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Elektrofahrzeuge und Verbraucherschutz

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Beitragvon admin » 11.05.2010 14:32 Uhr

"Der viel diskutierte Elektro-Gipfel der Bundesregierung war eher eine Enttäuschung. Die Industrie war führend, die Belange der Verbraucher waren unterrepräsentiert. Außerdem gab es weder von der Politik konkrete Zusagen bezüglich der Förderung der Elektromobilität noch von der Industrie seriöse Aussagen, wann ihre Fahrzeuge serienreif zur Verfügung stehen.[...]„Elektro“ kann eine echte Alternative in der urbanen Mobilität sein, aber auch diesbezüglich gibt es noch viele offene Fragen, beispielsweise zur Infrastruktur und vor allem deren Standardisierung.[...]"

Den vollständigen Kommentar des ADAC zur Elektromobilität finden Sie hier: http://www.energieportal24.de/artikel_3520.htm

Das Thema Elektromobiltät gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird von Politik und Wirtschaft immer stärker fokusiert.
Sie als Mitglied unseres Forums werden hier sicherlich z.T. ganz spezielle EInblicke in den Markt haben. Ihre Gedanken interessieren uns daher sehr. Bitte nutzen Sie diesen thread und teilen uns mit wie Sie über den Standpunkt des ADAC und über die Zukunft der Stromer und E-Fahrzeuge denken.

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Beitragvon axel_jeromin » 12.05.2010 20:01 Uhr

Hallo Zusammen,
zum Thema Umwelt:
ein Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von etwa 25%.

Der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken beträgt in Deutschland 38 %

nun muss mit el. Energie der Akku geladen werden bedingt die Betrachtung des Wirkungsgrd des Ladegeräts. ca. 85%

nun muss el. Energie im Akku gespeicher werden--> Wirkungsgrad Akku (Akkus erwärmen sich bei Ladung und Endladung, daher gibts da Verluste; 60–70 %)

Nun muss aus dem Akku der Frequenzumrichter betrieben werden --> Wirkungsgrad Frequenzumrichter 90%

der Frequenzumrichter speist den Elektromotor --> Wirkungsgrad Elektromotor ca. 90%

Wenn man nun alle Wirkungsgrade multipliziert erhält man: 0,38*0,85*0,7*0,9*0,9=0,183 ==> 18,3%

Also so richtig umweltfreundlich ist das nicht.

Dann muss der Akku nach 500 Ladezyklen recykelt werden, dabei fällt auch Schwermetall Abfall an.




Axel

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Beitragvon Thomas Heufers » 13.05.2010 09:08 Uhr

Die Frage des Wirkungsgrads ist bei bei regenerativer Energie von untergeordneter Bedeutung. Wenn dann auch noch direkt von der PV-Anlage auf dem Dach der Garage eingespeist wird, ist der Wirkungsgrad optimal.
Die Elektrofahrzeuge sollen zukünftig auch als Puffer im Stromnetz eingebunden werden, über diesen Weg ist geplant, die Lastspitzen zwischenzuspeichern.
http://www.bine.info/hauptnavigation/pu ... tikel=1588
http://www.bine.info/hauptnavigation/pu ... tikel=1593
Auch will man die Stromverteilung der Überlandnetze mit effizienter Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung realisieren, was auch zur Verbesserung des Wirkungsgrades beiträgt.
http://www.bundestag.de/dokumente/analy ... ragung.pdf

Für und Wider der Elektromobiltät:
Vorteile
- keine Warmlaufphase wie beim Verbrennungsmotor
- gutes Drehmoment über alle Geschwindigkeitsbereiche
- Nutzung der Bremsenergie durch Generatortechnik
- Direktantrieb im Einzelrad führt zur verbesserter Effizienz und erhöht die Fahrsicherheit
- sehr lärmarmes Verkehrsmittel
Nachteile
- Wärmebedarf der Fahrgastzelle im Winterbetrieb
- hohe Kosten für Fahrzeuganschaffung und Akkutausch

Den Haupteinsatzbereich für Elektromobilität sehe ich im Kurzstreckenverkehr, die Fahrleistung pro Akkuladung liegt i.d.R. bei unter 200 km. Andernfalls müsste man ein Akkustandard entwickeln und an Stromtankstellen auf Langstrecken einen Akkutausch durchführen.

Endlose Debatten gegen Elektrofahrzeuge bringen uns nicht weiter. Herr Piech (Ex-Vorstand von VW) hat dieser Tage wieder eine Fürsprache für den Verbrennungsmotor gemacht.
http://www.focus.de/auto/news/elektromo ... 06456.html
Ich denke seine Zeit in der Autobranche ist definitiv abgelaufen. Er hat es auch nicht geschafft, den Verbrauch der VW-Fahrzeugpalette in den letzten drei Jahrzehnten wesentlich abzusenken und die Vorteile von effizienten Fahrzeugen herauszustellen, weil er nicht willens war.
Wenn wir uns in endlose Debatten verlieren und wieder alles vor uns herschieben, dann haben andere Industrienationen Deutschland bei der Elektromobilität überholt.
Die Frage nach dem "Allgemeinen Deutschen Automobilclub". Der ADAC ist eine reine Lobby-Organisation, weit entfernt von dem guten Image des "Gelben Engels". Der ADAC ist der Freund der Autoindustrie, also kein Meinungsführer für neue und übergreifende Verkehskonzepte. Im Gegensatz dazu gibt es den VCD, er vertritt die Interessen aller Verkehrsteilnehmer, hierzu gehören auch Fußgänger, insbesondere Kinder, Radfahrer, Bahnreisende, etc..
http://www.vcd.org/
Eine Subventionierung der Autoindustrie für den Aufbau der Elektromobilität halte ich übrigens für unklug. Dann ist es besser, die Autohersteller tun sich zusammen und entwickeln gemeinsam und nicht jeder mit seinem eigenen Standard. Dann spart man Entwicklungskosten und hat am Ende einen übergreifenden Standard.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 04.09.2012 14:44 Uhr

Kommentar von "Lenebi" erstellt am 04.09.2012,15:34
Thema: Elektrotechnik(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Ich finde diese Elektroautos richtig praktisch und Umweltfreundlich. Auch wenn sie vieleicht nicht so schnell wie ein Porsche sind, bleibt doch immernoch der Umweltfreundliche Punkt.

Ich hab die letzten Tage einen Bericht gelesen, den ich richtig genial fand. Und zwar darüber, wie man Umweltfreundlich Urlaub machen kann. Da gibt es zum Beispiel Urlaubsorte, in denen kein Auto zum Einsatz kommen soll sondern ersatzweise Elektroautos bzw. Roller. Mit diesen kann man auch noch alles super erreichen ist aber noch dazu Umweltbewusst.

Wie ich finde eine super Idee.
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