deutlich zu hoher Stromverbrauch, welcher auf eine Fehleinstellung hindeutet. Ich vermute das Problem bei der WP.
Von Beginn an zeigten sich bspw. auch Fließgeräusche. Dies obwohl die Fußbodenheizung genau nach Vorgabe verlegt wurde und in den Kurven sogar extra die Kupferrohre mit nicht ganz so eng gefasste 90°Verbindungsstücken gepresst wurden. Auch sind die Durchflussmengenbegrenzer exakt wie berechnet eingestellt worden. Erhöht man die Durchflussmenge für den größten Heizkreis, verschwindet ds Fließgeräusch. Alternative kann man die in der WP eingebaute Umwälzpumpe auf Stufe II oder I stellen. Dann verschwinden die Geräusche auch (allerdings müsste ich dann die VL noch weiter erhöhen, was ja nicht unbedingt sinnvoll sein kann).
Ich bin im Moment etwas ratlos, wo ich die Ursache für den Stromverbrauch suchen muss.
Mich würde einmal interessieren, warum vom Hersteller dazu angeraten wird einen zweiten, recht kleinen Pufferspeicher und Mischer für das Heizwasser zusätzlich zu installieren? Ich hatte das System eigentlich so verstanden, dass es alles was erforderlich ist bereits beinhaltet.