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meine Wärmepumpe raubt mir den Schlaf

Erdwärme, Wärmepumpe, Bohrungen, Sonden...
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Beitragvon Sauer » 06.02.2010 21:52 Uhr

Meine Wärmepumpe (WWPS 14 IB) erzeugt sehr starke Fibrationen die trotz Dämmstreifen und Hydraulischer-Entkopplung auf das Gebäude übertragen werden. Ich höre die Wärmepumpe im Schlafzimmer fast lauter wie im Heizraum. Der Hersteller kennt die Problematik, unternimmt aber seit einem Jahr nichts (fast nichts, ich habe drei verschiedene Dämstoffe erhalten die ich selbst unter der Wärmepumpe getauscht habe, ohne Erfolg.). Meine Reklamation ignoriert der Hersteller, für Ihn war ich nur Kunde bis zur Überweisung des Rechnungsbetrags.
In der Zwischenzeit habe ich auch noch festgestellt, dass die in den technischen Daten angegebene Leistungszahl [soll (B0 / W35) von 4,5] der Wärmepumpe um ca. 40 % unterschritten [ist (B10 / W35) 3,2] wird.

Wer kann mir helfen?

Sind das Gründe genug mein gesetzliches Rücktrittsrecht nach §323 und §324 BGB in Anspruch zu nehmen?
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Beitragvon GMil » 07.02.2010 00:32 Uhr

Zu den Vibrationen kann ich nix sagen, weil ich diese WP nicht kenne.

Zum Thema COP: dieser wird vom Hersteller unter Laborbedingungen gemessen. Weil die niemand bei sich daheim genügend genau nachbilden kann, wird ein Einspruch dieser Art wohl leider nur selten Erfolg haben. Man müßte schon auf eigene Kosten ein neutrales Institut wie etwa den TÜV mit der Kontrollmessung beauftragen, aber gefühlsmäßig würde das wohl die Beschaffungskosten der WP übersteigen...........

Gruß

Gerhard
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Beitragvon machtnix » 07.02.2010 09:34 Uhr

Den Hersteller wirst du wohl nicht verklagen können denn dein Auftragnehmer war wohl der Heizungsbauer,so leid es mir für diesen auch tut.

Du kannst dich auf die DIN 4109 berufen,Schallschutz im Hochbau.

Wenn die WP schon entkoppelt ist und du schon Dämmmaßnahmen ergriffen hast,so denke ich das eventuell eine Rohrschelle von einer Steigleitung locker ist.
Vielleicht sind ja in der Steigleitung zu wenig Befestigungspunkte gesetzt,so das das Rohr vibriert.
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Beitragvon Thomas Heufers » 07.02.2010 09:58 Uhr

Handelt es sich bei dem eingebauten Fabrikat um eine Weishaupt Sole-/Wasser-Wärmepumpe?
Von Seiten des Herstellers sollte es eine Einbauvorschrift für Wärmepumpe geben. Die fachgerechte Montage der Wärmepumpe, der optimale Einbauort und die einwandfreie Entkopplung gegen Körperschallübertragung ist in dieser Dokumentation für den Fachhandwerker normalerweise ausführlich beschrieben.
Die Körperschallentkopplung und der Schallschutz von Haustechnikinstallationen gehört zum üblichen Tätigskeitsfeld eines Heizungsbauers.
In erster Linie ist der Auftragnehmer, das ist in der Regel der Fachinstallateur, für die Wärmepumpe oder der schlüsselfertige Ersteller für das Haus in die Pflicht zu nehmen, der Hersteller ist NICHT der Vertragspartner.

Das Rücktrittsrecht ist ein juristische Frage. Ein guter Anwalt wird erstmal auf die Einhaltung des Vertrags pochen. Da heißt: "Nachbessern und den Mangel beheben."

Ist e möglich, dass Du die Grundrisse der verschiedenen Geschosse, Bilder der installierten Anlagetechnik, technische Daten der Wärmetechnik, den Wärmeschutznachweis hier ins Netz stellst? Dann sind sicherlich die Teilnehmer des Forums in der Lage eine qualifizierte Beurteilung abzugeben.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon klimahansel » 15.02.2010 20:51 Uhr

:idea:
Ich vermute, nach deiner kurzen Schilderung das es sich um Körperschall handelt. Das bedeutet das sich der Schall über das Mauerwerk überträgt.
Deshalb solltest du als erstes schauen ob der Vor- und Rücklauf mittels Schläuchen (z.B. Panzerschläuche) an die Wärmepumpe angeschlossen ist. Solltest du dann noch immer Probleme haben möchte ich dir folgenden Link ans Herz legen: [url http://www.reinicke-gmbh.de/]. Die Leute sollten dir weiterhelfen können.

Gruß Klimahansel[/url]
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Beitragvon oakgast » 24.02.2010 23:55 Uhr

Kommentar von "Sebastian" erstellt am 24.02.2010,23:44
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo,
also das Problem könnte auch bein Estrich liegen. Wenn dieser nicht richtig ausgeführt ist bzw. der Randdämmssteifen nicht dicht war und der Estrich Verbindung zum Mauerwerk hat kann sich der Schall trotz Sachallentkopplung übers Mauerwerk übertragen. Aber alles nur Vermutungen und schwer zu beweißen.

Gruß Sebastian
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Beitragvon Zimmer » 22.04.2010 15:38 Uhr

[quote="Sauer"]Meine Wärmepumpe (WWPS 14 IB) erzeugt sehr starke Fibrationen die trotz Dämmstreifen und Hydraulischer-Entkopplung auf das Gebäude übertragen werden. Ich höre die Wärmepumpe im Schlafzimmer fast lauter wie im Heizraum. Der Hersteller kennt die Problematik, unternimmt aber seit einem Jahr nichts (fast nichts, ich habe drei verschiedene Dämstoffe erhalten die ich selbst unter der Wärmepumpe getauscht habe, ohne Erfolg.). Meine Reklamation ignoriert der Hersteller, für Ihn war ich nur Kunde bis zur Überweisung des Rechnungsbetrags.

Antwort:
Wenn die Anlage eine Golden-Energy ist, dann haben wir auch in dieser Hinsicht ein ähnliches, ich möchte sagen das gleiche Problem. Die Schilderung trifft auch auf unseren Fall zu. Zusätzlich haben wir im kalten Winter, dass die Anlage so laut ist, dass selbst im Nachbarhaus, dort im Küchenschrank das Geschirr klappert - wenn sie mal wieder aus Herzenslust röhrt.
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Beitragvon GMil » 23.04.2010 01:30 Uhr

Zimmer hat geschrieben:
Antwort:
Wenn die Anlage eine Golden-Energy ist, dann haben wir auch in dieser Hinsicht ein ähnliches, ich möchte sagen das gleiche Problem. Die Schilderung trifft auch auf unseren Fall zu. Zusätzlich haben wir im kalten Winter, dass die Anlage so laut ist, dass selbst im Nachbarhaus, dort im Küchenschrank das Geschirr klappert - wenn sie mal wieder aus Herzenslust röhrt.


Die Anlage kann keine Golden Energy sein, denn sie erzeugt 35 °C VT ("W35"). Die Thermodyn kann technisch bedingt nur 55 °C erzeugen ("W55").

Hier gilt das Gleiche wie im anderen Forum: bitte nicht einfach Kommentare zu vorhandenen, z.T sogar alten Threads schreiben (auch wenn Dein Beitrag thematisch hier zugegebenermaßen weit weniger danebenliegt als im anderen Forum), sondern zu einem neuen Problem bitte auch einen neuen Thread aufmachen!
Gruß

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Beitragvon Zimmer » 23.04.2010 08:49 Uhr

Ihr Antwort kann nicht seriös sein.

An wn darf ich die Rechnungskopie senden?
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Beitragvon GMil » 23.04.2010 22:05 Uhr

Zimmer hat geschrieben:Ihr Antwort kann nicht seriös sein.

An wn darf ich die Rechnungskopie senden?



Ich hatte natürlich von der Anlage des Threadopeners "Sauer" gesprochen (der WWPS 14 IB). Schon diese Bezeichnung ist bei GE unüblich, außerdem sind GE WPn fest auf 55 °C VT ausgerichtete Anlagen. Also kann diese Anlage keine Thermodyn sein.

Außerdem glaube ich nicht, daß Du eine Rechnungskopie der Anlage des Teilnehmers "Sauer" hast....... :roll:
Gruß

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Beitragvon Zimmer » 23.04.2010 22:29 Uhr

Die Erkenntnis ist doch, dass Wärmepumpen nervig brummen (können). Dabei ist es offensichtlich gleich, wer "Hersteller" der Anlage ist. Als Endverbraucher nehmen wir uns das laienhafte Recht zu monieren, was uns nicht gefällt bzw. nicht sein darf.

Die sachliche Feststellung des unakzeptablen Lärmpegels, wenn die Anlage denn mal wärmen soll, steht.

Wenn Sie Ihren Namen und Anschrift angeben, schicke ich Ihnen meine (!) Rechnungskopie von meiner Anlage.
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Beitragvon klimahansel » 25.04.2010 21:22 Uhr

wie vor schon gesagt. Das wichtigste ist herauszubekommen ob es sich um Körperschall oder Luftschall handelt. Gibt es diesbezüglich schon erkenntnisse?

Gruß Klimahansel
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Beitragvon GMil » 25.04.2010 23:25 Uhr

klimahansel hat geschrieben:wie vor schon gesagt. Das wichtigste ist herauszubekommen ob es sich um Körperschall oder Luftschall handelt. Gibt es diesbezüglich schon erkenntnisse?

Gruß Klimahansel


Genau! Das ist wesentlich wichtiger als Rechnungskopien etc. Wenn eine Anlage falsch verbaut ist und brummt, kann ja wohl kaum der Hersteller / Lieferant zur Abhilfe herangezogen werden, sondern immer derjenige, der die Montage vorgenommen hat.

Jeder Hersteller gibt Lärmgrenzwerte für seine Geräte an, und ich gehe mal davon aus, daß die korrekt ermittelt sind. Wenn also im konkreten Einzelfall ein Gerät diese Grenzwerte nicht einhält, muß auch an der konkreten Anlage gesucht werden, warum das so ist.

Wenn da also z.B. Schwinggummis zwischen Außengerät und Fundament die falsche Shore-Härte haben oder gar ganz fehlen, ist das 1. Manko schon gefunden. Auch 2 flachliegende Rasenkantensteine als "Fundament" sind suboptimal, speziell dann, wenn sie ohne weitere Bettung lose auf eine unebene Erd-Unterlage gelegt wurden. Die Dinger können dann regelrecht trommeln, wenn der Verdichter die passende Drehzahl hat.

Hier haben übrigens Inverter-Anlagen einen kleinen Nachteil, weil sie ganze Drehzahl- und damit Frequenzbänder durchlaufen und somit eine weit größere Chance haben, eine Resonanzfrequenz zu finden, als die Constant-speed-Anlagen.

Daß es mit recht wenig Aufwand auch gut laufen kann, zeigt die Lösung meines Lieferanten: der brachte eine selbst aus Vierkantrohr und Winkeleisen geschweißte Wandkonsole mit, auf der die Anlage mit Schwinggummis an der Wohnzimmer-Außenwand hängt. Im Raum ist die WP nur dann leicht zu hören, wenn es sonst grabesstill ist. Draußen hört man sie natürlich, aber nicht störender als z.B. einen Ölbrenner älterer Bauart.
Gruß

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Beitragvon klimahansel » 26.04.2010 06:46 Uhr

Wir verwenden zur Beseitigung von Körperschall zum Beispiel diese Federelemente. http://www.reinicke-gmbh.de/federisolatoren_0.htm. Funktioniert hervorragend. Und die Firma legt sie für dich auch genau aus.

Gruß klimahansel
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Beitragvon Zimmer » 26.04.2010 09:48 Uhr

GMil beschreibt sehr zutreffend die Installation bei uns vor Ort (als wenn er's gesehen hätte). Ob seine Erklärung für den Schall und dessen Abhilfe-Vorschlag eine Lösung darstellen könnte, kann ich nicht beurteilen.

Tatsache ist das Ergebnis und das ist für unsere Nachbarschaft in der Tat unzumutbar.

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