Hallo cgigi,
kleiner Vergleich zum Verbrauch: Unsere Hütte 203 qm, Niedrigenergie (KfW 40) ist fast vollständig mit Fußbodenheizung versehen. Davon werden etwa 50 % auch betrieben, der Rest (zwei Schlafzimmer und das holzofenbeheizte Wohnzimmer) ist über Einzelraumregelung abgestellt.
Wir sind auch zwei Personen. Wir könnten auch NUR mit dem Holzofen (hat 7kW auf Heizungsseite schon probiert!) und der Solaranlage (Beitrag im Hochwinter eher zu vernachlässigen) heizen, sind aber auch tagsüber nicht da. Wir haben dafür eine Gastherme (15 kW), die gelegentlich (d.h. mindestens 1 mal am Tag) die Arbeit macht.
Unser Bedarf im letzten Winter war ca. 6500 kwh Gas und ca. 4500 kwh Holz. Dabei habe ich ca. 3 rm Holz verfeuert, d.h. den Ofen immer angemacht, wenn es irgend ging. Meine Frau feuert leider nicht, so dass bei Dienstreise der Ofen kalt blieb. Fazit: Um die Bude den Tag über warm zu halten (~20°), sind (plus Warmwasser und etwas Gas fürs Kochen) rund 11000 kWh notwendig.
Also fürchte ich für Dich, dass alleine vom abendlichen Holzstochen nicht genügend Energie in Dein Haus kommt, um den Wärmebedarf am Tag vollständig zu decken. Man müsste genau wissen, wieviel Wärme Dein Haus braucht (Heizlastberechnung) und welche Leistung Dein Holzofen (siehe Typenschild) hat. Wenn Leistung Holzofen viel größer als Heizlast und Du den Ofen komme was da wolle jeden Abend befeuerst, dann kann es klappen.
Das sollte aber ein Experte beurteilen und vor allem eine Heizlastberechnung auch anstellen.
Grüße
Robert