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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Heizung im Altbau einbauen

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,
will mir ein altes Reihenhaus kaufen, welches derzeit nur auf einer Seite mit einem Kachelofen der auf Gas umgerüstet wurde, beheizt werden kann.

Habe mich nun schonmal informiert und würde nun zu folgender Lösung tendieren, wozu ich gern mal eure Vorschläge und eventuelle Alternativen wissen würde.

Da ein Gasanschluss vorhanden ist, würde ich im Dachgeschoß eine Brennwert-Gas-Heizung einbauen. Das Dachgeschoss ist noch nicht ausgebaut, es wäre also genug Platz für Heizung und Leitungen. Man könnte bequem von oben jeden Raum mit den Leitungen erreichen. Dann würde ich in alle Räume Fußbodenheizung installieren. Den Kachelofen würde ich wieder auf Holz betrieb umrüsten lassen.

Was haltet ihr von der Idee? Ist es sinnvoll und energiesparend. Hab gehört das Brennwerttechnik und Fußbodenheizung gut harmonieren, außerdem ist der Komfort meiner Meinung nach besser als bei Heizkörpern.
Ein weiterer Grund für Fußbodenheizung ist, dass die Böden sowieso erneuert werden müssen (derzeit alte Holzbretter mit Sand/Dreck darunter).

Ebanfalls würden mich mal noch die ungefähren Kosten für Heizung und Kachelofenumrüstung interessieren.

Bin gespannt auf eure Antworten und Ratschläge.
Danke schonmal im Vorraus.

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machtnix
*****
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Fußbodenheizung ist schon mal gut.
Dann würde ich keine Gasheizung nehmen sondern eine Wärmepumpe.

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Wärmepumpe lässt sich, denke ich, schwer realisieren. Ist ein altes Reihenhaus im Stadtzentrum. Investitionskosten würden erheblich hoch ausfallen, wäre nicht wirtschaftlich.
Das neue Heizsystem soll zwar energiesparend sein, aber ich würde bei einer Lösung für Erdgas festhalten. Die Kosten sollen noch im Rahmen bleiben und nicht so hoch ausfallen.

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machtnix
*****
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Okay,für einen Erdkollektor fehlt wahrscheinlich der Platz,Tiefenbohrung zu teuer und bei einer Luft-WP wird's wohl Ärger mit dem Nachbar geben.

Dann ist Erdgas wohl das richtige.
Als Therme würde ich die Remeha Quinta empfehlen.Habe einige von denen am laufen und bisher Null Probleme.
Einen 160 Liter oder 200 Liter Wasserspeicher daneben und gut is.
Kostenpunkt wenn der Heizi alles macht,Sanitär und Heizung,würde ich mal grob bei 20000€ schätzen.

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Ist so ein Wasserspeicher wirklich notwendig? Verbraucht der Speicher bzw. die Pumpe nicht auch wieder Energie. Bedeutet kein Speicher gleichzeitig hohen Komfortverlust? Bin eh tagsüber arbeiten, da wäre es doch Verschwendung wenn man dauernd das Wasser warm hält?
Würde vieles in Eigenleistung machen, wie hoch wären denn Materialkosten (Wohnfläche ca. 90m²)?

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machtnix
*****
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Ein klein wenig Komfort für wenig Geld.Der Speicher kostet nicht die Welt und du hast Komfort und kannst zumindest mal eine Badewanne voll machen.
Du kannst natürlich auch zwei oder drei Elektronsich geregelte Durchlauferhitzer nehmen und diese mit jeweils einem 400 Volt Anschluß ausrüsten.Doch das wäre erheblich teurer als ein Speicher.
Die Therme macht dir das Wasser für ca.120-150€ im Jahr warm.Jetzt komm mir bloß nicht mit diesen bescheuerten Abstrahlverlusten für 5€ im Jahr wie es in manchen Klodeckelforen propagiert wird.

Wenn du gerne alles selbst machen willst,dann solltest du mal hier vorbeischauen: http://www.hornbach.com/forum/showthread.php?t=473...

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Der Warmwasserspeicher bietet den gewünschten Komfort. Beim Einsatz eines Warmwasserspeicher wird nicht bei jedem Warmwasserbedarf die Therme gestartet, unnötige Taktungen erhöhen den Energieverbrauch und verkürzen die Lebensdauer der Therme.

Brennwert-Effekte bei Gasthermen werden häufig nicht optimal genutzt. Die Lösung ist ein einwandfreier hydraulischer Abgleich und eine witterungsgeführte Regelung, siehe folgenden Beitrag.
http://energie-effizientes-haus.de/pdf/IKZH-Brennwert+Hydraulische-Wei...

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 02.06.2011 08:02, insgesamt einmal bearbeitet

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Danke für eure Antworten.
Hab jetzt mal noch einen anderen Lösungsansatz.
In der einen Hausseite steht ein großer Kachelofen der mit Gas betrieben wird. Er hat Lüftungsschächte in alle Räume der einen Hausseite.
Lässt sich dieser Ofen nicht irgendwie als Heizzentrale nutzen oder optimieren? Gibt es dafür Möglichkeiten?
Falls nicht, was wüde mich denn eine Umrüstung auf Holz kosten?
Macht es Sinn den Ofen umzurüsten oder wäre Gas die bessere Alternative?
Holzbeschaffung und Lagerung würdn mir keine Probleme machen.

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machtnix
*****
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Auch als Feinstaubproduzent kann es Ärger mit dem Nachbarn geben.

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Wir reden von 90 m² Wohnfläche. Da dürfte eine Gastherme die wirtschaftlich interessante Alternative im Verhältnis von Investitions- zu Betriebskosten darstellen.
Letzlich kann man das nur durch einen Termin vor Ort klären, dazu müssen die Details in Augenschein genommen werden. Auf der Basis einer Besichtigung vor Ort kann man dann auch ein seriöses Angebot abgeben. Dann kann man die Frage der Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Investition grob einschätzen.

Bleibt die Frage, ob Dämmmaßnahmen möglich sind. Vorteil, bei einem Reihenhaus beschränkt sich die energetische Sanierung der Gebäudehülle nur auf die Wandflächen zu Außenluft, für die gemeinsamen Wandseiten zu den benachbarten Reihenhausscheiben fällt keine Sanierung an.

Gruß

THomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 02.06.2011 08:06, insgesamt einmal bearbeitet

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Kann man die Wände nicht auch von innen dämmen?
Müsste doch auch möglich sein.
Kann mir jemand noch etwas zu der Kachelofenumrüstung sagen?

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Ich habe jetzt noch einmal mit einem Bekannten gesprochen, der im Heizungs-/Sanitärbereich arbeitet. Er meinte, Fußbodenheizung sei zwar was feines, aber diese müsse ununterbrochen laufen, sprich die Heizung läuft dauernd und verbraucht auch dauernd Gas.
Da wir nach einer sparsamen Alternative für eine Brennwerttherme suchen, empfahl er uns lieber bei Heizkörpern zu bleiben.
Man könne dann nach belieben und Bedarf schnell Räume aufheizen und bei Bedarf die Heizkörper auch runterregeln.
Dies sei sinnvoller und vor allem bei den Betriebskosten günstiger (wichtigster Grund für uns) da wir ja noch den Kachelofen in den Wohnräumen haben, den wir auf Holz umrüsten wollen.
Außerdem seien die Anschaffungskosten etwas geringer.
Wir sind eh die meiste Zeit tagsüber auf Arbeit, da bräuchte die Heizung also kaum laufen.

Was meint ihr dazu?

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altbausanierer hat Folgendes geschrieben:
Kann man die Wände nicht auch von innen dämmen?
Innendämmung ist u.U. möglich. Dabei ist darauf zu achten, dass die Wasserdampfdurchlässigkeit nicht verhindert wird und dass der Taupunkt durch die Dämmung nicht nach innen verschoben wird. Wärme-/Kältebrücken an Innen-/Außenwandstößen sind durch besondere Maßnahmen zu reduzieren.

Folgender Videobeitrag geht auf die energetische Sanierung eines historischen Gebäudes mit Innendämmung ein.
http://energiesparprojekte.info/html/video_-_altbausanierung_auf_kf.ht...

Gruß

Thomas Heufers

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altbausanierer hat Folgendes geschrieben:
Ich habe jetzt noch einmal mit einem Bekannten gesprochen, der im Heizungs-/Sanitärbereich arbeitet. Er meinte, Fußbodenheizung sei zwar was feines, aber diese müsse ununterbrochen laufen, sprich die Heizung läuft dauernd und verbraucht auch dauernd Gas.
Da wir nach einer sparsamen Alternative für eine Brennwerttherme suchen, empfahl er uns lieber bei Heizkörpern zu bleiben.
Man könne dann nach belieben und Bedarf schnell Räume aufheizen und bei Bedarf die Heizkörper auch runterregeln.
Dies sei sinnvoller und vor allem bei den Betriebskosten günstiger (wichtigster Grund für uns) da wir ja noch den Kachelofen in den Wohnräumen haben, den wir auf Holz umrüsten wollen.
Außerdem seien die Anschaffungskosten etwas geringer.
Wir sind eh die meiste Zeit tagsüber auf Arbeit, da bräuchte die Heizung also kaum laufen.

Was meint ihr dazu?
Dein Bekannter schätzt das richtig ein. Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung im Altbau ist kostspielig und eine optimale Verlegung im Nassestrich selten umsetzbar.

Gruß

Thomas Heufers

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Deinen Bekannten würde ich mit nem Scheißhausbesen vom Hof jagen und den Möchtegern F(l)achmann aus Detmold gleich hinterher.
Das ist ja nicht zum aushalten was hier für Aussagen getroffen werden.
Heizkörper gehören in den sozialen Wohnungsbau,im Privathaushalt ist nur eine FBH sinnvoll.
Was ins an 90m² FBH kostenintensiv?Wenn da schon gespart wird,dann sollte man besser zur Miete wohnen bleiben.
Bei einer FBH brauche ich nur VL von 35°C,bei Heizkörpern 55°C-60°C,stecke also mehr Energie rein,wo bleibt da die Ersparnis?
Die FBH kann die Wärme über mehrere Stunden speichern ohne das die Heizung anläuft,Heizkörper kühlen sofort aus und damit muß die Heizung öfter anspringen um die Temperatur zu halten.

Wenn also heutzutage noch jemand im Neu-bzw. im Altbau bei Sanierungsmaßnahmen Heizkörper einsetzt der hat den Schuß nicht gehört.

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