Hallo Thomas!
Deine Angaben zur Warmwasserbereitsstellung bietet eine interessante Einsicht. Ich hätte gedacht, dass der Stromverbrauch für die Trommel eine wichtigere Rolle spielt.
Dann kann man also davon ausgehen, dass Energiesparen da möglich wird, wo weniger Wasser eingesetzt wird. Die Waschmittelindustrie spielt dementsprechend also eine grosse Rolle in diesem Gebiet. Mit dem richtigen Waschmittel kann man also zugleich Wasser und Energie sparen.
Ich nehme an oder hoffe zumindest, dass die Hersteller von Waschmaschinen und -mittel gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Der Wasserverbrauch wird industrieweit in den kommenden Jahren eine zunehmende Rolle spielen. EIn weiteres Argument, welches für eine zentrale Rolle des Wasserverbrauchs beim Energiesparen spricht.
Eine Frage dazu hätte ich jedoch noch. Auf dem Papier braucht man zur Bereitstellung einer gewissen Menge an Warmwasser gleichviel Energie. Wie sieht das jedoch in der Praxis aus? Eine schlecht isolierte Maschine oder eine relativ uneffiziente Heizungstechnik bedeutet Energieverlust. Sind da die Maschinen auf demselben technischen Stand?
Eine weitere Perspektive wäre die Optimierung der Maschinen für alternative Sparlösungen. Sind die Maschinen heute für den Anschluss an Warmwasser optimiert? Es gibt ja (meistens?) nur einen Wassereingang. Wie wäre es mit einer Maschine, welche zugleich an Warm- und Kaltwasser angeschlossen ist (damit die optimale Temperatur bereits beim Eingang erreicht werden kann)? Gibt es das?
Falls ja, könnten diese Optimierung auch in späteren Energie-Effizienzklassen als Kriterien eingebaut werden.