|
Hallo,
wir haben uns ein freistehendes 30 Jahre altes Haus gekauft und meine Gattin möchte ins EG ihre Krankengymnastische Praxis machern und in den 1.Stock zieht der Schwiegerdrache ein ( kleiner Schewrz, gutes Verhältnis). Nun ist dort eine Nachspeicherheizung eingebaut und von allen Seiten rät man mir, eine neue Heizung einzubauen, da wir im Haus sowieso einiges umbauen und dementsprechend Dreck anfällt. Ich habe vom Vorbesitzer eine Abrechnung bekommen und der Stromverbrauch im gesamten Haus ist schon enorm.
Wärempumpe denke ich fällt aus, da das Haus nur im Dach isoliert und an den Innenwänden überall 2-3 cm Styropor als Dämmung angebracht ist. Die Fenster sind aus Alu und sollen zuerst einmal drinbleiben.
Was würdet ihr mir als neue Heizung raten, eine Gasleitung wurde aktuell bis ins Haus gelegt.
Öl fällt ggfs. weg, da in diesem Falls Tanks usw. aufgebaut werden müssten. Wärmepumpe weiß ich nicht, aber in einem eher schlecht gedämmten Haus ist die " Ausbeute" bestimmt schlecht.
Wenn man zu Gas tendieren würde, auch wegen des geringen Platzverbrauches, was gibt es dann bei dieser Variante zu beachten.
Warmwasser über eine Boiler oder was gibt es alles in Zusammenhang mit Gas. Momenatn steht ein großer Boiler im Keller, der das warem Wasser macht.
Ich werde natürlich auch eine Heizungsfirma kommen lassen, aber dort wird man ja oft daraufhin beraten, was die gerne tun oder was viel Geld bringt.
Grüße aus dem Saarland
Nach oben
|
|
|
|
Als Übergangsinvestition ist eine Gas-Brennwerttherme sicherlich empfehlenswert. Die Investitionskosten sind sehr gering. Da ja kein wassergeführtes Heizsystem vorhanden ist, sollte sich ein Fachhandwerker vor Ort ein Bild machen, und danach eine plausiblen Vorschlag unterbreiten. Lass dich von mehreren Fachhandwerkern in der Sache beraten und filter für dich das Für und Wider heraus.
Eine kostenpflichtige Energieberatung unter Betrachtung der Gesamtsituation durch einen Sachverständigen der Verbraucherzentralen ist auch eine gute Option.
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
Nach oben
|
|
|
Da kein wassergeführtes Heizsystem vorhanden ist würde mir eine Lösung mit Luft-Luft-Wärmepumpen (=moderne Inverter Klimaanlagen) am sinnvollsten erscheinen.
Gegenüber deiner reinen Stromheizung würde sich der Heizstromverbrauch auf ca. ein Viertel reduzieren.
Gegenüber Gas sind diese Klimageräte ebenfalls im Verbrauch günstiger und von den Ölpreisschwankungen wärst du damit unabhängiger...
Näheres dazu findest du hier: www.ktt-heizungen.at/kostenvergleich.html...
Eine Heizleistung (bis -15°C) von 6,2 kW (von zwei Geräten) kommt samt Montage auf unter 3 t€.
Die Montage ist im Normalfall in einem Tag erledigt.
Moderne Geräte sind mittlerweile so leise, dass man daneben auch schlafen kann.
Grüße A.
Nach oben
|
|
|
|
|
|
|
Hallo,
denke auch das eine Wärmepumpe mit der schlechten Isolierung usw. problematisch wäre. Auch dort müssten ja Leitungen verlegt und Radiatoren installiert werden.
Eine Frage wäre noch, ob es sinnvoll wäre, neue Nachtspeicheröfen zu installieren, da diese doch bestimmt kleiner ,effektiver und somit auch sparsamer sind als die alten Geräte.
Man würde sich so weiterhin Schornsteinfger, Wartung der Heizung usw. sparen.
Oder bin ich da auf dem Holzweg, was die Kosten betrifft?
Wenn man natürlich späte rdarin wohnt, möchte/kann man ja keine großen Umbauarbeite mehr tätigen. Nun wäre dies eher das kleinere Problem.
Oder was meint ir, gibt es eigentlich "sparsame" Nachtspeichersysteme?
Grüße aus dem kalten Saarland
Nach oben
|
|
|
@Thomas
Was soll das Problem sein? Hab eine solche Klimaanlage sogar in einem Haus von Anfang 1970 laufen.
Der Luftzug dürfte mit dem von Nachtspeicheröfen vergleichbar sein, da auch diese im wesentlichen Konvektoren mit einem nur gering Strahlungsanteil sind.
@Meiser
Luft-Luft-Wärmepumpen sind Klimaanlagen, die aus einem Außengerät und einem oder mehreren Innengeräten bestehen. Radiatoren oder Wasserrohre müssen nicht montiert bzw. verlegt werden. Ein Installateur ist nicht nötig. Das Außengerät und das Innengerät müssen jedoch mit Kabel und Kältemittelleitungen von einem Kältetechniker verbunden werden.
Dein Haus hat einen durch den Isolationsstandard, das lokale Klima und deine Gebrauchsgewohnheiten vorgegebenen Wärmebedarf. Diesen Wärmebedarf kannst du durch unterschiedl. Energieträger abdecken.
siehe http://www.energiesparhaus.at/energie/energietraeger.htm...
Eletrische Energie als die hochwertigste und damit teuerste Energieform wird zu fast 100% in Nutzwärme umgewandelt. Große Effizenzunterschiede zwischen Nachtspeicherheizungen bestehen daher nicht. Hier existiert kein nennenswertes Einsparungspotential.
Bei der Gastherme betragen die Heizkosten derzeit weniger als die Hälfte von reinen Elektroheizungen. Dafür müssen jedoch Rohre verlegt und Heizkörper montiert werden sowie Gasanschluss und Schornstein vorhanden sein.
siehe http://www.energiesparhaus.at/energie/erdgas.htm...
Holz wäre der von den Heizkosten billigste Energieträger, jedoch ist das Handling, die Lagerung, etc. recht aufwendig und moderne Anlagen entsprechend teuer. siehe
http://www.energiesparhaus.at/energie/pellets.htm...
Nun bleibt dir die Qual der Wahl.
Grüße A.
Nach oben
|
|
|
|
|
|
|
Hallo,
wir haben nun eine Abrechnung vom momentanen Hausbesitzer bekommen.
EG hier wohnen 2 Personen:
EG nur Heizungsstrom: 10.000 KW 1370€
EG normaler Strom: 7.000 KW 1481€
OG wohnt eine Person:
OG nur Heizung: 14500KW 1918€
OG norm. Strom: 2660KW 526€
d.h. die Heizung hat incl. Mwst ca. 4000€ gekostet, was an ÖL ca. 5700 Liter ( bei 0,70€) bedeutet.
Dies ist aber nur für 11 Monate, wie wird denn der 12.Monat berechnet??
Wenn ich bedenke, das ein "normales" Haus ca 4000-4500Liter für 2 Wohnungen verbrauchen würde, ist da ja doch noch eine Differenz, wenn auch nicht so groß wie ich angenommen habe.
Habt ihr ein Verhältnis zu Gas, wenn man bisher an Verbrauch ca. 4000€ hatte.
Meine Gattin hat gesagt, am besten lassen wir die Nachtspeicherheizung drin und sparen uns die Kosten für eine neue Gasheizung.
Ich warte noch auf Angebote für eine Gasheizung, bin aber nun hin und hergerissen.
Habt ihr noch einige "entscheidende Tipps??
Grüße aus dem Saarland
Nach oben
|
|
|
| meiser hat Folgendes geschrieben: | | Dies ist aber nur für 11 Monate, wie wird denn der 12.Monat berechnet? | Wenn der fehlende Monat der Dezember ist, dann kann man überschlägig 15 % aufschlagen.
| meiser hat Folgendes geschrieben: | | Habt ihr ein Verhältnis zu Gas, wenn man bisher an Verbrauch ca. 4000€ hatte. | - Gegenüber den Nachtspeicheröfen kann man eine Gasheizung gezielter einsetzen.
- Nachtspeicheröfen nehmen auch dann Energie auf, wenn Sie diese am Folgetag nicht benötigen. Bei Gasheizungen wird nur bedarfsorientiert Energie verbraucht.
- Nachtspeicheröfen haben durch die thermische Speicherung (Wandlung von Strom zu Wärme) wesentliche Verluste, diese fallen bei einer Gasbrennwerttherme nicht an.
- Wenn man den Brennwerteffekt voll ausschöpft, hat ein Gasheizung einen hohen Wirkungsgrad. | meiser hat Folgendes geschrieben: | | Habt ihr noch einige "entscheidende Tipps? | Alle Daten und Fakten zum Objekt sammeln, Fotos von der Anlagetechnik (Typenschilder der Heizung, Anlageschema, Grundrisse ect.) machen. Mit den Unterlagen solltest Du zu einer Energieberatung in der Verbraucherzentrale gehen. Dort gibt es Experten, die Dich unabhängig beraten können. die Kosten für ein solches Beratungsgespräch im Hause der Verbraucherzentrale liegen bei 5 €. Es gibt auch die Möglichkeit vor Ort zuhause im Objekt eine Besichtigung und Energieberatung durchführen zu lassen, hier sind die Kosten bei der VZ anzufragen.
Seriös lässt sich hier im Forum, ohne die genaue Situation zu kennen, keine Empfehlung aussprechen.
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
Nach oben
|
|
|
| meiser hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
wir haben uns ein freistehendes 30 Jahre altes Haus gekauft und meine Gattin möchte ins EG ihre Krankengymnastische Praxis machern und in den 1.Stock zieht der Schwiegerdrache ein ( kleiner Schewrz, gutes Verhältnis). Nun ist dort eine Nachspeicherheizung eingebaut und von allen Seiten rät man mir, eine neue Heizung einzubauen, da wir im Haus sowieso einiges umbauen und dementsprechend Dreck anfällt. Ich habe vom Vorbesitzer eine Abrechnung bekommen und der Stromverbrauch im gesamten Haus ist schon enorm.
Wärempumpe denke ich fällt aus, da das Haus nur im Dach isoliert und an den Innenwänden überall 2-3 cm Styropor als Dämmung angebracht ist. Die Fenster sind aus Alu und sollen zuerst einmal drinbleiben.
Was würdet ihr mir als neue Heizung raten, eine Gasleitung wurde aktuell bis ins Haus gelegt.
Öl fällt ggfs. weg, da in diesem Falls Tanks usw. aufgebaut werden müssten. Wärmepumpe weiß ich nicht, aber in einem eher schlecht gedämmten Haus ist die " Ausbeute" bestimmt schlecht.
Wenn man zu Gas tendieren würde, auch wegen des geringen Platzverbrauches, was gibt es dann bei dieser Variante zu beachten.
Warmwasser über eine Boiler oder was gibt es alles in Zusammenhang mit Gas. Momenatn steht ein großer Boiler im Keller, der das warem Wasser macht.
Ich werde natürlich auch eine Heizungsfirma kommen lassen, aber dort wird man ja oft daraufhin beraten, was die gerne tun oder was viel Geld bringt.
Grüße aus dem Saarland :!: |
Nach oben
|
|
|
weil man für Speicher keinen Platz braucht. Es gibt aber auch eine billigere Hieztechnik, die auch keinen Platz für den Brennstoff im Haus benötigt: Holzpellet-Heizung mit Außentank in der Erde. Einen Vergleich zu Öl und Gas findest du in der Broschüre Ratgeber Pelletslagerung, zu bestellen hier:
http://www.mall.info/produkte/fachbuchreihe/ratgeber-pellet-lagerung.h...
Außerdem ist die CO2-Bilanz bei Holz sehr viel besser, also weniger klimaschädlich.
Nach oben
|
|
|
Kommentar von "veronika" erstellt am 24.04.2011,14:12
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo
habe da mal eine frage ich habe gestern eine 4-zimmer wohnung angeschaut
es ist eine sehr schöne wohnung aber mit nachtspeicherheizung diese wohnung würde 580- kalt 25 stellplatz 70 nebenkosten ohne heizung kosten .
Die jetzige wohnung kostet kalt 600,- nebenkosten 140 .- nebenkosten ab 1.4 nebenkosten erhöhung auf 190,.
die nachzahlung dieses jahr belief sich auf 743,- euro monatlich bezahle ich momentan 80,- strom
jetzt weiß ich nicht was ich bei der anderen wohnung an strom rechnen muß ???
Mail an veronika
Nach oben
|
|
|
| oakgast hat Folgendes geschrieben: | | jetzt weiß ich nicht was ich bei der anderen wohnung an strom rechnen muß ??? |
Was hat den der Vormieter/jetziger Mieter für Stromkosten mit der Heizung?
Und schau auch von wan die Speicheröfen sind. Alte Geräte sind noch Aspest u/o Chromat/PCB-Belastet.
Nach oben
|
|
|
Kommentar von "VERONIKA" erstellt am 24.04.2011,18:21
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
hallo ja das mit den vormietern ist so eine sache die sind nur abgehauen
wo sehe ich wie alt die öfen sind ??
Wenn ich den stromanbieter anrufe darf der mir auskunft geben was die vormieter strom bezahlen mußten ??
Mail an VERONIKA
Nach oben
|
|
|
| oakgast hat Folgendes geschrieben: | | wo sehe ich wie alt die öfen sind ?? |
Am Typenschild. Sollte jedes elektrische Gerät haben.
| oakgast hat Folgendes geschrieben: | | Wenn ich den stromanbieter anrufe darf der mir auskunft geben was die vormieter strom bezahlen mußten ?? |
Es reicht evt. zu schauen wieviel kWh auf dem Zähler sind und wie lange dieser eingebaut ist. Dann noch evtl. Leerstandszeit der Wohnung berücksichtigen. Normalerweise sollte hier der Vermieter auch auskunft geben können wobei hier u.U. "gemauschelt" wird um die Verbrauchszahlen schön zu rechnen (z.B. leerstandszeiten für eine vorgelegt Jahresabrechnung verwenden).
Nach oben
|
|