Aus meiner Erfahrung mit einem ähnlichen Projekt (Modellflugplatz-Versorgung über PV und Windrad) kan ich nur sagen: laßt es bleiben; es wird ein immenses Draufzahlgeschäft!
Ein Benzinaggregat für 200 € (2 kW) versorgt eine 2 kW Kochplatte notfalls rund um die Uhr und braucht pro Stunde einen Liter Benzin zu bisher max. 1,50 €. Für 3 € kocht man also 2 Stunden lang mit dieser Platte! Alle 2 Wochen von April bis September ergäben damit 12 Kocheinsätze zu insgesamt 36 €/Jahr. Das Benzinaggregat lebt nach eigener Erfahrung dabei mindestens 10 Jahre, meist weit länger.
Um z.B. 2 Std. per Akku kochen zu können, braucht man 4 kWh Akkupower, das sind z.B. bei den noch halbwegs preiswerten Solarakkus (Autoakkus sind nicht zyklenfest und daher völlig unbrauchbar!) ca. 340 Ah bei 12 V, zum Preis von gut 1.000 €!
Die wollen auch geladen sein. Wenn man dazu 14 Tage (= 56 Aktivstunden) Zeit hat, braucht man je nach Wetter im Sommerhalbjahr ca. 6 A Ladestrom; das sind 100 W "Dauer" oder 300 Wp Solarpanel, zu ca. 3.000 € (mit Befestigung, Regler etc.). Der 2 kW-Wechselrichter kostet noch einmal 500 €, so daß man insgesamt locker auf 4.500 € kommt, bei einer Batterie-Lebensdauer von ca. 5 Jahren und einer Modul-Lebensdauer von 15 Jahren.
Wenn man also 5 Jahre lang seinen Strom per Sonne kostenlos beziehen kann, spart man beim Aggregat nach obiger Rechnung gerade mal 180 € Benzin, hat aber schon eine Batterie von 1.000 € Wert aufgebraucht!
Man muß also gar nicht groß rechnen, um zu erkennen, daß die PV-Lösung "unendlich" viel teurer ist als der Benziner.