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Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 11.02.2010 15:10 Uhr

Bei den dauerhaft niedrigen Außentemperaturen und der extrem langen Frostperiode sollte man, wenn es sich verschieben lässt, auf wärmere Tage für die Estrichlegung und -aufheizung warten. Speziell, wenn eine Wärmepumpe die Aufheizung des Estrich übernimmt.

Lässt sich das nicht umgehen, dann kann mit einem mobilen SOS-Warmwasser-System die nötige Wärmebereitstellung für die Estrichaufheizung sicherstellen. Das System ist mit einem temperaturregelnden Thermostaten ausgestattet.
Bild
Produktbeschreibung - SOS-Warmwasser-System
http://energie-effizientes-haus.de/Date ... rdruck.pdf

Bedienungsanleitung - SOS-Warmwasser-System
http://energie-effizientes-haus.de/Date ... eitung.pdf

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon machtnix » 11.02.2010 16:05 Uhr

Das Aufheizprogramm wird in der Regel vom Estrichleger festgelegt nicht von Dimplex oder sonstwem.
Wenn der Estrichleger es nicht kann,so muß der Heizi ganz vorsichtig an die Sache rangehen.
So wie ich das sehe ist der Kollege ganz gut in seinem Metier.

Den Estrich kann man nicht Gewalt aufheizen nur damit eher drin ist,es geht nicht.
Sollte der Estrich zu schnell aufgeheizt werden,so können sich Risse bilden und somit kann man den dann ganz vergessen.

Auch die 5K Schritte wären mir zu viel.

Jetzt soll der Heizi anscheinend wieder an allem Schuld sein.
Im Winter den Estrich aufheizen mit einer WP und es geht nicht schnell genug.
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Beitragvon riddick » 11.02.2010 21:37 Uhr

machtnix hat geschrieben:Das Aufheizprogramm wird in der Regel vom Estrichleger festgelegt nicht von Dimplex oder sonstwem.


Klar warum sollten auch Hersteller von Heizungsanlagen bewährte Praktien der Gewerke übernehmen und als standard Programme anbieten - sowas abwägiges aber auch.

machtnix hat geschrieben:Das Aufheizprogramm wird in der Regel vom Estrichleger festgelegt nicht von Dimplex oder sonstwem.
Wenn der Estrichleger es nicht kann,so muß der Heizi ganz vorsichtig an die Sache rangehen.
So wie ich das sehe ist der Kollege ganz gut in seinem Metier.

Auch die 5K Schritte wären mir zu viel.


Das Aufheizprotokoll wurde vom Estrichleger so vorgegeben und entsprechend umgesetzt. Zumal die Vorgaben genau mit den Standard-Einstellungen der WP übereinstimmten. Da hat sich doch glatt einer der Heizungs-Entwickler die Frechheit rausgenommen sowas in die Anlage mit rein zuprogrammieren.

machtnix hat geschrieben:Den Estrich kann man nicht Gewalt aufheizen nur damit eher drin ist,es geht nicht.
Sollte der Estrich zu schnell aufgeheizt werden,so können sich Risse bilden und somit kann man den dann ganz vergessen.

Jetzt soll der Heizi anscheinend wieder an allem Schuld sein.
Im Winter den Estrich aufheizen mit einer WP und es geht nicht schnell genug.


Nunja, wir sind jetzt schon über 4 Monate hinter dem Zeitplan, weil die gut bezahlten Dienstleister nicht die Pötte kommen. Und wenn der dumme Bauherr dann versucht das wenigsten mal was vorran geht, dann muss der Estrich halt auch mal im Winter aufgeheizt werden.

Wenn der Heizi so schnell wäre wie im Rechnungen schicken, dann wäre der Puffer und die Solaranlage nicht schon seit Monaten nur aufgestellt sondern auch schon angeschlossen. Aber klar der ist im Recht und wir nur die dummen Kunden...

Aber genug OT

@Thomas Heufers: Danke für den Tipp, wir werden es in Betracht ziehen.
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Beitragvon machtnix » 11.02.2010 22:49 Uhr

Dank der "glücklichen" Umstände mit dem Rohbauer sind wir eben jetzt schon 4Monate hinterm Zeitplan. Eigentlich hätte der Estrich noch Anfang Oktober rein kommen sollen.

Warum soll den jetzt der Heizi wieder die Fehler andere ausbügeln?

Nach VOB obliegt dem BAUHERREN die Planungshoheit.
Was ER plant, ausschreibt, einfordert und schlussendlich bezahlt macht die Musik.
Wenn er nicht planen kann, dann muss er sich einen entsprechenen Fachmann *kaufen*....ob der nun Architekt, Tragwerksplaner, Haustechnikplaner oder planender Handwerker heisst ist völlig egal....
nur wenn er NIX von alledem tut, dann läufts eben so ab :

Plant er nix, kriegt er nix.
Stellt er keine Anforderungen , kriegt er nix.
Bezahlt er nix, kriegt er wieder nix....

Wer ist nun also tatsächlich Schuld ??

Vielleicht liegt's ja auch ein wenig am Bauherren,wir hören hier nur eine Seite.

Tatsache ist das WP bis zum Anschlag läuft.
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Beitragvon riddick » 12.02.2010 06:41 Uhr

machtnix hat geschrieben:Nach VOB obliegt dem BAUHERREN die Planungshoheit.
Was ER plant, ausschreibt, einfordert und schlussendlich bezahlt macht die Musik.
Wenn er nicht planen kann, dann muss er sich einen entsprechenen Fachmann *kaufen*....ob der nun Architekt, Tragwerksplaner, Haustechnikplaner oder planender Handwerker heisst ist völlig egal....
nur wenn er NIX von alledem tut, dann läufts eben so ab :

Plant er nix, kriegt er nix.
Stellt er keine Anforderungen , kriegt er nix.
Bezahlt er nix, kriegt er wieder nix....


Wer sagt das sich der Bauherr keinen Fachmann gekauft hat - hier werden Vermutungen in Raum gestellt die nicht nur nicht prüfbar/belegbar sind sondern auch OT.

Wenn hier Fragen nach dem Pufferspeicher oder Solar gestellt werden und diese nur mit "Hat der gekaufte Fachmann nur aufgestellt, aber nicht angeschlossen" dann können wir hier die Schuld wohl kaum dem Rohbauer zuschieben.
Es sind mehrere Faktoren die das ganze in die Länge ziehen, und alle gekauften Fachkräfte haben ihren Anteil daran. Es geht mir aber hier nicht darum irgendwem ans Bein zu pissen sondern letztendlich nur zu wissen ob und was nicht richtig ist.

Stattdessen muss man sich irgendwelchen OT Themen gegeüber rechtfertigen.

Das ist wie wenn jemand fragt warum bei seinem Auto das rechte Rücklicht dauernt kaputt geht. Als Antworten bekommt er dann Fragen wie "Wie kann man mit solchen Umweltverschmutzern überhaupt fahren - Bus und Bahn sind viel besser".
Sinnfrei und nicht Zielführend.

machtnix hat geschrieben:Wer ist nun also tatsächlich Schuld ??


Letzendlich wahrscheinlich der Bauherr, weil er blauäugig Fachkräfte eingekauft hat um Bereiche abzudecken die nicht sein Fachgebiet sind.

machtnix hat geschrieben:Tatsache ist das WP bis zum Anschlag läuft.


Und damit wären wir wieder bei meiner ursprünglichen Frage:
Meine Frage ist ob der Zusatzheizer mit 6kW zu klein ist, oder eben falsch angeschlossen?

Mögliche Antworten wären gewesen:
Ja, weil die installierte Anlage eigentlich bis -X°C die und die Leistung bringen sollte...
Nein, weil...
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Beitragvon bernhard geyer » 12.02.2010 08:07 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Lässt sich das nicht umgehen, dann kann mit einem mobilen SOS-Warmwasser-System die nötige Wärmebereitstellung für die Estrichaufheizung sicherstellen.

Schaut doch fast so aus wie die, die mir mein Heizungsbauer bei meiner winterlichen Trocknungsphase gegeben hat :-) Kostet zwar ein paar € (Mehr Stromkosten als Mietkosten), aber ist sinnvoll. Vor allem da bei mir es am Anfang des Winters war und hiermit auch vermieten wurde die Wärmequelle (Bohrung) schon in der ersten Hälfte des Winters "auszusaugen" um dann evtl. Probleme mit tiefen negativen Soletemperaturen zu bekommen.

Mit einer passende dimensionierten WP hast du sonst eh keine Chance die vorgesehenen Vorlauftemperaturen zu erreichen, selbst wenn ein Not-Heizstab vorgesehen ist.

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Beitragvon machtnix » 12.02.2010 08:40 Uhr

So nun zum Problem:
Laut Heizungsbauer ist es normal das eine WP bei den Aussentemperaturen nicht über 35°C hinauskommt.

Wenn die passende Heizkurve eingestellt ist hat der Kollege recht.

Meine Frage ist ob der Zusatzheizer mit 6kW zu klein ist, oder eben falsch angeschlossen?
Er ist nicht zu klein aber auch nicht zu groß.
Ein 9 kW Heizstab würde auch hier nichts bringen.

Mehr zum Thema Heizkurve ist hier sehr gut beschrieben:
http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerze ... kurve.html
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Beitragvon riddick » 12.02.2010 12:08 Uhr

machtnix hat geschrieben:So nun zum Problem:
Laut Heizungsbauer ist es normal das eine WP bei den Aussentemperaturen nicht über 35°C hinauskommt.

Wenn die passende Heizkurve eingestellt ist hat der Kollege recht.

Meine Frage ist ob der Zusatzheizer mit 6kW zu klein ist, oder eben falsch angeschlossen?
Er ist nicht zu klein aber auch nicht zu groß.
Ein 9 kW Heizstab würde auch hier nichts bringen.

Mehr zum Thema Heizkurve ist hier sehr gut beschrieben:
http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerze ... kurve.html


Danke :wink:

Ich hab jetzt noch mit dem Heizi und dem Estrichleger telefoniert. Es macht nichts, wenn ich das Programm so abändere das die 35°C eben über einen längeren Zeitraum gehalten wird als geplant. Es wiederspricht zwar der DIN das der Estrich nicht auf die 50°C gebracht wird, sei aber bei dem verbauten Anhydrit-Fließestrich nicht so wild.
Restfeuchtetests werden natürlich entsprechend durchgeführt...
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Beitragvon oakgast » 29.11.2010 13:48 Uhr

Kommentar von "alfredo" erstellt am 28.11.2010,00:57
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Was könnte einer Verwendung von Rapsöl in einem Ölofen entgegenstehen ?

Was könnte einer Verwendung von Rapsöl in einem Ölofen entgegenstehen ?

Was könnte einer Verwendung von Rapsöl in einem Ölofen entgegenstehen ?
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1241' target='_blank'>Mail an alfredo</a>
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Beitragvon oakgast » 30.11.2010 09:07 Uhr

Kommentar von "Willy" erstellt am 29.11.2010,12:46
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo riddick, wenn es sich z.B. eine Dimplex oder baugleiche LWP Li 11, 16 handelt, dann wird der Heizstab nie zugeschaltet bevor die WP überhaupt nichts mehr liefert.
Die Bedingung in der software:
Die Rücklauftemperatur muss 1 Std. unterhalb der Sollwerttemperatur abzüglich der negativen Hysterese von z.B. 2°C liegen.
Sofern die WP nur noch wenig leistet (ab so -12°C) wird diese Stundenweise vor sich hin werkeln im Bereich um den Sollwert, jedoch den positiven Hysteresewert von 2°C über dem Sollwert nie erreichen Bleibt jedoch auch immer irgendwo über dem negativen Hysteresepunkt von z.B. den -2°C der Sollwerttemperatur.

so einfach ist es und man muss die WP selbst umbauen, damit der Heizstab eingeschaltet wird.
Der Beweis dazu ist mittels der neuen Bedingung ind den neuen 12-er Serie WP's von Dimplex geschrieben.Nur lesen und dann ist es ja klar.
Gruss Willi
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1247' target='_blank'>Mail an Willy</a>

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