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Forum Energiepolitik & Umweltthemen & Klimaschutz

Thema: Atomkraft - ja, bitte!?

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Hallo,

die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert werden.

Was ist dran an dieser Aussage?

Frontal21 hakte nach.

Die vollständige Dokumentation könnt Ihr bei uns vollständig in der Mediathek sehen – und zwar hier:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1090144/Frontal21-Dokumen...

Weitere Zusatzinformationen zur Atompolitik verstecken sich hinter diesem Link:

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1...

Noch einen schönen Tag,


Till, zdf.de

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GMil
*****
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Danke für die Info!

Was "günstig" ist, bestimmt der Markt, und der kann sich leider von Tag zu Tag ändern. Z.B. würde ich nicht glauben, daß versteigerte Laufzeitlizenzen für Kernkraftwerke den Strompreis unangetastet lassen würden.

Unbestritten ist für mich aber, daß die Kernenergie nach der regenerativen prinzipiell die zweitsauberste Möglichkeit der Stromerzeugung ist, die diese Welt kennt. Das gilt vor allem im Zeitalter der globalen Erwärmung durch CO2, das bekanntlich bei jeder Verbrennung entsteht.

_________________
Gruß

Gerhard

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klausamsee
****
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GMil hat Folgendes geschrieben:
Unbestritten ist für mich aber, daß die Kernenergie nach der regenerativen prinzipiell die zweitsauberste Möglichkeit der Stromerzeugung ist, die diese Welt kennt.

Dann definiere doch mal bitte "sauber".
Wie stellst du dir eine sichere Endlagerung vor?
Und hast du schon mal gesehen, wie "sauber" Uran abgebaut wird?
Wie in anderen Ländern mit Atommüll umgegangen wird?
Und wie lange das ganze noch strahlen wird?
Ich denke auch, daß ein explodierendes Kohlekraftwerk weitaus weniger schlimm ist als Tschernobyl. Das bedeutet nun allerdings auch nicht, das ich Befürworter neuer Kohlekraftwerke bin.

Klaus

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GMil
*****
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klausamsee hat Folgendes geschrieben:
........

Dann definiere doch mal bitte "sauber".
Wie stellst du dir eine sichere Endlagerung vor?
Und hast du schon mal gesehen, wie "sauber" Uran abgebaut wird?
Wie in anderen Ländern mit Atommüll umgegangen wird?
Und wie lange das ganze noch strahlen wird?
Ich denke auch, daß ein explodierendes Kohlekraftwerk weitaus weniger schlimm ist als Tschernobyl. Das bedeutet nun allerdings auch nicht, das ich Befürworter neuer Kohlekraftwerke bin.

Klaus


Kannst Du haben: eine saubere Energieform ist für mich eine, die beim Einsatz weder zwangsweise und unverhinderbar schädliche Gase in die Luft entweichen läßt (CO2, SO2 usw.) noch unwiederbringliche Ressourcen verbraucht, die anderweitig viel besser nutzbar wären.

Gerade daß in den weitaus meisten anderen Ländern "anders" (nämlich nüchterner und realistischer!) mit der Kernenergie umgegangen wird, ist für mich das sicherste Zeichen, daß nicht alle anderen Länder daneben liegen, sondern wir!. Darauf sollten wir uns nun wirklich nichts einbilden!

Hätten wir übrigens die Plutonium-Technik des schnellen Brüters nicht nur marktreif gemacht, sondern auch wirklich eingesetzt, wäre der Uranabbau für Brennzwecke längst kein Thema mehr.

_________________
Gruß

Gerhard

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klausamsee
****
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GMil hat Folgendes geschrieben:

Kannst Du haben: eine saubere Energieform ist für mich eine, die beim Einsatz weder zwangsweise und unverhinderbar schädliche Gase in die Luft entweichen läßt (CO2, SO2 usw.)
Strahlung schließt du da nicht mit ein?
GMil hat Folgendes geschrieben:
noch unwiederbringliche Ressourcen verbraucht, die anderweitig viel besser nutzbar wären.
Zustimmung dafür, daß man mit Erdöl sinnvollere Dinge anstellen kann als die Bude warm zu bekommen.

GMil hat Folgendes geschrieben:
Hätten wir übrigens die Plutonium-Technik des schnellen Brüters nicht nur marktreif gemacht, sondern auch wirklich eingesetzt, wäre der Uranabbau für Brennzwecke längst kein Thema mehr.

Also mir ist eine Tonne CO2 in der Luft lieber als ein Gramm Plutonium z.B. im Bodensee.

Ich denke, wir driften immer mehr in eine Fundamental-Diskussion ab. Begonnen hat die Stromerzeugung nun mal mit der Verbrennung von Kohle, und man hat ja auch genug Subventionen fließen lassen, damit die heimische Kohle überhaubt augebaut wird. Zu der Zeit hat noch niemand an den Treibhauseffekt gedacht.
Die ebenso hoch subventionierte Kernkraft hat uns ausreichende Stromverfügbarkeit beschert, ohne die unser Land sicher nicht so gut darstehen würde. Das Thema Endlager hat man aber lange verdrängt, schließlich riecht man den Müll nicht.
Langfristig brauchen wir eine Möglichkeit, ausreichend und bei hoher Netzsicherheit Strom zu erzeugen, ohne das schädliche Gase, Strahlung oder Müll entsteht.
Vielleicht wird das mal die Kernfusion, keine Ahnung, ob es jemals "serienreif" funktioniert und was da für Gefahren auf uns zukommen, die wir heute noch gar nicht kennen.
Ein ganz wichtiger Schritt ist aber die Energieeinsparung. Da sind wir hier ja im richtigen Forum. Wenn wir jedoch bald alle mit unserem Elektroauto durch die Gegend fahren, wird deutlich mehr (Atom?-) Strom benötigt.
Dann benötigen wir viele und möglichst lokale Speichermöglichkeiten, weil alternativ erzeugter Strom (Sonne, Wind) oft nicht dann zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.
Ich frage mich, warum es z.B. keine höhere Solareinspeisung gibt, wenn die Solaranlage mit einem Speicher ausgestattet ist, der konstant über den Tag (und die Nacht) die Energie ins Netz abgibt. Gleiches gilt für Windkraftanlagen. Klar sind diese Speicher noch teuer und aufwändig, aber man denke an die Preise für die ersten Solarmodule, erst die Menge haben sie bezahlbar gemacht.

Klaus

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GMil hat Folgendes geschrieben:
Kannst Du haben: eine saubere Energieform ist für mich eine, die beim Einsatz weder zwangsweise und unverhinderbar schädliche Gase in die Luft entweichen läßt (CO2, SO2 usw.) noch unwiederbringliche Ressourcen verbraucht, die anderweitig viel besser nutzbar wären.

Das was bei AKW's übrig bleibt ist auch nicht gerade "umweltförderlich".

GMil hat Folgendes geschrieben:
Hätten wir übrigens die Plutonium-Technik des schnellen Brüters nicht nur marktreif gemacht, sondern auch wirklich eingesetzt, wäre der Uranabbau für Brennzwecke längst kein Thema mehr.

Ungünstig nur das Plutonium um welten gefährlicher ist als die reste "normaler" AKW's. Und wer will schon bei Masseneinsatz das solche KW auch in Iran, ... gebaut werden? So ein "paar" Gramm für Atombomben abzweigen wäre dann sehr einfach.

klausamsee hat Folgendes geschrieben:
Da sind wir hier ja im richtigen Forum. Wenn wir jedoch bald alle mit unserem Elektroauto durch die Gegend fahren, wird deutlich mehr (Atom?-) Strom benötigt.

Hält sich in Grenzen. Selbst 1 Mio. Elektrofahrzeuge gehen stromtechnisch im "Rauschen" fast unter. Und der Verbrauch fällt größtenteils in Schwachlastzeiten an.

klausamsee hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich, warum es z.B. keine höhere Solareinspeisung gibt, wenn die Solaranlage mit einem Speicher ausgestattet ist, der konstant über den Tag (und die Nacht) die Energie ins Netz abgibt.

Gibts doch seit 2010 als erhöhte Vergütung wenn Eigenverbrauch über 30% liegt. Und das wird man ohne Speicher in vielen Fällen nicht erreichen.

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GMil
*****
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[quote="klausamsee"]
GMil hat Folgendes geschrieben:

Kannst Du haben: eine saubere Energieform ist für mich eine, die beim Einsatz weder zwangsweise und unverhinderbar schädliche Gase in die Luft entweichen läßt (CO2, SO2 usw.)
Strahlung schließt du da nicht mit ein?

Ein Kernkraftwerk strahlt nicht in die Umgebung, jedenfalls nicht so viel wie z.B. natürliche Uranvorkommen!


GMil hat Folgendes geschrieben:
noch unwiederbringliche Ressourcen verbraucht, die anderweitig viel besser nutzbar wären.
Zustimmung dafür, daß man mit Erdöl sinnvollere Dinge anstellen kann als die Bude warm zu bekommen.

GMil hat Folgendes geschrieben:
Hätten wir übrigens die Plutonium-Technik des schnellen Brüters nicht nur marktreif gemacht, sondern auch wirklich eingesetzt, wäre der Uranabbau für Brennzwecke längst kein Thema mehr.

Also mir ist eine Tonne CO2 in der Luft lieber als ein Gramm Plutonium z.B. im Bodensee.

Kein normaler Kernkraftwerksbetrieb bewirkt, daß ein Gramm Plutonium im Bodensee landet! Aber alle Verbrennungskraftwerke bewirken, daß CO2 megatonnenweise in der Atmosphäre landet.

Ich denke, wir driften immer mehr in eine Fundamental-Diskussion ab.

Das stimmt. Aber Du hattest die "sauber"-Frage gestellt, und ich habe sie zu beantworten versucht.

_________________
Gruß

Gerhard

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GMil hat Folgendes geschrieben:
Ein Kernkraftwerk strahlt nicht in die Umgebung, jedenfalls nicht so viel wie z.B. natürliche Uranvorkommen!

Natürliche Uranvorkommen sind aber nicht in der Nähe von Millionenstädten. Und es gab schon ein paar Vorfälle in denen entsprechende Radioaktivität ausgetreten ist. USA stand ja mit Three Miles AKW kurz vor dem Supergau. Und Ende 2009 gab es dort wieder ein Leck mit austritt von Radioaktivität

GMil hat Folgendes geschrieben:
Kein normaler Kernkraftwerksbetrieb bewirkt, daß ein Gramm Plutonium im Bodensee landet!

Aber bei der Endlagerung ist das Problem gegeben. Siehe Asse das nich mal ein paar Jahrzehnte gehalten hat.

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oakgast
*****
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Kommentar von "Michael" erstellt am 17.07.2010,17:04
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Auf Atomkraft kann nicht von heute kann nicht von heute auf morgen verzichtet werden aber auf alle Fälle sollten wir schneller sein, als das von unserer Politik vorgesehen ist! Es wird wohl letztlich zu jeder Zeit auf den Energiemix ankommen, den man von Jahr zu Jahr neu überdenken muss. Schaut mal hier http://www.brennstoffzellen-heiztechnik.de/zahlen-daten-fakten-hauptme...
Mail an Michael


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GMil
*****
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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:


Natürliche Uranvorkommen sind aber nicht in der Nähe von Millionenstädten. Und es gab schon ein paar Vorfälle in denen entsprechende Radioaktivität ausgetreten ist. USA stand ja mit Three Miles AKW kurz vor dem Supergau. Und Ende 2009 gab es dort wieder ein Leck mit austritt von Radioaktivität

Das stimmt schon, nur sind dabei bislang außer bei Tschernobyl so gut wie keine Personenschäden aufgetreten. Die Todesfälle bei "normalen" Kraftwerksunfällen, beim zugehörigen Staudammbau etc. sind immer noch weitaus höher!

.........
Aber bei der Endlagerung ist das Problem gegeben. Siehe Asse das nich mal ein paar Jahrzehnte gehalten hat.

Wenn man es ordentlich macht (und nicht jeder in der Umgebung gleich in Hysterie verfällt), sollte es keine Probleme geben. Die Spezial-Abfälle sollten m.W. ursprünglich in Glas bzw. Keramik eingeschmolzen und anschließend in Edelstahlfässern eingelagert werden. Das hätte sie auf sehr lange Zeit unempfindlich gegen Witterungseinflüsse gemacht. In diesem Zustand in die Tiefsee gekippt (natürlich an einer Stelle mit wenig tektonischer Bewegung und daraus resultierender Vulkantätigkeit), und das Thema mit der Strahlung wäre auch durch, selbst wenn die Halbwertszeiten sehr hoch sind!


_________________
Gruß

Gerhard

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klausamsee
****
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GMil hat Folgendes geschrieben:
In diesem Zustand in die Tiefsee gekippt (natürlich an einer Stelle mit wenig tektonischer Bewegung und daraus resultierender Vulkantätigkeit), und das Thema mit der Strahlung wäre auch durch, selbst wenn die Halbwertszeiten sehr hoch sind!

Klar, ab in die Tiefsee, damit man, wenn doch was passiert, ebenso gut beikommt wie an das BP-Bohrloch im Golf von Mexiko...
Ganz abgesehen davon gilt die Tiefsee als weniger erforscht als das Weltall.

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Grundsätzlich bin ich kein Freund der Atomenergie!

Ich muss aber dennoch eingestehen, dass es vermutlich sinnvoller ist, den Strom hier im Land in technisch guten und vermeindlich sicheren Atomkraftwerken erzeugen zu lassen, als Strom im Ausland zu kaufen, der aus wesentlich unsichereren Kraftwerken stammt.

Die Frage der Endlagerung ist meiner Meinung nach überhaupt nicht hinreichend geklärt, geschweige denn eine sichere Lösung. Das Problem lässt sich aber so in die nächste ober übernächste Generation verschieben. Und das kann wohl nicht die Lösung sein!

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GMil hat Folgendes geschrieben:
Danke für die Info!

Was "günstig" ist, bestimmt der Markt, und der kann sich leider von Tag zu Tag ändern. Z.B. würde ich nicht glauben, daß versteigerte Laufzeitlizenzen für Kernkraftwerke den Strompreis unangetastet lassen würden.

Unbestritten ist für mich aber, daß die Kernenergie nach der regenerativen prinzipiell die zweitsauberste Möglichkeit der Stromerzeugung ist, die diese Welt kennt. Das gilt vor allem im Zeitalter der globalen Erwärmung durch CO2, das bekanntlich bei jeder Verbrennung entsteht.



Ant:
Jeder seine eigene Atombombe im Keller ticken, Nachbau nach Studentenbauplan sehr leicht, und sofort keine CO2-Abgaben mehr,
auch keine befürchtete CO2-Steuer, die auf uns zuwankt, da Atomkraft-
Radionuklidwerke ganz leise.
Ich verstehe auch, dahs Achmed und Ali auch Atombomben im Keller haben wollen. WArum auch nicht? Auch die haben CO2-Probleme - bei jedem Ausatmen wollen sie das CO2 vermeiden. Also atmen sie nur noch RAdionuklide ein, dann braucht man nicht mehr auszuatmen und ist direkt bei Gott im Himmel.


---hdito ~*~

_________________
Eine Erde - Eine Sprache - Eine Menschheit --- Linguna (Neu-Esperanto)

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quote="bernhard geyer"]
GMil hat Folgendes geschrieben:
Kannst Du haben: eine saubere Energieform ist für mich eine, die beim Einsatz weder zwangsweise und unverhinderbar schädliche Gase in die Luft entweichen läßt (CO2, SO2 usw.) noch unwiederbringliche Ressourcen verbraucht, die anderweitig viel besser nutzbar wären.

Das was bei AKW's übrig bleibt ist auch nicht gerade "umweltförderlich".

GMil hat Folgendes geschrieben:
Hätten wir übrigens die Plutonium-Technik des schnellen Brüters nicht nur marktreif gemacht, sondern auch wirklich eingesetzt, wäre der Uranabbau für Brennzwecke längst kein Thema mehr.

Ungünstig nur das Plutonium um welten gefährlicher ist als die reste "normaler" AKW's. Und wer will schon bei Masseneinsatz das solche KW auch in Iran, ... gebaut werden? So ein "paar" Gramm für Atombomben abzweigen wäre dann sehr einfach.

klausamsee hat Folgendes geschrieben:
Da sind wir hier ja im richtigen Forum. Wenn wir jedoch bald alle mit unserem Elektroauto durch die Gegend fahren, wird deutlich mehr (Atom?-) Strom benötigt.

Hält sich in Grenzen. Selbst 1 Mio. Elektrofahrzeuge gehen stromtechnisch im "Rauschen" fast unter. Und der Verbrauch fällt größtenteils in Schwachlastzeiten an.

klausamsee hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich, warum es z.B. keine höhere Solareinspeisung gibt, wenn die Solaranlage mit einem Speicher ausgestattet ist, der konstant über den Tag (und die Nacht) die Energie ins Netz abgibt.

Gibts doch seit 2010 als erhöhte Vergütung wenn Eigenverbrauch über 30% liegt. Und das wird man ohne Speicher in vielen Fällen nicht erreichen.[/quote]


Ant:[B]
Oben wurde gerade auf Strahlung abgehoben, aber die RAdionuklide, die bei Pannen/STörfällen oder Leckagen bzw. bei der Bearbeitung der Brennstäbe anfallen, auch bei der Verarbeitung abgebrannter Brennelemente, diese Radionuklide - die sich überallhin verbreiten um sich im Körpergewebe von Mensch und Tier anlagern, sind noch weitaus gefährlicher als die diffuse Strahlung, weil die Radionuklide in den engen STellen der Organe usw. stark strahlen, wärhend die allgemeine diffuse Strahlung unpräzise ist.

Es gibt auch noch keine Entsorgung des atomaren Mülls, ausser bei Asse im Klo.
---hdito ~*~

_________________
Eine Erde - Eine Sprache - Eine Menschheit --- Linguna (Neu-Esperanto)

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GMil
*****
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Aha, Nuklide. Und wo sollen die herkommen, außerhalb des Kraftwerks? Selbst im Kraftwerk schabt kaum jemand auf den Plutoniumstäben rum, um "radioaktiven Abfall" zu erzeugen.

Und mit dem Kraftwerksabfall Atombomben bauen? Warum denn? Erstens geht das nicht ganz so leicht wie immer suggeriert werden soll, und zweitens gibt es doch schon übergenug davon! Durch den Betrieb von Kraftwerken wächst deren Zahl aber nun wirklich nicht weiter an!

Wie schon mal gesagt: deutlich weniger Hysterie täte uns in Deutschland wirklich gut. Nahezu alle anderen Länder dieser Welt machen das vor! Wie hier schon geschrieben wurde: wenn wir den benötigten Strom einfach zukaufen, wird der in unseren Nachbarländern in tlw. durchaus unsichereren Kraftwerken produziert, weil das dort niemanden stört. Die verstrahlte Luft bekommen wir im Störfall dann trotzdem ab! Und wenn wir die Solar- und Windradbastler weiterhin subventionieren, werden wir unseren ach so sauberen Strom bald gar nicht mehr kaufen können, denn dann wird der viel zu teuer! Rolling Eyes

_________________
Gruß

Gerhard

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