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Forum Haustechnik: SHK

Thema: älteres Haus gekauft mit Nachspeicherheizung

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Solarmensch

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Einen Gruß ins Saarland,
Sprich mit deiner Frau und dem Drachen und verabschiedet euch von der Nachtspeicherheizung.
Mein Vorschlag ohen das Haus zu kennen :
einen Kombination aus Solarthermie und Pellet
da eh noch keine Heizflächen vorhanden sind und eine Renovierung ansteht, Wand oder Fußbodenheizung beide Systeme gibt es heute als Renovierungsmodelle mit Bauhöhen ab 15mm (FB) und 18mm (Wand).
Bitte beachte das deine Nachtspeicheröfen Energiefresser und Umweltverpester sind.
Zum Thema Dämmung auch hier wirst du früher oder später Hand anlegen müßen (Stichworte Dämmpflicht für oberste Geschoßdecke und Dämmung Kellerdecke).
Gerne berate ich dich auch umfassend und mit fundierten Zahlen,

Solarmensch

RES
Regenerative EnergieSysteme
www.res-solar.de...

!! Hausmesse am 21. & 22. Mai 2011 !!!

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alexis2008

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und zwar für den Hauseigentümer und nicht die SHK-Branche.

Man könnte natürlich eine Fußbodenheizung samt Verteilungsrohrsystem einbauen, das ganze mit Erdwärmepumpe betreiben und den Strom für die Wärmepumpe mit PV erzeugen bzw. das Warmwasser mit Solarthermie bereitstellen.
Toll - aber wäre es da nicht sinnvoller gleich das Haus zu schleifen und in ein Passivhaus zu investieren?

Solange Geld eine Rolle spielt macht es keinen Sinn nachträglich, ein in die Jahre gekommenes Bestandsgebäude, komplett auf eine Flächenheizung umzurüsten. Dabei sind die Kapitalkosten höher als die erzielbare Einsparung.

Will man wirklich Geld und auch Energie sparen, empfiehlt sich in einem solchen Fall die zusätzliche Installation von Hyper Inverter Klimageräten (=Luft/Luft-Wärmepumpen) in den Haupträumen.

So etwas amortisiert sich in wenigen Jahren.

Grüße A.

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Thomas Heufers

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alexis2008 hat Folgendes geschrieben:
Toll - aber wäre es da nicht sinnvoller gleich das Haus zu schleifen und in ein Passivhaus zu investieren?

Solange Geld eine Rolle spielt macht es keinen Sinn nachträglich, ein in die Jahre gekommenes Bestandsgebäude, komplett auf eine Flächenheizung umzurüsten. Dabei sind die Kapitalkosten höher als die erzielbare Einsparung.
Das sehe ich auch so. Ein geschlossener, hochwärmegedämmter Neubau (moderne Architektur, durchgängig neue Materialien, energiesparende Bauweise, bauphysikalisch abgestimmte Produkte) mit Putz, Dacheindeckung, Fenster sollte als Alternative zu den ganzen Einzelmaßnahmen geprüft werden. Zumal der Neubau weniger Unwägbarkeiten zulässt.
alexis2008 hat Folgendes geschrieben:
Will man wirklich Geld und auch Energie sparen, empfiehlt sich in einem solchen Fall die zusätzliche Installation von Hyper Inverter Klimageräten (=Luft/Luft-Wärmepumpen) in den Haupträumen.

So etwas amortisiert sich in wenigen Jahren.
Ob das so hinhaut, möchte ich aber bezweifeln. Ich bezweifel auch, dass damit das Haus angenehm warm wird.

Gruß

Thomas Heufers

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05231-569596 + 0177-1648721
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alexis2008

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Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben:
Ob das so hinhaut, möchte ich aber bezweifeln. Ich bezweifel auch, dass damit das Haus angenehm warm wird.

Warum soll das nicht hinhauen? Immerhin sind die Außengeräte oft baugleich zu denen gängiger L/W-Wärmepumpen (z.B. Altherma, Zubadan, etc.) und da (ver)zweifeln doch auch nur noch die Heizkesselverkäufer daran Wink


Grüße A.

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Thomas Heufers

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alexis2008 hat Folgendes geschrieben:
Warum soll das nicht hinhauen? Immerhin sind die Außengeräte oft baugleich zu denen gängiger L/W-Wärmepumpen (z.B. Altherma, Zubadan, etc.) und da (ver)zweifeln doch auch nur noch die Heizkesselverkäufer daran
Eine Luft-/Luft-Wärmepumpe unterscheidet sich ganz wesentlich von der Luft-/Wasser-Wärmepumpe. Wasser ist ein träges Medium, ganz im Gegensatz zu Luft.

Wir werden immer wieder von Anwendern angesprochen, die bei der Wärmetechnik falsch beraten worden sind und den Versprechungen vertraut haben. Diese haben auch in jüngerer Zeit einen Neubau nach EnEV-Standard bzw. Energiesparhaus KfW 60 etc. mit einer Luft-/Luft-Wärmepumpe gebaut.

Bericht eines Betroffenen:

- Einfamilienhaus Baujahr 2003
- ca. 160 qm Wohnfläche, voll unterkellert
- roter Gitterziegel mit Dämmung EPS 040 WDV 140 mm
- Heizungsanlage Luft-Luft von Proxon
- Trinkwasser Wärmepumpe Fa. Vesttherm BLW 310-20 DWT (270 Liter)
- Jahresverbrauch Strom ca. 15.000 KW
- Das Haus ist trotzdem nie angenehm warm, wir verzichten bis auf die Bäder und das Kinderzimmer auf die Zusatzheizung
- letztes Jahr haben wir einen Kachelofen mit einer wärmeleitenden Wand sowie Lüftungsschlitzen in den Flur einbauen lasse, damit heizen wir das ganze Haus im Winter, ansonsten haben wir die Lüftung immer laufen.


Für den Betroffenen ist die Sachlage im doppelten Sinne miserabel. Einerseits hat er immens hohe Stromkosten (Betriebskosten für Heizung und Warmwasser) und andererseits ist die Installation einer besseren, energiesparenden Alternative mit einem wassergeführten System nachträglich nur mit hohem Aufwand umsetzbar.
Weshalb ich nur jedem Bauherrn empfehlen kann, immer eine Bau- und Energieberatung bei der Verbraucherzentrale für sein Bauvorhaben durchführen zu lassen.

Gruß

Thomas

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alexis2008

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Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben:
Wir werden immer wieder von Anwendern angesprochen, die bei der Wärmetechnik falsch beraten worden sind und den Versprechungen vertraut haben.


Was willst du uns damit sagen?

Werden nur die Anwender mit günstigen Konvektionsheizsystem falsch beraten und die mit einem sündteueren wasserbasierten Heizsystem nicht?

Aus Sicht der Heiztechnikbranche magst du Recht haben Wink

Imho werden bei der Auswahl der Heizkosten senkenden Maßnahmen viel zu sehr die Verbrauchskosten und zu wenig die Kapitalkosten berücksichtigt - so als ob das zu investierende Geld keine Rolle spielen würde. Vieles amortisiert sich erst am Sankt Nimmerleinstag.

Grüße A.

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KTT

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Wir haben letzten Herbst in einem

freistehenden Einfamilienhaus,
BJ Anfang 90, 5 cm Styropor Isolierung,
ebenfalls bisher mittels Nachtspeicherheizung beheizt,
Untergeschoß Arztpraxis mit hoher Patientenfrequenz,

drei an den jeweiligen Heizbedarf angepasste Hyper Inverter installiert.

Kostenpunkt unter 5000,- inkl. Montage für eine Gesamtheizleistung von 11,6 kW (bis -15°C).

Was hätte wohl der Einbau eines oft propagierten Gasbrennwertkessels samt Heizkörpern, Verrohrung, Abgasrohr und Gasanschluss gekostet?

Nach der ersten Heizperiode zeigt sich der Besitzer hochzufrieden, besonders nach Ablesung des Zählerstandes, obwohl sich das Gebäude auf über 900 m SH befindet.

Um der grundlosen Pauschalverurteilung der Luft/Luft-Wärmepumpenheizungen ein Ende zu setzen, kann gern der Kontakt zum Besitzer hergestellt werden.

Grüße von

Josef Lurger
---------------------------------------
Kostengünstig heizen und kühlen!
www.ktt-heizungen.at...

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oakgast

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Kommentar von "Jan P Kruse" erstellt am 21.11.2011,10:08
Thema: Energiesparen(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Essentiell ist die Dämmung des Hauses, die die Heizung auf den Wärmebedarf ausgelegt werden mu�. Unsere Erfahrung ist, Heizsystem und Dämmung als Gesamtpaket zu sehen, wobei die Dämmung fast noch wichtiger ist, als die neue Heizung. Dann lä�t sich evtl. auch eine Wärmepumpe sinnvoll betreiben.
Mail an Jan P Kruse


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KTT

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Beiträge: 29
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Eine aktuelle Analyse der unabhängigen österr. Energieagentur kommt zu einem etwas anderem Ergebnis, nämlich dass aus wirtschaftlicher Sicht eine thermische Teilsanierung einer Vollsanierung deutlich überlegen ist.
Ein Zitat daraus: "Bereits Teilsanierungen können bei gleichzeitiger Sanierung der Heizungsanlagen ein sehr gutes Kosten–Nutzen-Verhältnis aufweisen. Stehen einer umfassenden Sanierung bautechnische Hindernisse oder finanzielle Hemmnisse entgegen, sollte daher nicht vor einer Teilsanierung zurückgeschreckt werden."
Eine Erneuerung des Heizsystems ist jedoch meist unabdingbar.
http://www.energyagency.at/presse/aktuelle-presseaussendungen-2011/pre...

Grüße Josef

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Thomas Heufers

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Die österreichische Energieagentur würde aber nie und nimmer eine Empfehlung für die von dir beworbenen Inverter-Klimageräte (Luft/Luft-Wärmepumpen) im Heizbetrieb aussprechen, außer in hoch wärmegedämmten Passivhäusern.

Es ist auch nicht neu, dass man einen Kosten-Nutzen-Vergleich machen sollte. Wer technikverliebt ist, ist bereit das Geld auszugeben. Hier sage ich auch dem Bauinteressenten, dass die eine oder andere Maßnahme zur Effizienzsteigerung sich nicht rechnet, dass neben der Zusatzinvestition auch weitere Wartungskosten eintreten und die Wahrscheinlichkeit von Reparaturen zunimmt.
Wir haben beispielsweise für unsere Solarthermie mehr Wartungskosten als Energieeinsparungen. Deshalb wird auch nach der Installation gerne von den Fachhandwerkern ein Wartungsvertrag für die thermische Solaranlage angeboten.

Aber eins dürfte wohl klar sein, wenn man einen unsanierten Altbau mit einer
Luft-/Luft-Wärmepumpe oder mit einer Infrarotheizung versucht diesen wintertags zu beheizen, dann laufen einem die Kosten (Investition und Betrieb) davon und der Nutzen ist keineswegs erreicht. Dann kann es nämlich vorkommen, dass man im Winter frieren muss. Ich weiß gar nicht, wie man solche faulen Äpfel für einen Interessenten im Altbaubereich anbieten kann.

Servus

Thomas Heufers

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KTT

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Hallo Thomas,

darüber zu spekulieren, welche Empfehlungen irgend eine Institution aussprechen würde, ist müßig.
Glücklicherweise gibt es immer mehr zufriedenen Kunden die dies übernehmen.

Dass mit unseren Hyper-Inverter-Klimageräten keine Wohnräume mit zu schlechtem Isolationsstandard beheizt werden sollen, kannst du auch auf unserer Homepage nachlesen.
Die Unterstellung, dass wir "faule Äpfel für Interessenten im Altbaubereich anbieten" entbehrt daher jeglicher Grundlage, ist niveaulos und erscheint mir deiner unwürdig.

Grüße Josef

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oakgast

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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Kommentar von "ephraim" erstellt am 04.02.2012,08:02
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hallo
ich bin kein befürworter von nachtspeicheröfen, habe/hatte aber sehr viel beruflich und auch schon privat in einer mietwohnung damit zu tun. der fehler bei den meisten leuten liegt darin, dass sie in der nacht wesentlich mehr energie aufladen, als sie benötigen. da heizen leute 7 std. auf und lassen tagsüber den lüfter nicht laufen-könnte ja strom verbrauchen...
ic habe es immer so gehandhabt, dass ich zuerst das raumthermostat ordentlich einstelle und dann die aufladung endsprechend runterregle, so dass am abend vor der nächsten aufladung die heizung nur noch lauwarm ist und wieder effizient mit der für den nächsten tag benötigten energie aufgeladen werden kann. am abend einen heizkörper aufzuladen, der noch brüllend heiß ist, ist totale energieverschwengung.

gruß ephraim
Mail an ephraim


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