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Infrarotheizungen, Bildheizungen, Nachtspeicheröfen, Heizkonvektoren
007elektro
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Beitragvon 007elektro » 22.01.2011 16:52 Uhr

Ganz aktuell gibt es eine Studie von Redwell, die aufzeugt, wie effektiv das System ist: http://www.redwell.de/redwell-studie.html

Gruß, Bernd

roro
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Beitragvon roro » 22.01.2011 17:48 Uhr

Eine von einem "Griechischen" Institut für eine Firma durchgeführte Expertise. Was kann man da schon Objektives erwarten.

Alleine die Tabelle 5 ist genial. Ich frage mich vor allem wie Qh bei den einzelnen Heizungsarten bestimmt wurde.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 22.01.2011 18:49 Uhr

Zu den ominösen Beiträgen zu Redwell oder anderen Infrarotheizungsystemen kann hier im Forum oder andererorts nachschlagen werden. Wer Energie sparen will, ist mit dem System ganz sicher falsch beraten.

Der Vertrieb von Infrarotheizungen erinnert mich ein wenig an den AWD von Herrn Maschmeyer o.a. Schneeball-Vertriebssysteme. Nach dem Motto: Verkauft den Leuten den Kram, auch wenn es keinen wirklichen Nutzen gibt.

Gruß

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Beitragvon Thomas Heufers » 26.08.2011 12:01 Uhr

Um die Effizienz dieses Systems zu prüfen, bedarf es nur der Angabe der Anlagenaufwandszahl. Nach EnEV wird dieses System sofort durchfallen!

Wer ein solches System (genannt Zukunftsheizung) einbauen möchte, sollte zuvor einen unabhängigen Energieberater aufsuchen und sich über Sinn und Unsinn aufklären lassen.

Man kann nur hoffen, dass der in der Referenz genannte Dekan Klaus Homann die Stromabrechnung nicht verteufelt.

Natürlich kann es bei dem relativ spantanen und kurzzeitigen Einsatz (beispielsweise ausschließlich zu Gottesdiensten) interessant sein, ein solches Heizsystem zu nehmen. Da die kurze Einsatzdauer beispielsweise an 3 - 5 Stunden pro Woche eine einfach aufgebautes direktelektrisches Heizsystem erforderlich macht.
Genauso könnte man aber auch eine Gas-Brennwert-Therme mit Luftumwälzer und Vorheizregister nehmen.

Für den Dauereinsatz wird eine solche direktelektrische Infrarotheizung mit oder ohne Natursteinplatten nicht zu empfehlen sein. Enorme Energiekosten sind vorprogrammiert!
Siehe folgenden Beitrag vom Bund der Energieverbraucher.
http://www.energieverbraucher.de/de/Umw ... ail__6790/

Gruß

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Beitragvon bernhard geyer » 26.08.2011 21:26 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Natürlich kann es bei dem relativ spantanen und kurzzeitigen Einsatz (beispielsweise ausschließlich zu Gottesdiensten) interessant sein, ein solches Heizsystem zu nehmen. Da die kurze Einsatzdauer beispielsweise an 3 - 5 Stunden pro Woche eine einfach aufgebautes direktelektrisches Heizsystem erforderlich macht.
Genauso könnte man aber auch eine Gas-Brennwert-Therme mit Luftumwälzer und Vorheizregister nehmen.

Für Gottesdienste sind die "popowärmer" am gebräuchlichsten. Aber im Bereich Gotteshäuser gibt es einige Sünden aus dem 50/60/70igern als man Dachheizungen (!) eingebaut hat um die Flachdächer von Schneelasten zu befreien. Es wird wirklich mit Strom dafür gesorgt das der Schnee auf Gotteshäuser"neubauten" mit Flachdach schmilzt.
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Beitragvon oakgast » 02.09.2011 20:23 Uhr

Kommentar von "Uekermann" erstellt am 02.09.2011,12:43
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Wenn man nicht gleich was verkaufen oder kaufen will, könnte man den Forschungsbericht von Dr.-Ing. Peter Kosack von der Technischen Universität Kaiserslautern mal lesen.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1483' target='_blank'>Mail an Uekermann</a>

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Beitragvon inge.s6 » 20.09.2011 09:16 Uhr

Hallo!

Ich nutze seit ein paar Monaten eine Spiegelheizung in meinem Flur. Habe diese bei einem Anbieter im Web gekauft, sie war günstig, und der Verkäufer sagte mir, bei Infrarotheizungen sei alles das Gleiche.

Nun bin ich mit dem Spiegel nicht zufrieden, denn ich kann mich immer nur drin sehen, wenn er nicht heizt bzw. kalt ist. Sobald er heizt, verzieht er sich und verzerrt mein Spiegelbild, denn der Spiegel wurde wellig auf Grund der Temperatur. Bisher hatte ich gedacht, es sei dann wohl immer so.

Nun war ich am Wochenende auf einer Messe in Nordhessen, wo ein Stand der Firma Redwell vertreten war. Auch dort hing ein Spiegel. Der freundliche Verkäufer dort hat ihn mir extra angestellt, und auch noch nach 30 Minuten, die ich dort gesessen hatte, verzog sich gar nichts.

Ich war verwundert, dass es doch so große Qualitätsunterschiede bei Infrarotheizungen gibt, hatte doch der Verkäufer damals gesagt, es wäre alles das Gleiche!

Der Berater dort erklärte mir, dass auf Grund eines mineralischen Speichergesteins (genau das, was ich am gegenüberliegenden Stand in einem Kachelofen entdeckt habe) sich die Geräte auch bei hoher Temperatur nicht verziehen können und fromstabil bleiben und deshalb dort auch große Größen hergestellt werden können.

Das hat mich überzeugt! Meine nächsten Geräte, denn ich brauche noch welche für Bad und Schlafzimmer, werde ich auf jeden Fall bei Redwell kaufen, denn nicht nur rein optisch, wenn man das dann sieht, sondern auch in der Funktion ist es ein großer Unterschied zu diesen Billig-Geräten im Web.

Diese Unterschiede habe ich dann auch gefunden, unter http://www.die-infrarotheizung.de/index ... nterschied

Gruß, Inge
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Beitragvon Thomas Heufers » 20.09.2011 09:49 Uhr

Hallo Inge!

In welcher Beziehung stehst du zu Redwell?
Dein Beitrag klingt wie eine Werbebotschaft für Redwell.

Übrigens, wenn dem so ist, dann kannst du bei deinem Lieferanten eine Rücknahme und Nachbesserung der Spiegelheizung verlangen.

Das es sich bei diesem Heizsystem, eingesetzt als dauerhafte Wohnraumheizung, um eine Energieschleuder handelt, hast du nicht erwähnt.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 07.11.2011 15:08 Uhr

Kommentar von "Niedermann" erstellt am 07.11.2011,15:04
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Folgende Erfahrung habe ich gemacht:
Raum 35 m² mit Elektro-Nachtspeicherheizung: Verbrauch 15 kWh in 24 h
Diese Heizung abgestellt, stattdessen 2 Infrarotheizungen (je 420 W) aufgestellt,
Verbrauch 6 kWh in 24 h; Außentemperatur jeweils 8 Grad
Die erreichte Raumtemperatur von jeweils 20 Grad fühlte sich mit der Infrarotheizung subjektiv angenehmer bzw. wärmer an. Bin jetzt gespannt, wie es sich bei kälteren Temperaturen verhält.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1603' target='_blank'>Mail an Niedermann</a>
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Beitragvon Thomas Heufers » 08.11.2011 08:21 Uhr

@ Niedermann - Bei der Nachtspeicherheizung wird der Strom nicht direkt zur Wärmeabgabe genutzt, es wird ein träges Speichermedium aufgewärmt und dies gibt zeitversetzt über ein Umluftsystem die Wärme an den Raum ab. Die Verluste dieses Systems sind wesentlich höher als bei einer direktelektrischen Heizung. Die Nachtspeicherheizungen werden, wie der Name schon sagt, im Nachtbetrieb (i.d.R. zwischen 22:00 - 6:00 Uhr) mit Wärme gespeist.

Dem Nutzer von Nachtspeicherheizungen wird ein spezieller, quersubventioniert günstiger Heiztarif offeriert. Dieser Tarif wird dem Nutzer einer Infrarotheizung oder anderen direktelektrischen Heizsystemen nicht angeboten. Das bedeutet, dass die Betriebskosten in etwa gleich hoch bleiben. Das ganze Schönreden von Redwell und baugleichen Heizsystemen ist Quacksalberei.

Gruß

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