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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Neubau mit einer LWP

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,
ich plane einen Neubau (EFH) mit einer LWP.

Die Eckdaten des EFH:

- Neubau nach KFW 70 Norm
- ca. 280m² Wohnfläche
- alles mit Fußbodenheizung

Ein Heizungsbauer hat mir zwei LWP angeboten:

1. König Air-Kompakt SLEA 28 T6
2. Siemens Novelan LA 25

Wer hat mit diesen Anlagen Erfahrungen gesammelt?

Ich habe zwei Bedenken:

1. Schafft eine LWP diese "große" Wohnfläche ausreichend zu heizen?
2. Spare ich auf ein Jahr gesehen mit einer LWP wirklich mehr ein, als mit einem herkömmlichen Gas- oder Ölbrenner?

Vorab Danke für Eure Hilfe und Infos!

Frank

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roro
*****
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Zitat:
1. König Air-Kompakt SLEA 28 T6
2. Siemens Novelan LA 25


Die Siemens hat bei -7/W35 eine Leistung von 28 kW und die König Air-Kompakt SLEA 28 ist auch nicht viel kleiner. Das ist 100W/qm !!!?

Wer hat den das geplant, denn damit solltest Du eigentlich locker noch ein 2. Haus ähnlicher Größe mitheizen können.

Hast Du wirklich eine so große Heizlast, denn entweder weiß der HZB nicht was er tut, oder Dein Haus hat die Heizlast eines Altbaus.

Heizlastberechnung durchführen lassen, wenn das mehr als 12-14 kW herauskommen, dann ist etwas bei Deinem Haus nicht in Ordnung.

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@ Frank76 - Ist schon ein Wärmebedarfsnachweis für ein KfW Effizienzhaus 70 erstellt worden?

Beim Einsatz einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe sollten einige Aspekte berücksichtigt werden, siehe folgende Linksammlung zu Wärmepumpen.
http://ecotec-energiesparhaus.de/info-bauen-energie.php?seite=4#W%C3%A...

Gruß

Thomas Heufers

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http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 07.06.2010 09:03, insgesamt einmal bearbeitet

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Frank76 hat Folgendes geschrieben:
1. Schafft eine LWP diese "große" Wohnfläche ausreichend zu heizen?

Wenn Sie korrekt ausgelegt ist - Ja, Problemlos
Frank76 hat Folgendes geschrieben:
2. Spare ich auf ein Jahr gesehen mit einer LWP wirklich mehr ein, als mit einem herkömmlichen Gas- oder Ölbrenner?

Einsparungspotential hängt immer von den Kosten pro kWh Energie ab. Bei einem Heizölpreis von 45 Cent/Liter wie Anfang 2009 wirst du wenig sparen (vermutlich gar nix). Aktuell ist der Heizölpreis bei ca 70 Cent/Liter. Da wirst du mehr sparen auch wenn einige WP-Tarife auch ein paar Prozent teurer wurden.

Aber wie roro sagt: Ein 28 kW WP ist fehl am Platz. Hat der Heizungsbauer schon mal Luft-WP's installiert? Lass dir diese Installationen als Referenz geben und frag mal bei denen nach. Fall du keine Referenz zum Nachfragen bekommst so würde ich mir überlegen einen anderen Heizungsbauer für die Luft-WP-Installation zu bekommen.

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Es geht weniger um die Frage, ob es eine Luft-WP schafft, sondern darum, wie gut sie es schafft.

Der erste Punkt ist die klimatische Lage, je milder, desto besser. Dann die Wärmequelle: Fläche für einen Direktverdampfer vorhanden, Grundwasser? Bei den Luft-WP gibt es durchaus Geräte mit deutlich höheren COP als die beiden genannten, eine Leistungsregelung ist gerade bei Luft von großem Vorteil. Auch die Raumheizung sollte optimiert für eine WP sein, Hydraulik, Spreizung, VL-Temperaturen, Warmwasserbereitung. Und natürlich die Dimensionierung der WP entsprechend der tatsächlichen Heizlast. Erst dann kommt eine gute Anlage mit einer entsprechenden JAZ heraus. Mehr dazu gibt es auf der www.jahresarbeitszahlen.info.
Mit dem Betriebskostenrechner des Klima-Innovativ www.klima-innovativ.de/pages/kostenrechner.html lassen sich die ungefähren laufenden Kosten abschätzen.

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oakgast
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Kommentar von "Neximuss Laureacius" erstellt am 20.09.2010,13:45
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Ich würde mir mal die [url=http://www.heizoelweb.de/]Heizölpreise[/url] aus dem Jahr 2008 mal anschauen. Denn dies ist ziemlich genau dass was uns in 2012 erwartet. Dass will bestimmt keiner, deshalb stimmen die Langzeitkalkulationen für Heizöl betriebene Maschninen nicht.
Mail an Neximuss Laureacius


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oakgast
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Kommentar von "alles Mist" erstellt am 29.09.2010,12:40
Thema: Erdwärme & Wärmepumpen(Erfahrung mit einem Anbieter)

Wir haben vor 4 Jahren gebaut (KFW 50 Haus) und uns leider eine LWP der Fa. Libind einbauen lassen. Nach 3,5 Jahren Betrieb ist jetzt der Verdichter kaputt und auf Kulanz lassen die sich nicht ein. Reparatur würde 3-4 TSD Euro kosten, bringt aber nichts, da ein neuer 18 KW Verdichter warscheinlich auch wieder nur ein paar Jahre durchhält, wie ich von anderer Seite jetzt gehört habe. Umbau der Anlage für langfristiges Laufen soll 15-20 TSD kosten, die ich natürlich nicht habe. Wir werden die nächsten Jahre ohne warmes Wasser und Heizung verbringen. Ich würde eine LWP keinem mehr empfehlen.
Mail an alles Mist


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roro
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@oakgast (alles Mist): Welche Wohnfläche hast Du, dass du bei KfW50 eine 18 kW WP benötigst. 500 qm!?
Ich glaube eher, dass sich Deine WP zu Tode getaktet hat, da die ganz einfach überdimensioniert sein muss.

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oakgast
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Kommentar von "Kapitan" erstellt am 01.10.2010,08:54
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Das Problem ist einfach, dass wenige Heizungsbauer Ahnung davon haben was sie da den armen Kunden verkaufen.

Da diese nicht gerade modernen LWP bei -15°C bereits bis zu 60% Heizleistung abgebaut haben, ist die überdimensionierte Größe von 28 kW vermutlich richtig gewählt.

Da die von Ersteller gelisteten Geräte jedoch nicht modulieren können und sich an Tagen nahe der Heizgrenze Tot-Takten, ist es kein Wunder wenn sie nach 3-4 Jahren den Geist aufgeben.

Ich empfehle als LWP die Ecodan von Mitsubishi oder für den etwas anspruchsvolleren Eigenheimbesitzer das Zubatherm Heizungssystem.

Mail an Kapitan


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roro
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Zitat:
Da diese nicht gerade modernen LWP bei -15°C bereits bis zu 60% Heizleistung abgebaut haben, ist die überdimensionierte Größe von 28 kW vermutlich richtig gewählt.


Erstens wurde von 18 kW und nicht von 28 kW gesprochen und zweitens sind 60 % von 18 kW auch noch 10,8 kW was für ein KfW50-Haus mit z.B. 200 qm immer noch viel zu viel ist.

Ich habe selbst so ein Haus und habe bei 185 qm eine Heizlast von 5,7 kW und heize mit meiner 7 kW LWP auch noch bei -15 Grad ohne Heizstab.

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Zitat:
Ich habe selbst so ein Haus und habe bei 185 qm eine Heizlast von 5,7 kW und heize mit meiner 7 kW LWP auch noch bei -15 Grad ohne Heizstab.
Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei -15° Celsius ohne Heizstab den Wärmebedarf für Warmwasser und Heizung decken kann.
Unsere Ausgangssituation ist ein 4-Personen-Haushalt, 135 m² Wohnfläche, Energiesparhaus KfW 40....... http://www.ecotec-energiesparhaus.de/Daten/Bauhistorie.pdf...

Gruß

Thomas Heufers

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