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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Parameterliste Tecalor THZ 303 Sol bzw. Stiebel Eltron LWZ

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Thomas Heufers

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Für interessierte Anwender der THZ bzw. LWZ (baugleiches Kompaktgerät) habe ich die aktuelle Parameterliste mit den Einstellungen der Luft-/Wasser-Wärmepumpe Referenz Paderborn ins Netz gestellt.
http://ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/pdf/Parameterliste-mit-Eins...

Mit den Anlageeinstellungen und den Gebäudeparametern liegt der Verbrauch ca. 350 kWh unter der Referenz Detmold, obschon das Gebäude ca. 25 m² mehr Wohnfläche hat und ein freistehendes Einfamilienhaus in gleicher Klimaregion ist.

Angaben zu dem Gebäude:
Energieeffizienter Holzfertigbau in Schwedenoptik
* Luft-/Wasser-Wärmepumpe STIEBEL ELTRON LWZ 303 SOL
* vollflächig mit Fußboden-Flächenheizung
* zentrale, kontrollierte Wohnraumlüftung STIEBEL ELTRON LWZ 303 SOL
Laut Energieausweis für Wohngebäude
- Endenergiebedarf 11,0 kWh/(m²·a)
- Primärenergiebedarf 29,7 kWh/(m²·a)
- Wohnfläche 163 m²
2.287 kWh Strom-Jahresenergieverbrauch für Wärmepumpe, Lüftung und Heizungsumwälzung in 2010
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/energiestatistik.html...

Gruß

Thomas Heufers


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oakgast

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Kommentar von "Mike" erstellt am 18.01.2011,20:25
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo Thomas,

habe gesehen, dass Du schon einige Erfahrung mit der THZ hast.

Wir sind gerade an einem Objekt interessiert, in dem die THZ 303i eingbaut wird (Neubau, RMH mit 148 m², KFW 55). Die Anlage soll in einem von zwei Kellerräumen installiert werden, die beide nicht beheizt sind. Das Haus, außer die Kellerräume, wird über Luftzirkulation und eine zusätzliche Fußbodenheizung geheizt. Meine Fragen:
Kann es zu Problemen mit Feuchtigkeit (Kondenswasser) im Keller durch die Anlage kommen? (Die Zu- und Abluft erfolgt über Luftschächte von außen); Sollten die Räume geheizt sein?

Vielleicht hast du hierzu Erfahrung ...?

Lieben Dank und Gruß,
Mike
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kristema

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Hallo Mike!

Bei einem RMH musst du nur dringend darauf achten, dass die Zuluft und Abluft mindestens 2m auseinander liegen. Am besten um die Ecke, was aber bei einem RMH nicht geht - ausser ihr habt die Zuluft im Garten und die Abluft auf der anderen Hausseite. Allerdings müsste man dann mit den Rohren komplett durch den Keller. Auch nicht so toll. Die Anlage muss auch Körperschallnetkoppelt werden. Steht in derf Bedienanleitung d.H. wier bei uns Kellersohle + Gummimatte + Dämmung + estrich und das kompletr akustisch vom restlichen Kellersstrich getrennt (Fuge).

Wir haben die LWZ303 Integral. Welche Heizlast hat die Bude? Wir haben bei -12°C ca 5,5Kw + WW mit 2,5 Personen. der Heizstab wird bei uns ab (-5°C) - (-5,5°C) benötigt. Im Rheingarben somit nicht all zu oft. Hausmitteltemperatur 21°C. Verbrauch 2010 3200kwH ohne UWP, Steuerung und Lüftung. Im Sommer lüften wir über dei Fenster und im Winter mit 0,3facher Luftwechselrate ca 100 cbm/h.

Gruß aus Köln
Markus

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kristema

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Hallo Mike !

Ich vergaß, wir haben auch die Ansaugung über Luftschächte ohne Probleme und mit dem Kondensat, wenn die Rohre richtig Isoliert sind; auch kein Problem.

Gruß

Markus

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Thomas Heufers

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Wenn der Abstand zwischen Zu- und Abluft nicht gegeben ist, dann kann man den Luftkurzschluss durch folgende Maßnahmen verhindern.

- Die Zuluftkassette für die Wärmepumpe in der Außenwand oben im Deckenbereich und die Abluftkassette unten im Bodenbereich anbringen. Da die Abluft stark abgekühlt ist, wird unter Normalbedingungen die Abluft am Boden verbleiben und nicht über die Zuluftkassette angesaugt.

- Der Kurzschluss kann auch durch eine geeignete Trennwand zwischen Zuluft- und Ablufttrakt verhindert werden.

Auf keinen Fall sollten die Zu- und Abluftkanäle unnötig lang durch das Haus verlegt werden. Dies hat den Nachteil, dass der Ansaugwiderstand ungünstig hoch sein wird. Auch sollte der Kanal keine ünnötigen Bögen oder Abwinklungen haben, dies erhöht auch den Widerstand und führt zu schlechterem Wirkungsgrad mit höherem Verbrauch der Luft-/Wasser-Wärmepumpe.


Luftkanäle für Luft-/Wasser-Wärmepumpe in der warmen Gebäudehülle müssen unbedingt isoliert sein!
Andernfalls hat man starke Abkühlungseffekte im Haus und im Bereich der Kanalführung starken Tauwasseranfall.

Gruß

Thomas Heufers

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oakgast

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Kommentar von "Gonzo" erstellt am 19.10.2011,19:03
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo,
mir ist aufgefallen das ihr laut der Parameterliste bereits bei 19C in den Winterbetrieb wechselt.
Macht das Sinn..? Ich bin da eher um die 12C
Mail an Gonzo


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Thomas Heufers

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Aus welchem Grund auch immer, mit der Einstellung 19° Celsius funktioniert es in unserem Fall, die Anlage schaltet bei Außentemperaturen um die 15° Celsius den Heizbetrieb zu. Vermutlich liegt es daran, dass unser Außentemperaturfühler einen abweichenden Wert erfasst.

Gruß

Thomas Heufers

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Neandertaler

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Hallo Thomas,

ich habe bei meiner LWZ 303 SOL den Eindruck, daß die Warmwasserbereitung zu viel kWh benötigt. Wenn ich die Verbrauchswerte meiner Anlage mit Deinen vergleiche komme ich im August zu einer Gesamtdifferenz von 38 kWh, September 41 kWh, Oktober 90 kWh. Ich habe jetzt erst begonnen die Tageswerte an der WP einzeln für WW und Heizen abzulesen, wobei ich das bereits abends um ca. 21:30 Uhr machen muss, danach aber eigentlich nur noch die Heizung läuft.
Einzelwerte vom 15.11.:
Heizen - ca. 5,2 kWh (bis 21:30 Uhr) - finde ich jetzt gar nicht sooo schlecht, oder?
WW - ca. 4,4 kWh (bis 21:30 Uhr) - 2x Duschen und ein wenig täglicher Abwasch.

Hast du eine Idee zur Optimierung? Meine Werte im Energieausweis passen fast genau zu denen vom Referenzobjekt in Detmold, nur dass bei uns leider keine Vorerwärmung der Luft über Erdkollektor stattfindet.

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Thomas Heufers

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Mögliche Ursachen für den Mehrverbrauch:
- Warmwasser-Zirkulation
- höhere Warmwassertemperatur
- höherer Wasserverbrauch
- mangelnde Solarerträge
- Fehler im Solarkreis (Abkühlungseffekte des Warmwasserspeichers)
- mangelhafte oder fehlende Isolierung der Warmwasserleitungen
- kälterer Aufstellungsort des Kompaktgerätes bespw. außerhalb der warmen Gebäudehülle
- mögliche Zuschaltung des Heizstabs aufgrund von Funktionsstörungen der Wärmepumpe
- etc.

Bis du sicher, dass die Bedingungen annähernd mit denen des Referenzobjekt in Detmold übereinstimmen?

Ich empfehle dir einen Stromzähler mit Auswertefunktion einzubauen, ein solches System sollte sich jeder Wärmepumpennutzer gönnen.

Voltcraft bietet seit Ende 2010 ein Smart-Metering-System an, mit dem man auf einfache Weise über PC oder Notebook den Stromverbrauch vom Zähler abrufen kann.

Es besteht aus einem Zähler der zwischengeschaltet werden muss, dieser gibt das Signal an eine Gateway weiter, von wo aus es per Funk an einen USB-Funkempfänger übermittelt wird.

Der Voltcraft Smart-Metering-System VSM-100 ist ein Stromzählersystem mit vielen nützlichen Funktionen wie Verbrauchs- und Kostenermittlung, Tendenzen, Lastspitzen, grafische Darstellung, Statistik, Verbrauchsmonitor etc. ausgestattet.

Bedienungsanleitung - VOLTCRAFT® Smart Analyzer
http://ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/pdf/Voltcraft-Smart-Analyze...

Mit dem VSM-100 hat man eine praxisgerechte Smart-Metering Lösung, die unabhängig vom jeweiligen Stromanbieter funktioniert. Die Software verfügt auch über eine Dauerlastlinie, so kann man den Verbrauch zugeschalteter Geräte relativ genau ermitteln.
Protokolle können als CSV- oder PDF-Dateien abgerufen werden. Ein Netzwerk-Fernzugriff ist nicht möglich, dieses Smartmetering-System ist als hausgebundene Lösung einsetzbar.

Nach Angaben des technischen Vertriebs von Conrad Electronic SE ist das Gerät auch für Drehstrom geeignet, somit kann man auch den Verbrauch einer Wärmepumpe erfassen und auswerten.

Das Set bestehend aus dem Zähler, Gateway, Funkantenne, USB-Empfänger, Software für Windows kostet bei Conrad Electronic 199,-- € (Stand 02/2011).

Gruß

Thomas Heufers

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