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rasimodo
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Beitragvon rasimodo » 25.01.2010 13:38 Uhr

Hallo,

wir werden ein kfw55 oder sogar ein Passivhaus bauen, verzichten aber nicht auf eine zusätzliche Wärmequelle aus Komfortgründen. Der Heizwärmebedarf liegt unter 5000kWh/a in einem 5 Personen Haushalt inkl. 2500kWh/a für Warmwasser. Eigentlich wollte wir das bisschen Energie mit eine Gasbrennwertherme erzeugen da nur Solar vor allem im Winter nicht ausreichen wird (es sein denn ich lege mir ein 10TL Tank als Puffers ins Haus). Solche Tanks sind aber unbezahlbar und ich vergebe viel Platz.

Das Erdgas nutzen wir auch zum Kochen. Wir werden später einen Gaskamin im Wohnzimmer an die Gassteckdose anschliessen wollen. Die Wohnraumgestaltung im EG ist offen und somit dürfte sich die Wärme im Haus gut verteilen und es nicht zu einer überhitzung kommen.

Da es viele Holzkaminöfen mit Wärmetasche gibt, stellte sich uns die Frage, ob wir nicht einfach die Gasbrennwerttherme weglassen, ein paar Solarpanels für die warmen Monate aufs Dach tun und den Gaskamin mit Wärmetasche an den Puffer anschliessen. So haben wir im Winter ein gemütliches Feuer und warmes Wasser wenn Solar nichts mehr bringt.

Frage: Gibt es Gaskamine mit Wasserführung?

Mir ist klar, dass der Wirkungsgrad vom Gaskamin mit ca. 70-80% wesentlich unter dem von der Gasbrennwerttherme liegt. Aber das wäre mir bei dem geringen Energieverbrauch egal. Gaskamine werden viel in den Niederlands und Englang verbaut und die sehen sehr schön aus.

Was haltet ihr von der Idee?

Ein Pelletofen mit Tasche kommt nicht in Frage, wegen Staub, nachfüllen der Pellets, Flammenbild, Lagern der Pellets, und Geräuschentwicklung.

Viele Grüsse.

onkelandy
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Beitragvon onkelandy » 26.03.2010 18:51 Uhr

Hi!
Finde ich echt lustig, dein Beitrag hätte von mir kommen können ;) Wir haben die gleiche Idee und die gleichen Probleme:
Passivhaus und Gaskamin.

Dabei wollten wir ursprünglich auch den Kamin nutzen, um evtl. Warmwasser aufzubereiten oder den Rest des Hauses mitzuheizen. Kann man aber laut lokalem Gasanbieter und Ofenbauer vergessen. Der Gaskamin arbeitet mit anderen Temperaturen als ein Kachelofen. Bei letzterem wäre ja eine "Zentralheizungsfunktion" durchaus möglich, bei Gas aber nicht. Ob es auch andere Meinungen gibt, weiß ich nicht. Man scheint mit dem Wunsch nach einem Gaskamin hier im deutschsprachigen Raum ohnehin ein kleiner Alien zu sein!??

Wegen Überhitzung würde ich mir nicht so viele Sorgen machen. In einem Passivhaus hast du meistens 2 Heizsysteme: Erwärmung der Luft via Wärmepumpe oder alternativ sogar Fußbodenheizung via Wärmepumpe und dann noch einen Stückholzofen. So kenne ich das zumindest aus unserer Umgebung (West-Österreich) und die Hausbesitzer wollen den Ofen für besonders kalte Tage nicht missen.

Wir sind daher auf folgender Schiene: Gastherme für Trinkwassererwärmung, minimalistische Fußbodenheizung im oberen Geschoß und WC im EG sowie Kochen mit Gas und dann eben ein Gaskamin für den großen Wohnraum (ca. 53m). Wir überlegen uns evtl. noch eine Fußbodenschlange im Küchenbereich, da dort Fliesen hinkommen sollen.

Übel ist halt, dass ein simpler Schwedenofen mit Holz vielleicht 3000€ kostet, wohingegen man für den Gaskamin wohl 10.000 hinblättern muss. An welches Modell habt ihr denn übrigens gedacht?

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