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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
bob
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Beitragvon bob » 03.02.2011 16:37 Uhr

weil man für Speicher keinen Platz braucht. Es gibt aber auch eine billigere Hieztechnik, die auch keinen Platz für den Brennstoff im Haus benötigt: Holzpellet-Heizung mit Außentank in der Erde. Einen Vergleich zu Öl und Gas findest du in der Broschüre Ratgeber Pelletslagerung, zu bestellen hier:
http://www.mall.info/produkte/fachbuchr ... erung.html
Außerdem ist die CO2-Bilanz bei Holz sehr viel besser, also weniger klimaschädlich.

oakgast
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Beitragvon oakgast » 24.04.2011 13:15 Uhr

Kommentar von "veronika" erstellt am 24.04.2011,14:12
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo
habe da mal eine frage ich habe gestern eine 4-zimmer wohnung angeschaut
es ist eine sehr schöne wohnung aber mit nachtspeicherheizung diese wohnung würde 580- kalt 25 stellplatz 70 nebenkosten ohne heizung kosten .
Die jetzige wohnung kostet kalt 600,- nebenkosten 140 .- nebenkosten ab 1.4 nebenkosten erhöhung auf 190,.
die nachzahlung dieses jahr belief sich auf 743,- euro monatlich bezahle ich momentan 80,- strom
jetzt weiß ich nicht was ich bei der anderen wohnung an strom rechnen muß ???
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bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 24.04.2011 15:36 Uhr

oakgast hat geschrieben:jetzt weiß ich nicht was ich bei der anderen wohnung an strom rechnen muß ???

Was hat den der Vormieter/jetziger Mieter für Stromkosten mit der Heizung?
Und schau auch von wan die Speicheröfen sind. Alte Geräte sind noch Aspest u/o Chromat/PCB-Belastet.
oakgast
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Beitragvon oakgast » 24.04.2011 17:22 Uhr

Kommentar von "VERONIKA" erstellt am 24.04.2011,18:21
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hallo ja das mit den vormietern ist so eine sache die sind nur abgehauen
wo sehe ich wie alt die öfen sind ??
Wenn ich den stromanbieter anrufe darf der mir auskunft geben was die vormieter strom bezahlen mußten ??
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bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 25.04.2011 15:31 Uhr

oakgast hat geschrieben:wo sehe ich wie alt die öfen sind ??

Am Typenschild. Sollte jedes elektrische Gerät haben.

oakgast hat geschrieben:Wenn ich den stromanbieter anrufe darf der mir auskunft geben was die vormieter strom bezahlen mußten ??

Es reicht evt. zu schauen wieviel kWh auf dem Zähler sind und wie lange dieser eingebaut ist. Dann noch evtl. Leerstandszeit der Wohnung berücksichtigen. Normalerweise sollte hier der Vermieter auch auskunft geben können wobei hier u.U. "gemauschelt" wird um die Verbrauchszahlen schön zu rechnen (z.B. leerstandszeiten für eine vorgelegt Jahresabrechnung verwenden).
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Beitragvon Solarmensch » 01.05.2011 17:31 Uhr

Einen Gruß ins Saarland,
Sprich mit deiner Frau und dem Drachen und verabschiedet euch von der Nachtspeicherheizung.
Mein Vorschlag ohen das Haus zu kennen :
einen Kombination aus Solarthermie und Pellet
da eh noch keine Heizflächen vorhanden sind und eine Renovierung ansteht, Wand oder Fußbodenheizung beide Systeme gibt es heute als Renovierungsmodelle mit Bauhöhen ab 15mm (FB) und 18mm (Wand).
Bitte beachte das deine Nachtspeicheröfen Energiefresser und Umweltverpester sind.
Zum Thema Dämmung auch hier wirst du früher oder später Hand anlegen müßen (Stichworte Dämmpflicht für oberste Geschoßdecke und Dämmung Kellerdecke).
Gerne berate ich dich auch umfassend und mit fundierten Zahlen,

Solarmensch

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!! Hausmesse am 21. & 22. Mai 2011 !!!

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Beitragvon alexis2008 » 03.05.2011 10:45 Uhr

und zwar für den Hauseigentümer und nicht die SHK-Branche.

Man könnte natürlich eine Fußbodenheizung samt Verteilungsrohrsystem einbauen, das ganze mit Erdwärmepumpe betreiben und den Strom für die Wärmepumpe mit PV erzeugen bzw. das Warmwasser mit Solarthermie bereitstellen.
Toll - aber wäre es da nicht sinnvoller gleich das Haus zu schleifen und in ein Passivhaus zu investieren?

Solange Geld eine Rolle spielt macht es keinen Sinn nachträglich, ein in die Jahre gekommenes Bestandsgebäude, komplett auf eine Flächenheizung umzurüsten. Dabei sind die Kapitalkosten höher als die erzielbare Einsparung.

Will man wirklich Geld und auch Energie sparen, empfiehlt sich in einem solchen Fall die zusätzliche Installation von Hyper Inverter Klimageräten (=Luft/Luft-Wärmepumpen) in den Haupträumen.

So etwas amortisiert sich in wenigen Jahren.

Grüße A.
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Beitragvon Thomas Heufers » 03.05.2011 11:00 Uhr

alexis2008 hat geschrieben:Toll - aber wäre es da nicht sinnvoller gleich das Haus zu schleifen und in ein Passivhaus zu investieren?

Solange Geld eine Rolle spielt macht es keinen Sinn nachträglich, ein in die Jahre gekommenes Bestandsgebäude, komplett auf eine Flächenheizung umzurüsten. Dabei sind die Kapitalkosten höher als die erzielbare Einsparung.
Das sehe ich auch so. Ein geschlossener, hochwärmegedämmter Neubau (moderne Architektur, durchgängig neue Materialien, energiesparende Bauweise, bauphysikalisch abgestimmte Produkte) mit Putz, Dacheindeckung, Fenster sollte als Alternative zu den ganzen Einzelmaßnahmen geprüft werden. Zumal der Neubau weniger Unwägbarkeiten zulässt.
alexis2008 hat geschrieben:Will man wirklich Geld und auch Energie sparen, empfiehlt sich in einem solchen Fall die zusätzliche Installation von Hyper Inverter Klimageräten (=Luft/Luft-Wärmepumpen) in den Haupträumen.

So etwas amortisiert sich in wenigen Jahren.
Ob das so hinhaut, möchte ich aber bezweifeln. Ich bezweifel auch, dass damit das Haus angenehm warm wird.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon alexis2008 » 03.05.2011 22:26 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Ob das so hinhaut, möchte ich aber bezweifeln. Ich bezweifel auch, dass damit das Haus angenehm warm wird.

Warum soll das nicht hinhauen? Immerhin sind die Außengeräte oft baugleich zu denen gängiger L/W-Wärmepumpen (z.B. Altherma, Zubadan, etc.) und da (ver)zweifeln doch auch nur noch die Heizkesselverkäufer daran :wink:


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Beitragvon Thomas Heufers » 04.05.2011 06:58 Uhr

alexis2008 hat geschrieben:Warum soll das nicht hinhauen? Immerhin sind die Außengeräte oft baugleich zu denen gängiger L/W-Wärmepumpen (z.B. Altherma, Zubadan, etc.) und da (ver)zweifeln doch auch nur noch die Heizkesselverkäufer daran
Eine Luft-/Luft-Wärmepumpe unterscheidet sich ganz wesentlich von der Luft-/Wasser-Wärmepumpe. Wasser ist ein träges Medium, ganz im Gegensatz zu Luft.

Wir werden immer wieder von Anwendern angesprochen, die bei der Wärmetechnik falsch beraten worden sind und den Versprechungen vertraut haben. Diese haben auch in jüngerer Zeit einen Neubau nach EnEV-Standard bzw. Energiesparhaus KfW 60 etc. mit einer Luft-/Luft-Wärmepumpe gebaut.

Bericht eines Betroffenen:

- Einfamilienhaus Baujahr 2003
- ca. 160 qm Wohnfläche, voll unterkellert
- roter Gitterziegel mit Dämmung EPS 040 WDV 140 mm
- Heizungsanlage Luft-Luft von Proxon
- Trinkwasser Wärmepumpe Fa. Vesttherm BLW 310-20 DWT (270 Liter)
- Jahresverbrauch Strom ca. 15.000 KW
- Das Haus ist trotzdem nie angenehm warm, wir verzichten bis auf die Bäder und das Kinderzimmer auf die Zusatzheizung
- letztes Jahr haben wir einen Kachelofen mit einer wärmeleitenden Wand sowie Lüftungsschlitzen in den Flur einbauen lasse, damit heizen wir das ganze Haus im Winter, ansonsten haben wir die Lüftung immer laufen.


Für den Betroffenen ist die Sachlage im doppelten Sinne miserabel. Einerseits hat er immens hohe Stromkosten (Betriebskosten für Heizung und Warmwasser) und andererseits ist die Installation einer besseren, energiesparenden Alternative mit einem wassergeführten System nachträglich nur mit hohem Aufwand umsetzbar.
Weshalb ich nur jedem Bauherrn empfehlen kann, immer eine Bau- und Energieberatung bei der Verbraucherzentrale für sein Bauvorhaben durchführen zu lassen.

Gruß

Thomas


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