Kommentar von "HoTcHiLi" erstellt am 07.01.2010,00:26
Thema: Sonstiges(Sonstige Frage)
Ich schwanke noch in der Entscheidung wie die Heizungsanlage realisiert werden soll. Nur rein mit Luft/Wasser Wärmepumpe, mit dieser WP und separater WRL mit WRG oder mit einer Kombination aus 2 WP (entsprechend dimensioniert), die eine entnimmt der Außenluft die Wärme und sorgt für einen warmen Fußboden, die andere ist eine Abluftwärmepumpe und saugt aus den Ablufträumen (Küche, WC, BAD, evtl. auch HWR) die verbrauchte Luft ab und heizt damit das Wasser auf.
Gerade die letzte Variante geht mir nicht aus dem Kopf und ist bisher mein Favorit, weil damit die Wärmepumpen m. M. nach am effizientesten arbeiten. Außerdem spart man sich hierbei die Lüftungskanäle für die Zuluft und regelt das mit feuchte- oder temperaturgesteuerten Zuluftventilen.
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Verfasst am: 24.01.2010 11:31 Titel: Re: HAUSBAU: Heizung und Warmwasser über 2 Wärmepumpen
Eine Abluft-/Wasser-Wärmepumpe kann der Luft nur in geringem Umfang Wärme entziehen, da das Luftvolumen beim Raumluftwechsel begrenzt ist. Abluft-/Wasser-Wärmepumpen bieten sich in sehr gut gedämmten Passivhäusern an. Bei Gebäuden mit höherem Wärmebedarf beispielsweise über 40 W pro m² ist eher davon abzuraten. Der Luftdurchsatz der Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit 6 kW Wärmeleistung liegt beim mehr als 5-fachen (über 1.000 m³ pro Stunde) gegenüber dem Raumluftwechsel einer Wohnraumlüftungsanlage mit ca. 200 m³ pro Stunde. Man sollte bei der Abluft-Wärmepumpe nicht zu viel erwarten, wenn die Heizlast hoch liegt. Dann kommt der E-Heizstab häufig zum Einsatz, weil der geringe Luftwechsel nicht den gewünschten Energieentzug aus der Luft zulässt.
Ein Kombination aus zwei Luft-/Wasser-Wärmepumpen (Abluft- und Luft-Variante) ist heute nicht mehr zeitgemäß, seit es die leistungsgeregelte Invertechnik gibt.
Diese Beiträge sind für Wärmepumpeninteressenten wissenswert.
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