Solar (Brauchwasser) und Fernwärme kombinieren?
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- Kris
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Liebe Forenmitglieder,
ich bin neu hier und habe eine Frage, die mir bislang keiner beantworten konnte. Die Berichte zum Thema, die man hier und sonst im Internet finden kann, sind schon ziemlich alt.
Vielleicht könnt ihr mir helfen.
Meine Freundin und ich planen ein Ausbau-Fertighaus zu bauen. Nun liefert der Hersteller des Hauses eine Solaranlage für Brauchwasser und einen Gasbrenner mit. Den Gasbrenner brauchen wir aber gar nicht, da wir Fernwärme beziehen werden.
Die Solaranlage + Wärmespeicher 300 Liter bekommen wir dennoch, weil sie im Paket enthalten sind. Nun würde ich gerne die Solaranlage für`s Brauchwasser nutzen und in kalten Monaten mit Fernwärme zuheizen. Geht das technisch überhaupt und wenn ja, was brauche ich dafür zusätzlich? Geliefert werden die Solarpanele und dieser Wärmetauscher oder wie das Gerät heißt, das die Wärme aus dem Solarkreislauf ans Brauchwasser übergibt.
Bin für jede Hilfe dankbar.
Liebe Grüße
Andreas
ich bin neu hier und habe eine Frage, die mir bislang keiner beantworten konnte. Die Berichte zum Thema, die man hier und sonst im Internet finden kann, sind schon ziemlich alt.
Vielleicht könnt ihr mir helfen.
Meine Freundin und ich planen ein Ausbau-Fertighaus zu bauen. Nun liefert der Hersteller des Hauses eine Solaranlage für Brauchwasser und einen Gasbrenner mit. Den Gasbrenner brauchen wir aber gar nicht, da wir Fernwärme beziehen werden.
Die Solaranlage + Wärmespeicher 300 Liter bekommen wir dennoch, weil sie im Paket enthalten sind. Nun würde ich gerne die Solaranlage für`s Brauchwasser nutzen und in kalten Monaten mit Fernwärme zuheizen. Geht das technisch überhaupt und wenn ja, was brauche ich dafür zusätzlich? Geliefert werden die Solarpanele und dieser Wärmetauscher oder wie das Gerät heißt, das die Wärme aus dem Solarkreislauf ans Brauchwasser übergibt.
Bin für jede Hilfe dankbar.
Liebe Grüße
Andreas
- Thomas Heufers

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Gegenfrage - Ist der Anschluss des Wohnhauses an das Fernwärmenetz zwingend oder gibt es die
Baugenehmigung auch ohne Anschlusszwang an die Fernwärme?
Häufig ist es nämlich so, dass die Kosten für Fernwärme recht hoch. Der Anbieter für Fernwärme lässt sich den Investitionsvorteil (Wegfall der Installation der Heizungsanlage) gut bezahlen. Man hat bei der Fernwärme keine Ersatzinvestitionen, spart den Raum für Heiztechnik ein, hat keine Wartungen der Heiztechnik. Dies sind nicht zu verachtende Vorteile für den Fernwärmenutzer.
Bei energiesparender Bauweise könnte aber durchaus der Einsatz einer Wärmepumpe (evtl. auch Luft-/Wasser-Wärmepumpe) die wirtschaftlich interessantere Alternative darstellen, wenn die Kosten für Fernwärme recht hoch sind.
Zur Frage der solaren Einbindung: Selbstverständlich kann man eine Solaranlage und einen Kombispeicher integrieren, dies lässt sich regelungstechnisch einbinden.
Umgekehrt kann man leider keine sommerlichen Wärmegewinne in das Fernwärmenetz einbinden. Das wäre natürlich ökologisch gesehen die beste Lösung, dann könnte man den angeschlossenen Fernwärmeabnehmern die solaren Überschüsse im Sommer zur Verfügung stellen, bestensfalls mit Gutschrift für die eingespeiste Wärme.
Nach welchem KfW-Energiestandard (Effizienzhaus 40 55 70 etc.) soll der Neubau umgesetzt werden?
Gruß
Thomas Heufers
Häufig ist es nämlich so, dass die Kosten für Fernwärme recht hoch. Der Anbieter für Fernwärme lässt sich den Investitionsvorteil (Wegfall der Installation der Heizungsanlage) gut bezahlen. Man hat bei der Fernwärme keine Ersatzinvestitionen, spart den Raum für Heiztechnik ein, hat keine Wartungen der Heiztechnik. Dies sind nicht zu verachtende Vorteile für den Fernwärmenutzer.
Bei energiesparender Bauweise könnte aber durchaus der Einsatz einer Wärmepumpe (evtl. auch Luft-/Wasser-Wärmepumpe) die wirtschaftlich interessantere Alternative darstellen, wenn die Kosten für Fernwärme recht hoch sind.
Zur Frage der solaren Einbindung: Selbstverständlich kann man eine Solaranlage und einen Kombispeicher integrieren, dies lässt sich regelungstechnisch einbinden.
Umgekehrt kann man leider keine sommerlichen Wärmegewinne in das Fernwärmenetz einbinden. Das wäre natürlich ökologisch gesehen die beste Lösung, dann könnte man den angeschlossenen Fernwärmeabnehmern die solaren Überschüsse im Sommer zur Verfügung stellen, bestensfalls mit Gutschrift für die eingespeiste Wärme.
Nach welchem KfW-Energiestandard (Effizienzhaus 40 55 70 etc.) soll der Neubau umgesetzt werden?
Gruß
Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 31.08.2010 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
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- Kris
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Danke für deine Antwort,
ich habe leider viel zu wenig Ahnung von dem Thema. Das Haus soll nach EnEV 2009 erbaut werden der Bedarf soll demnach beim Musterhaus bei ca. 75-85 kWh liegen.
Für den 70er Standard müsste ich noch 15.000 € mehr kalkulieren und das rechnet sich meiner Meinung nach bestimmt nicht über die 30-35 Jahre, in denen ich noch in dem Haus leben werde.
Ich kann die Heizungsanlage leider nicht aus dem Paket ganz heraus nehmen. Die Kosten für die Fernwärme kenne ich noch nicht
.
Von daher müsste ich wissen, was mich so ein Kombispeicher denn kosten würde... Wie heißen die Teile genau und was kosten sie???
Hast du da eine Internetseite, wo man sich schlau machen kann?
Liebe Grüße
Andreas
ich habe leider viel zu wenig Ahnung von dem Thema. Das Haus soll nach EnEV 2009 erbaut werden der Bedarf soll demnach beim Musterhaus bei ca. 75-85 kWh liegen.
Für den 70er Standard müsste ich noch 15.000 € mehr kalkulieren und das rechnet sich meiner Meinung nach bestimmt nicht über die 30-35 Jahre, in denen ich noch in dem Haus leben werde.
Ich kann die Heizungsanlage leider nicht aus dem Paket ganz heraus nehmen. Die Kosten für die Fernwärme kenne ich noch nicht
Von daher müsste ich wissen, was mich so ein Kombispeicher denn kosten würde... Wie heißen die Teile genau und was kosten sie???
Hast du da eine Internetseite, wo man sich schlau machen kann?
Liebe Grüße
Andreas
- Thomas Heufers

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Der Einbau einer Solaranlage liegt je nach Funktionsweise (Brauchwassererwärmung bzw.
Heizungsunterstützung) mindestens zwischen 3.500 - 7.500 €. Dies kann Dir ein guter Heizungsbaubetrieb anbieten. Ob
das ökonomisch sind macht, musst Du für Dich selbst entscheiden. Mit einer Solaranlage ist der Gebäudeenergiestandard
KfW Effizienzhaus 70 leichter zu erreichen, weil Du damit Deinen Primärenergiebedarf absenkst, die Energiebilanz stellt
sich dann mit solarer Nutzung besser dar.
Wir haben mit unserer Solaranlage bisher kein Plus gemacht, weil die bisherigen Wartungen, Reparaturen und die Anlageabschreibungen nicht durch Energieeinsparungen wettgemacht wurden.
Wenn wir die erzielte Zinseinsparung durch das Kreditprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau in die Bilanz mithineinnehmen, dann ergibt sich doch eine positive Bilanz. Wir haben seinerzeit in 2004 ein Energiesparhaus KfW 40 gebaut, über 50.000 € war der Zinssatz ca. 1,5 % unter Marktniveau. Von der BAFA gab es damals auch eine Einmalförderung für die Bruttokollektorfläche.
Unter folgendem Link kannst die Fördersituation für Dein Bauvorhaben am geplanten Bauort überprüfen.
http://www.energiefoerderung.info/
Je nach Region und Ort sind die Förderbedingungen teilweise recht unterschiedlich, kommunale und regionale Förderprogramme werden vom Fördermittel-Finder unter energiefoerderung.info berücksichtigt.
Grundsätzlich solltest Du aber die Gebäudehülle möglichst energiesparend ausführen. Das ist die beste Energiesparmaßnahme, die man bei einem Neubau machen kann. Wie sind die U-Werte der Außenbauteile?
Gruß
Thomas Heufers
Wir haben mit unserer Solaranlage bisher kein Plus gemacht, weil die bisherigen Wartungen, Reparaturen und die Anlageabschreibungen nicht durch Energieeinsparungen wettgemacht wurden.
Wenn wir die erzielte Zinseinsparung durch das Kreditprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau in die Bilanz mithineinnehmen, dann ergibt sich doch eine positive Bilanz. Wir haben seinerzeit in 2004 ein Energiesparhaus KfW 40 gebaut, über 50.000 € war der Zinssatz ca. 1,5 % unter Marktniveau. Von der BAFA gab es damals auch eine Einmalförderung für die Bruttokollektorfläche.
Unter folgendem Link kannst die Fördersituation für Dein Bauvorhaben am geplanten Bauort überprüfen.
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Je nach Region und Ort sind die Förderbedingungen teilweise recht unterschiedlich, kommunale und regionale Förderprogramme werden vom Fördermittel-Finder unter energiefoerderung.info berücksichtigt.
Grundsätzlich solltest Du aber die Gebäudehülle möglichst energiesparend ausführen. Das ist die beste Energiesparmaßnahme, die man bei einem Neubau machen kann. Wie sind die U-Werte der Außenbauteile?
Gruß
Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 31.08.2010 06:28, insgesamt 1-mal geändert.
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- Kris
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die u-Werte sind 0,147 für die Wände
Dach wohl zusammen 0,19 oder so...
Jahresenergiebedarf beim Standard Haus: 78,0
Und wie berechnet man den Heizbedarf einer Fußbodenheizung und so??? Wer kann mir das erklären??? Das ist alles so interessant, aber leider auch unüberschaubar für mich
Dach wohl zusammen 0,19 oder so...
Jahresenergiebedarf beim Standard Haus: 78,0
Und wie berechnet man den Heizbedarf einer Fußbodenheizung und so??? Wer kann mir das erklären??? Das ist alles so interessant, aber leider auch unüberschaubar für mich
- bernhard geyer

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Kris hat geschrieben:Für den 70er Standard müsste ich noch 15.000 € mehr kalkulieren
Ganz schöner "patzen" Geld. Wie groß ist den das Haus das sowas nicht "fast abfällt".
Dann solltest du dir überlegen den Fertighausbauer nicht zu nehmen. Solch ein fehlende Flexibilität ist nicht logisch zu begründen.Kris hat geschrieben:Ich kann die Heizungsanlage leider nicht aus dem Paket ganz heraus nehmen.
Kris hat geschrieben:Die Kosten für die Fernwärme kenne ich noch nicht.
Dann solltest du dich vor der Unterschrift erkundigen. Denn falls Solar verboten ist (z.B. wegen nötiger Abnahmemenge Wärme bei KWK-Anlagen zur passenden Preiskalkulation) zahlst du viel Geld für 0 Leistung.
- machtnix

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Fernwärme ist die teuerste Energie die man sich ins Haus holen kann.
Am besten vom Vertrag zurücktreten.
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- Kris
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Okay,
ich möchte das Technikpaket nehmen, weil ich dann eine wirklich günstige Finanzierung bekomme. Die Fernwärme muss ich nicht nehmen, könnte auch Gas nehmen, aber da ist der Anschluss natürlich teurer. + Wartung, etc. Sicher, dass dann die Fernwärme die teuerste Alternative ist?
Was kostet mich denn der Gasanschluss??? Bei einem Neubaugebiets-Grundstück bestimmt auch nicht billig
.
Muss ich mal erfragen.
Danke jedenfalls für die guten Tipps!
ich möchte das Technikpaket nehmen, weil ich dann eine wirklich günstige Finanzierung bekomme. Die Fernwärme muss ich nicht nehmen, könnte auch Gas nehmen, aber da ist der Anschluss natürlich teurer. + Wartung, etc. Sicher, dass dann die Fernwärme die teuerste Alternative ist?
Was kostet mich denn der Gasanschluss??? Bei einem Neubaugebiets-Grundstück bestimmt auch nicht billig
Muss ich mal erfragen.
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- bernhard geyer

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Bei Neubau würde ich auf gut gedämmte Hülle + Wärmepumpe setzen. Ob nun Luft/Fläche oder Bohrung würde ich von den
gegebenheiten (Klimazone/Verfügbare Fläche/...) abhängig machen. Gas würde ich auch nicht nehmen da du genau wie bei
Fernwärme von einem lokalen Monopolisten abhängig bist.
- Thomas Heufers

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Die Hausanschlusskosten für Gas kann Dir nur Dein lokales Energieversorgungsunternehmen
beziffern. Lass Dir von Deinem EVU einen Kostenvoranschlag machen. In der Regel liegen die Kosten zwischen 1.500 bis zu
2.500 €, je nach Versorgungsgebiet/-anbieter.
Ich weise nochmal daraufhin, dass es bei entsprechenden Voraussetzungen kostengünstiger sein kann, wenn man beim gut gedämmten Neubau eine energieeffiziente Wärmepumpe einsetzt. Für einen Gasanschluss sind die Hausanschlusskosten, die Wartungen (Schornsteinfeger etc.), die monatlichen Anschlussgebühren etc. nebem dem Gasverbrauch zu berücksichtigen.
Als Zweites kann man mit einer Wärmepumpe eine bessere Primärenergiebilanz nachweisen. Unter Umständen ist dann nach KfW-Standard auch ohne thermische Solaranlage möglich, hier kann dann auf zinsgünstige Darlehen (Effizienzhaus 40, 55, 70 etc,) zugegriffen werden.
Gruß
Thomas Heufers
Ich weise nochmal daraufhin, dass es bei entsprechenden Voraussetzungen kostengünstiger sein kann, wenn man beim gut gedämmten Neubau eine energieeffiziente Wärmepumpe einsetzt. Für einen Gasanschluss sind die Hausanschlusskosten, die Wartungen (Schornsteinfeger etc.), die monatlichen Anschlussgebühren etc. nebem dem Gasverbrauch zu berücksichtigen.
Als Zweites kann man mit einer Wärmepumpe eine bessere Primärenergiebilanz nachweisen. Unter Umständen ist dann nach KfW-Standard auch ohne thermische Solaranlage möglich, hier kann dann auf zinsgünstige Darlehen (Effizienzhaus 40, 55, 70 etc,) zugegriffen werden.
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Ich habe mir so meine Gedanken gemacht. Also, Gas kommt nicht in Frage, denn Gas wird es nach neuer Info in dem Gebiet
nicht geben. Bleibt die Wärmepumpe (Luft), die bei einer EnEV 2009 absolut nicht effizient genug ist und zu fast 100%
mit Strom heizt, an kalten Tagen. Soviel habe ich herausgefunden.
Also bleibt mir folgende Strategie: Ich nehme nur das reine Ausbauhaus, verzichte auf die günstigere Finanzierung, die mit einem sogenannten Technik Paket verknüpft wäre und besorge mir eine bessere Dämmung über den Baustoffhandel. Dann sollte ich auf bessere Dämmwerte als EnEV 2009 kommen (3-Fachverglasung ist bereits drin) Dann fällt der Fernwärmeanschluss mit rund 5000€ weg und ich besorge mir eine effiziente Luft Wärmepunpe. Dann sollte ich KfW 70 bekommen und damit wieder einen besseren Zinssatz, richtig?
Dann wären nun die Fragen:
Wer errechnet eigentlich die Heizlast und sagt mir fachgerecht, wie groß die Heizanlage ausgelegt sein muss, wie eng die Fußbodenheizrohre aneinander liegen müssen, etc.??? Kommt das vom Heizungsinstallateur? Oder wann plane ich bei einem Fertighaus die Heizungsanlage?
Kann ich bei einem Fertighaus in Holzständerbauweise einfach eine bessere Dämmung nehmen und nutzen, mit passender Dampfsperre oder greife ich dann in den gut durchdachten Wandaufbau ein und bekomme Probleme mit Feuchtigkeit und so???
Vielleicht habt ihr auf diese Fragen auch Antworten?
Herzlichen Dank im Voraus und liebe Grüße!
Also bleibt mir folgende Strategie: Ich nehme nur das reine Ausbauhaus, verzichte auf die günstigere Finanzierung, die mit einem sogenannten Technik Paket verknüpft wäre und besorge mir eine bessere Dämmung über den Baustoffhandel. Dann sollte ich auf bessere Dämmwerte als EnEV 2009 kommen (3-Fachverglasung ist bereits drin) Dann fällt der Fernwärmeanschluss mit rund 5000€ weg und ich besorge mir eine effiziente Luft Wärmepunpe. Dann sollte ich KfW 70 bekommen und damit wieder einen besseren Zinssatz, richtig?
Dann wären nun die Fragen:
Wer errechnet eigentlich die Heizlast und sagt mir fachgerecht, wie groß die Heizanlage ausgelegt sein muss, wie eng die Fußbodenheizrohre aneinander liegen müssen, etc.??? Kommt das vom Heizungsinstallateur? Oder wann plane ich bei einem Fertighaus die Heizungsanlage?
Kann ich bei einem Fertighaus in Holzständerbauweise einfach eine bessere Dämmung nehmen und nutzen, mit passender Dampfsperre oder greife ich dann in den gut durchdachten Wandaufbau ein und bekomme Probleme mit Feuchtigkeit und so???
Vielleicht habt ihr auf diese Fragen auch Antworten?
Herzlichen Dank im Voraus und liebe Grüße!
Zuletzt geändert von Kris am 01.09.2010 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
- machtnix

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Warum eine schlechte Luft-WP und keine sehr gute Direktverdampfer-WP?
Grundwasser-WP wäre auch okay.
http://www.sofath.com/francais/gamme_ca ... ol-eau.htm
http://www.sofath.com/francais/gamme_te ... au-eau.htm
Grundwasser-WP wäre auch okay.
http://www.sofath.com/francais/gamme_ca ... ol-eau.htm
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- machtnix

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Die Heizlast kannst du hier berechnen lassen:
http://www.heizlast.de/
Verlegeabstand ist immer 10cm,im Bad wenn's geht kann man sogar 5cm machen.
Kein Heizkreis mehr als 100m.
10m² ein Heizkreis.
Hast du also 150m² Wohnfläche so würde man 15 Heizkreise benötigen und 1500m Fußodenheizungsrohr.
http://www.heizlast.de/
Verlegeabstand ist immer 10cm,im Bad wenn's geht kann man sogar 5cm machen.
Kein Heizkreis mehr als 100m.
10m² ein Heizkreis.
Hast du also 150m² Wohnfläche so würde man 15 Heizkreise benötigen und 1500m Fußodenheizungsrohr.
- Kris
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Beim Direktverdampfer lege ich massig Scheine drauf, oder?
Ich bin jetzt schon an der Grenze des Machbaren. Also Luftwärmepumpe wäre noch zu verkraften, hoffe ich... habe sie mit ca. 15000€ inkl. Brauchwassernutzung kalkuliert.
Gibt es eigentlich irgendwo einen Vergleich der JAZ Werte der Luft Wärmepumpen am Markt? Ich kann nichts finden
...
Ich bin jetzt schon an der Grenze des Machbaren. Also Luftwärmepumpe wäre noch zu verkraften, hoffe ich... habe sie mit ca. 15000€ inkl. Brauchwassernutzung kalkuliert.
Gibt es eigentlich irgendwo einen Vergleich der JAZ Werte der Luft Wärmepumpen am Markt? Ich kann nichts finden
- Thomas Heufers

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Unsere Kunden, die sich für die Direktverdampfertechnik interessiert zeigten, haben immer
aufgrund des relativ hohen Mehrpreises von dieser Technik Abstand genommen.
Unsere Servicepartner für Kälteanlagenbau setzen diese Technik grundsätzlich nicht ein, da die Bedenken zu groß sind.
Grundsätzlich bin ich für diese Direktverdampfertechnik offen, hohe Arbeitszahlen sind ein schlagkräftiges Argument. Jedoch sollte man den Energieentzug auf die Fläche nicht zu hoch ansetzen, sicherer ist eine realistische Annahme wie dies allgemein bei flächenkollektorgeführten Anlagen angenommen wird.
Als bekanntes Unternehmen für Wärmepumpentechnik bietet auch Ochsner (http://ochsner.de) die Direktverdampfertechnik an. Das Angebotsportofolio ist entsprechend gut, Ochsner verfügt über ein gutes Fachhandwerkernetz.
Unter folgendem Link sind die Energieverbräuche von Wärmepumpensystemen in einer Tabelle hinterlegt.
http://wp-verbrauch.in-tostedt.de/
Hier sind Verbrauchsdaten von mehr als 250 Wärmepumpen verschiedener Bauarten aufgeführt.
Wir selbst pflegen unsere Verbrauchsdaten via Webserver direkt in unserer Online-Statistik unter folgendem Link ein.
http://ecotec-energiesparhaus.de/energieverbrauch.php
Hier wird täglich der Stromverbrauch der Wärmepumpe in eine Online-Tabelle übernommen und angezeigt. Die Annahme, dass mit Strom direkt nachgeheizt werden muss, können wir bei unserem Energiesparhaus KfW 40 nicht bestätigen. Unsere Anlage läuft ganzjährig ohne Heizstab.
Gruß
Thomas Heufers
Unsere Servicepartner für Kälteanlagenbau setzen diese Technik grundsätzlich nicht ein, da die Bedenken zu groß sind.
Grundsätzlich bin ich für diese Direktverdampfertechnik offen, hohe Arbeitszahlen sind ein schlagkräftiges Argument. Jedoch sollte man den Energieentzug auf die Fläche nicht zu hoch ansetzen, sicherer ist eine realistische Annahme wie dies allgemein bei flächenkollektorgeführten Anlagen angenommen wird.
Als bekanntes Unternehmen für Wärmepumpentechnik bietet auch Ochsner (http://ochsner.de) die Direktverdampfertechnik an. Das Angebotsportofolio ist entsprechend gut, Ochsner verfügt über ein gutes Fachhandwerkernetz.
Unter folgendem Link sind die Energieverbräuche von Wärmepumpensystemen in einer Tabelle hinterlegt.
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Hier sind Verbrauchsdaten von mehr als 250 Wärmepumpen verschiedener Bauarten aufgeführt.
Wir selbst pflegen unsere Verbrauchsdaten via Webserver direkt in unserer Online-Statistik unter folgendem Link ein.
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Hier wird täglich der Stromverbrauch der Wärmepumpe in eine Online-Tabelle übernommen und angezeigt. Die Annahme, dass mit Strom direkt nachgeheizt werden muss, können wir bei unserem Energiesparhaus KfW 40 nicht bestätigen. Unsere Anlage läuft ganzjährig ohne Heizstab.
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Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 02.09.2010 07:50, insgesamt 1-mal geändert.
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