Hallo,
ich lese nun schon seit einiger Zeit die verschiedensten Beiträge und habe auch anderswo alles mögliche gelesen, aber meine Fragen wurden dadurch leider noch nicht beantwortet.
Ich habe folgende Ausgangslage:
EFH in Südhanglage, steiles Dach (über 45°) und demnächst Sanierung zum KFW100-Haus. Im Moment ist ein Gaskessel installiert.
Ursprünglich war mein Plan, nur das Brauchwasser mit Solarthermie zu erwärmen (2 Personen-Haushalt). Es wird viel über Wirtschaftlichkeit gestritten, ich plane die Solarthermie-Anlage nicht aus wirtschaftlichen Gründen, muss aber wirtschaftlich rechnen.
Die üblichen Set-Angebote (Vakuumröhren, 6m², 300l-Speicher) scheinen mir derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.
Allerdings sind 6m² wohl etwas überdimensioniert für 2 Personen und der 300 l Speicher etwas unterdimensioniert. Die kleineren Anlagen kosten aber oft mehr oder zumindest das Gleiche. Meine Überlegung ist daher, auch einen Teil meiner Heizleistung per Solar zu erbringen.
Natürlich kann man dazu nicht einfach drauf losbauen, sondern das Ganze sollte von einem Fachmann geplant werden. Soweit die Theorie. Die Fachmänner, die ich bislang im Haus hatte, haben mir alle etwas anderes erzählt und vor allem aber war nur ihr System das einzig Brauchbare. Bevor ich also weiter zuhören muss, würde ich gerne etwas mitdiskutieren können bzw. auch mal eigene Vorstellungen anbringen.
Was spricht grundsätzlich dagegen, mit dem Vor- oder Rücklauf der Kollektoren auch den bestehenden Kessel der Gasheizung zu erwärmen? Energetisch ist das vielleicht nicht so gut wie ein Kombi-Speicher, aber wäre es denn technisch machbar?
Für hilfreiche Anregungen und Denkanstösse bin ich dankbar.
Viele Grüße,
Micha