Kommentar von "Matti" erstellt am 20.04.2010,13:50
Thema: Sanitär-, Heizungs- & Klimatechnik(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo,
wir stehen kurz davor, ein Neubauhaus zu kaufen. Allerdings sind wir uns bzgl. Heizsystem unsicher:
Zum Haus: DHH
Außenwände Hochlochziegel Mauerwerk 36,5
Wohnraum 165qm
unterkellert, EG, OG plus Dachausbau
Heizung: Rotex HPSU Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Sonnenkollektoren Für Brauchwasser-Erwärmung.
Wir haben die Befürchtung, dass die Leistung der Wärmepumpe (laut Beschreibung Arbeitsleistungszahl von bis zu 4) im kalten Münchner Winter lange nicht ausreicht und wir über den Strom kräfit draufzahlen.
Da es kein Erdgas gibt, kommt diese Kombi-Lösung nicht in Betracht.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Wärmepumpe oder mit Wärmepumpen allgemein? Könnt ihr uns beruhigen bzw. sagen, worauf wir achten sollen?
Das genannte Rotex-System ist annähernd baugleich mit der Daikin Altherma Luvitype. http://ecotec-energiespartechnik.de/html/daikin_altherma_luvitype.html...
Die angebene Arbeitszahl von 4 wird nur unter der Berücksichtigung der Solaranlage (wassergeführte Soilarthermie) erreicht. Die Anlage regelt die Leistungsabgabe über Inverter-Technik (Anpassung der Drehzahl). Das System ist prädestiniert für den Einsatz in Niedrigstenergiehäusern (Effizienzhaus 55, 70 und Passivhaus). Die Wärmeübertragung sollte strikt über eine Fußboden-Flächenheizung erfolgen, dies ermöglicht energieeffiziente Vorlauftemperaturen von unter 33° Celsius.
- Gibt es eine Heizlastberechnung?
- Welchen Wärmbedarf hat das Objekt?
- Ist die Außenwand nur mit Hohllochziegel geplant, oder wird auch Dämmung angebracht?
- Welchen U-Wert haben Dach, Wand und Bodenplatte bzw. Keller?
Grundsätzlich ist von dem Einsatz einer Wärmepumpe abzuraten, wenn die Anlagetechnik so ausgelegt ist, dass ein Heizstabbetrieb in der Heizperiode notwendig ist.
Gruß
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