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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Frage zur Effizienz von Heizkörpergebläsen

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americancocker

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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo an alle hier im Forum,

in einem anderen Thread habe ich bereits scxhon mal meine kleinen Problemchen im Umgang mit meiner Luft-Wasser-Wärmepumpe beschrieben. Einige Probleme konnten dank Eurer Mithilfe gelöst werden, dafür nochmal vielen Dank.

Was mich in diesem Zusammenhang jedoch noch brennend interessiert, ist die Optimierung der LWP hinsichtlich der Wärmeabgabe. Ich verwende keine FBH, sondern Radiatoren. Ich habe hierbei einiges über Heizkörpergebläse gelesen, jedoch ohne objektive Informationen über deren Effizienz. Vielleicht liegen hier in der Forumsgemeinde Erfahrungswerte vor.

Interessant wäre auch mal zu erfahren, wie sich eine Vergrößerung der Heizkörper auswirken würde. Thomas Heufers hatte im besagten anderen Thread dazu bereits geantwortet, konnte mir aber keine Details zu möglichen Senkung von VL-Temperaturen nennen.

Im Voraus vielen Dank für Eure Antworten.

Grüße vom american-cocker

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Thomas Heufers

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Eine bessere Alternative zu den Niedertemperatur-geführten Radiatoren mit Gebläsekonvektoren ist sicherlich eine Wandheizung.

Vorteile der Wandheizung

Wandheizungen geben die Wärme gleichmäßig als Strahlung ab. Diese Wärme wird wie die Sonnenstrahlung vom menschlichen Körper als besonders wohltuend und behaglich empfunden. Die Raumluft bleibt weitestgehend verwirbelungsfrei und behält ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt.

Im Gegensatz dazu erwärmen herkömmliche Heizkörper die Luft. Die Luft zirkuliert, dabei werden Partikel wie z.B. Hausstaub und Milben verwirbelt.

Die aufsteigende Wärme sorgt für einen warmen Kopf und kalte Füße.

Die Behaglichkeit hängt neben der Raum-(luft-)temperatur von der Temperatur der Wandflächen ab. Mit einer Wandheizung kann die Raum-(luft-)temperatur gesenkt werden, ohne die Behaglichkeit zu beeinflussen. 3°C weniger bei der Raum-(luft)- temperatur bedeuten rund 18% Heizkostenersparnis.
Quelle: http://www.wandheizung.de/Vorteile.397.0.html...

Referenzen zu Wandheizungssystemen, auch mit Wärmepumpe als Wärmegeber
http://www.wandheizung.de/Gutshof-fuer-Senioren.425.0.html...
http://www.wandheizung.de/Rohrsystem-im-Altbau.420.0.html...

Gruß

Thomas Heufers

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05231-569596 + 0177-1648721
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http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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americancocker

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Danke erstmal für die Info zu den Wandheizungen. Das mag grundsätzlich eine interessante Alternative sein, allerdings sind diese doch mit hohem sowohl arbeitstechnischen als auch finanziellen Aufwand verbunden. Wenn man sich die Preisliste der Fa. WEM so anguckt, dann kommen da bei einer Komplett-Umrüstung gut und gerne 5000 Euro zusammen, den Arbeitsaufwand noch nicht mitgerechnet. Die Zeit der Amortisation dürfte dann so um die 25 Jahre betragen, ein klares Ausschlusskriterium.

Vielleicht finden sich hier im Forum doch noch detailliertere Infos zu den Schlagwörtern Heizkörpergebläse und Flächenerhöhung Heizkörper

Grüße vom american-cocker

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Das WEM-System sollte nur zur Veranschaulichung dienen, die Referenzbeispiele geben einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten wieder. Deine angenommenen Kosten sind zu hoch gegriffen. Lass Dir ein Angebot von einem Fachhandwerker unterbreiten! Es gibt Standardkomponenten, die für einen Einsatz bei einer Wandheizung (Mehrschichtverbundrohr http://de.wikipedia.org/wiki/M...rg/wiki/Mehrschichtverbundrohr) geeignet sind.

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 27.03.2011 19:27, insgesamt einmal bearbeitet

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americancocker

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Zitat Thomas Heufers: "Deine angenommenen Kosten sind zu hoch gegriffen" Zitatende

@Thomas Heufers
Das glaube ich kaum. Auf der Website des genannten Unternehmens heißt es: "Der Bedarf an Wandheizung ist abhängig vom Dämmzustand des jeweiligen Gebäudes und liegt in der Regel zwischen 25% und 50% der Wohnfläche". Wenn ich jetzt meine 160qm Wohnfläche zugrunde lege, dann 25% anlege (mein Dämmzustand würde ich für ein Niedrigenergiehaus von 1994 als gut bezeichnen wollen) und dann mit dem Preis für 1qm (das sind lt. Preisliste incl. MwSt. knapp 140 Euro) Wandheizfläche multipliziere, komme ich allein für die Wandheizungselemente auf 5500 Euro (incl. MwSt.)
Wie bereits erwähnt: Da sind noch keine Zubehörkosten und auch keine Arbeitskosten mit drin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da andere Firmen so viel günstiger sind, dass sich das für mich in einem überschaubaren Zeitraum rechnet.
Da bleibe ich doch lieber bei meinem bisherigen Equipment und versuche dieses weiter zu optimieren, sprich: Vergrößerung der Heizkörperfläche o.ä.

Gruß vom americancocker

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123-Energiesparen

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Beiträge: 22
Benutzer-Profile anzeigen http://www.123-energiesparen.de Antworten mit Zitat
Heizkörpergebläse können die Vorlauftemperatur bis zu 20°C reduzieren
und sind sehr Preisgünstig.
Wir haben über 500 Stck bei Kunden im Einsatz und keine Reklamationen.

siehe z.B.unter:

http://www.123-energiesparen.d...ttp://www.123-energiesparen.de

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americancocker

Erfahrung: **
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Beiträge: 17
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@123-energiesparen.de
Herr Donner,
Werbung betreiben für seine eigenen Produkte ist eine Sache, Zahlen auf den Tisch legen eine andere.
Wenn Sie, wie Sie sagen, 500 zufriedene Kunden haben, dann werden Sie sicher auch über Erfahrungswerte verfügen, was die Effizienz Ihrer Heizkörpergebläse betrifft. Die muss ja schon enorm sein, wenn sich die Investition von 139 - 169 Euro (Ihre Preisangaben auf Ihrer Website) pro Gebläseeinheit in einem überschaubaren Zeitraum rechnen soll.
Im Haus habe ich 14 Heizkörper unterschiedlicher Größe und Tiefe. Im großen und ganzen kämen da für mich rund 2.100 Euro zusammen. Um, angenommen, eine Amortisationszeit von 7 Jahren zu haben (immer unter der Voraussetzung, die Dinger sind bis dahin nicht kaputt), müsste ich pro Jahr 300 Euro Heizkosten einsparen. Versprechen Sie mir das?

Gruß vom americancocker

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schimmelgutachter

Erfahrung: ***
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Beiträge: 34
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" Vorteile der Wandheizung " von Herrn Heufers

Ich bin begeistert, endlich mal eine positive Bestätigung dessen, was ich seit Anbeginn in diesem Forum als Meinung vertrete, wegen der ich allerdings bisher von allen und jedem kritisiert wurde.
Großes Lob an Herrn Heufers !

Die Strahlungsheizung ist nicht nur effektiv, Energie- und damit CO2 sparend, sondern trägt zu einem angenehmen Wohnklima bei.
Als Hüllflächenheizung, Verlegung von Kupferrohren im Sockelbereich, wird von Heizungsbauern verteufelt, weil durch geringe Anschaffungskosten kein hoher Gewinn zu generieren ist.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
americancocker hat Folgendes geschrieben:
Die muss ja schon enorm sein, wenn sich die Investition von 139 - 169 Euro (Ihre Preisangaben auf Ihrer Website) pro Gebläseeinheit in einem überschaubaren Zeitraum rechnen soll.
Im Haus habe ich 14 Heizkörper unterschiedlicher Größe und Tiefe. Im großen und ganzen kämen da für mich rund 2.100 Euro zusammen. Um, angenommen, eine Amortisationszeit von 7 Jahren zu haben (immer unter der Voraussetzung, die Dinger sind bis dahin nicht kaputt), müsste ich pro Jahr 300 Euro Heizkosten einsparen. Versprechen Sie mir das?

Bei einer Wärmepumpe als Heizung wirken sich 20 Grad weniger nötige Heizkreistemperatur schon gewaltig aus. Da werden sich die Kosten schon rechnen. Bei "normaler" Gas/Öl/Pelletsheizung wohl nicht.

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