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Forum Bauen: Energiesparendes Bauen

Thema: Estrichsstärke bei KWL

xiphox
*
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Hallo,

mich würde interessieren welche Estrichstärke nötig ist um die Lüftungskanäle einer KWL noch unterbringen zu können. Bzw. gibt es vielleicht Detailzeichnungen, die den Aufbau darstellen, dann auch in den Wänden? Wo genau laufen also die Kanäle her und in welcher Stärke?

Die Frage stellt sich, da im konkreten Fall eine lichte Rohbauhöhe von 2,635m vorliegt und nicht klar ist ob diese ausreicht um eine KWL zu verbauen.

Grüße

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klausamsee
****
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Hallo unbekannt,

steht der Rohbau schon? Falls nicht solltest du mal mit Deinem Statiker sprechen und an ein Rohrsystem in der Decke nachdenken, so was gibts z.B. von Helios, Maico und noch weiteren Firmen. Habe ich bei mir im Haus installiert, passen in eine 20cm Decke, die Rohre (sind eher stabile Schläuche) werden wie die E-Installation auf die Betonplatten gelegt und später mit eingegossen (Matte drüber, denn die Rohre schwimmen im flüssigen Beton auf!).
Die Rohre sind dann später nirgends im Weg und innen ist es rund, so daß du mit einem Molch alles sauber bekommst.

Klaus

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xiphox
*
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Hallo Klaus,

nein, der Rohbau steht noch nicht und es geht primär darum die günstigere Lösung zu finden und dann zu wissen, wie diese genau auszuführen ist.

Du schreibst davon, dasss die Rohre auf die Betonplatten gelegt werden aber was genau meinst Du damit? Ist deine Aussage auf die Filigranelemente bezogen, auf die dann der Beton gegossen wird?

Was wäre im Falle das die Rohre auf die Sohle gelegt werden, können diese einfach in den Estrich gegossen werden? Wie hoch müsste dann der Estrich sein? Was ist, wenn noch zusätzlich Fußbodenheizung vorhanden ist?

Nach meinen Fragen erscheint mir bereits deine Lösung als die einfachere...


Gruß Roman Wink

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Schau doch bitte 'mal unter folgendem Link nach.
http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/rohrverlegung/verl...
Hier ist die Rohrverlegung auf oder in der Betondecke ausführlich beschrieben.

Auf jedem Fall solltest Du dich mit Deinem Fachhandwerker oder Systemlieferanten kurzschließen. Es kann eigentlich auch nicht sein, dass es hierzu keine Einbauanleitungen des Herstellers gibt. Ebenso ist, wie schon angedeutet, der Statiker in die Planung miteinzubeziehen.

Viel Erfolg!

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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http://energiesparprojekte.info/...

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Sowas wir niemals in den Estrich gelegt. Fall es nicht in die Bodenplatte/Betondecke gelegt werden kann so wird es dirkt auf die Betondecke in der Ebene der Trittschalldämmung bzw. unteren Styroporschicht gelegt.

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klausamsee
****
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Hallo Roman,

sorry für meine späte Antwort, aber das meiste ist ja schon geschrieben worden.
Ja es ist richtig, die Rohre werden auf die Filigrandeckenelemente gelegt und eingegossen. In den Estrich können die nicht, da der Estrich normalerweise etwa 6cm dick ist und eine Überdeckung (z.B. der FBH-Rohre) von 2,5cm haben muß (bitte Korrigieren falls der Wert falsch ist). Wenn dann kommt etwas unter die Trittschalldämmung vom Estrich, da ist eine Ausgleichsschicht (die schon angeführte Styroporschicht), in der Installationen laufen (Wasserleitungen, E-Leerrohre usw). Hier könnten die Luftkanäle rein, jedoch würde man den gesamten Aufbau höher machen müssen. Hier würden Flachkanäle eingesetzt, aber ich persönlich halte von denen nichts, weil man sie schlecht reinigen kann.
Ein Hinweis noch: die Rohre müssen sternförmig verlegt werden, d.h. ein eigenes Rohr zu jedem Luftauslass/Lufteinlass. Die Rohre können sich in der Decke nicht kreuzen, da ist etwas Planung gefragt. Ich habe die Kreuzungen in den Stockwerkssprung gelegt (bei mir laufen Leitungen in der Kellerdecke und in der EG-Decke [von dort auch in die DG-Wände]; die EG-Leitungen laufen vor einer Wand im EG [dort wo die sonstigen Leitungen wie Abluft, Wasser, Abwasser, Wäscheabwurf laufen] in den Keller; die Wand hat eine Vormauerung bekommen). An der Kellerdecke kommen die Rohre dann "sortiert" raus und laufen in die an der Decke hängenden Verteilerkästen.

Klaus

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klausamsee hat Folgendes geschrieben:
... und eine Überdeckung (z.B. der FBH-Rohre) von 2,5cm haben muß (bitte Korrigieren falls der Wert falsch ist).

Sind 4/4,5 cm. (Du hast ja so schön gefragt Smile)

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klausamsee
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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:
klausamsee hat Folgendes geschrieben:
... und eine Überdeckung (z.B. der FBH-Rohre) von 2,5cm haben muß (bitte Korrigieren falls der Wert falsch ist).

Sind 4/4,5 cm. (Du hast ja so schön gefragt Smile)

Danke für die Korrektur. Estrichlegen ist übrigens eines der wenigen Gewerke an meinem Haus, die ich nicht selbst ausgeführt habe.

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parcus
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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energieeffizient-sanieren.org Antworten mit Zitat
Gibt es keine Ausführungsplanung mit TGA ?

Sowas dem Bauherren zu überlassen halte ich für sehr fragwürdig.
Da es verschiedene Systeme gibt, sind diese bereits bei der Planung und Genehmigung der Gebäudehöhe bzw. Geschosse relevant. Damit meine ich auch die Deckensysteme.

"Nachträglich" bleibt nur noch die Dämmschicht oder ein gutes Stemmgerät. Very Happy

_________________
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

http://www.forum-hausbau.de...
http://www.energieeffizient-bauen.org...
http://www.energieeffizient-sanieren.org...

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klausamsee
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parcus hat Folgendes geschrieben:
Gibt es keine Ausführungsplanung mit TGA ?

Sowas dem Bauherren zu überlassen halte ich für sehr fragwürdig.
Da es verschiedene Systeme gibt, sind diese bereits bei der Planung und Genehmigung der Gebäudehöhe bzw. Geschosse relevant. Damit meine ich auch die Deckensysteme.

"Nachträglich" bleibt nur noch die Dämmschicht oder ein gutes Stemmgerät. Very Happy

Wenn ich so an den wochenendlichen Spaziergängen mal die Rohbauten im Neubaugebiet anschaue, frage ich mich immer wieder, wieviel Blödsinn Firmen eigentlich verzapfen können. Noch mehr komme ich ins Grübeln wenn ich überlege, wie viele Bauten die wohl schon so gebaut haben. Aber nachher kommt ja Putz oder Estrich drüber und es sieht keiner mehr. Jedenfalls nicht so schnell, sondern erst, wenn Risse oder Schimmel da sind.
Als bei mir die Putzkolonne war, wollten sie zuerst diese ganzen "störenden" Bänder um die Fenster herum abschneiden, ich konnte sie gerade noch davon abhalten.
Antennenkabel werden von Elektrikern z.B. auch noch fleißig in Putz gelegt, obwohl schon lange nicht mehr zulässig. Ob sich der jeweilige "Fachmann" mit der Blitzerdung von Antennen und dem jeweiligen Potentialausgleich auskennt, überlegt man lieber nicht.
Es ist schon sehr traurig, daß man sich als Bauherr selbst "schlau" machen und den Handwerkern ständig auf die Finger schauen muß, weil sie sonst irreparable Schäden verursachen.
Somit verstehe ich die Anfrage von Roman sehr gut. Zu wissen, wie es richtig wäre, ist nie verkehrt.

Klaus

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parcus
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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energieeffizient-sanieren.org Antworten mit Zitat
Hallo Klaus,

schon richtig. Nur gibt es doch i.d.R. eine Ausführungsplanung und Bauleitung, ggf. noch eine zusätzliche Baubegleitung, die hier den Ausführenden auf die Finger schaut.

Nur habe ich hier auch den Eindruck, dass der Bauherr oft an der falschen Stelle spart. Sich somit auch ein Eigentor schießt und sich schlichtweg überschätzt. Was bei Eigenleistungen auch nicht ungewöhnlich ist.

Ein Restrisiko bleibt auch so, denn keiner weiß wirklich, ob er hier die richtige Antwort auf seine Frage bekommt.

Interessant ist, wenn man dann sieht, welchen Aufwand ggf. so ein Bauherr mit seinem Auto treibt, was doch die deutlich geringere Investition ist.

Insofern, möchte ich nicht alles den Ausführenden in die Schuhe schieben. Es kann ebenso der Planer wie der Bauherr auch selbst sein, der "ungünstige" Situationen schafft.

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