|
Hallo
Meine Sole von der WP liegt bei Ausgang der Sole -4,8 Grad
Ist das ein Problem für die WP oder ist das normal.
Wenn es nicht in Ordnung ist was kann passieren
Ich hätte gerne ein paar gute Informationen.
Nach oben
|
|
|
|
|
|
|
Es ist eine 14 KW WP VL 47 Grad 60 bis 70 Kw/h verbrauch pro Tag Sole Eingang -1,5 Grad Sole Ausgang -4,5 Grad Radiatoren 180m2 Wohnfläche
Nach oben
|
|
|
|
Falls du Tiefenborhung hast: Wie Tief?
Falls es ein Flächenkollektor ist: Wieviel qm?
Nach oben
|
|
|
|
Ich habe Koaxial Sonden 4 X 22 m 1 X 21 m
Nach oben
|
|
|
|
4*22m+1*21m = 109m Gesamtlänge. Ich habe bei ca. 8 kW Wärmeleistung/6 kW Kälteleistung 120 m Bohrlänge. Ich tipp darauf das man den Versprechung des Herstellers zu sehr vertraut hat und zu wenig Sondenlänge verbaut hat.
Folge: Sehr niedrige Soltemperatur mit entsprechen geringen COP (= Hohe Stromaufnahme über die Heizperiode).
Sole habe ich in diesem Winter noch nicht unter 1 Grad am Eingange WP gesehen.
Nach oben
|
|
|
Selbst beim GRD®-Verfahren würden i.d.R. Tiefen von 30-40m gewählt werden. Aber auch hier mehr als die angegebene Meterzahl.
LG PARCUS
Nach oben
|
|
|
|
Hat es einen bestimmten Grund, warum viele kurze statt einer langen Sonde gesetzt wurden (Wasserschutz o.ä.)?
Hat Dir die Bohrfirma eine bestimmte Entzugsleistung garantiert?
War der Bohrfirma der Wärmepumpentyp bekannt?
Klaus
Nach oben
|
|
|
|
Sole am 26.01.10 Eingang -2,0 Ausgang -5,0 ist das normal oder soll sie im plus Bereich sein
Nach oben
|
|
|
|
Natürlich sollte sie im Plusbereich sein. Wir hatten seit Silvester im Tagesmittel immer unter 0°C - Temperaturmittel bisher -4,8 °C. Das ist bei uns der kälteste Januar seit mehr als 20 Jahren.
Trotzdem war die Sole nicht unter 3,5°C im Eingang. Am 26.01. nach der recht frostigen Nacht (-16°C) hatten wir 4,5°C im Soleeingang.
Das Problem ist doch, dass bei permanenten Minusgraden im Solekreis die Umgebung der Sonden vereist und unter Umständen die geologische Struktur um die Sonden herum ungünstig beeinflusst wird. Das wiederum kann sich negativ auf den Wärmeübergang vom Untergrund zur Sonde auswirken, mit der Folge, dass die Entzugswerte für Deine Sonden in den nächsten Wintern noch bescheidener ausfallen werden und die WP irgendwann aus Sicherheitsgründen abschaltet.
Dann hast Du eine schöne teure Elektroheizung in den kältesten Monaten des Jahres.
Nach oben
|
|
|
| wiesenthaler hat Folgendes geschrieben: | Natürlich sollte sie im Plusbereich sein. Wir hatten seit Silvester im Tagesmittel immer unter 0°C - Temperaturmittel bisher -4,8 °C. Das ist bei uns der kälteste Januar seit mehr als 20 Jahren.
Trotzdem war die Sole nicht unter 3,5°C im Eingang. Am 26.01. nach der recht frostigen Nacht (-16°C) hatten wir 4,5°C im Soleeingang.
Das Problem ist doch, dass bei permanenten Minusgraden im Solekreis die Umgebung der Sonden vereist und unter Umständen die geologische Struktur um die Sonden herum ungünstig beeinflusst wird. Das wiederum kann sich negativ auf den Wärmeübergang vom Untergrund zur Sonde auswirken, mit der Folge, dass die Entzugswerte für Deine Sonden in den nächsten Wintern noch bescheidener ausfallen werden und die WP irgendwann aus Sicherheitsgründen abschaltet.
Dann hast Du eine schöne teure Elektroheizung in den kältesten Monaten des Jahres. |
Warum sollten sich die Bodenverhältnisse ändern? In den Frühlings und Sommermonaten regeneriert sich das Erdreich wieder. Wir Hatten letztes Jahr im Winter eine Soleeingangstemp. von max -2grad nach ca 1,5 Stunden Laufzeit. Dieses Jahr liegt die Temp. bei zur Zeit -0,6Grad obwohl wir im Sommer Brauchwasser erhitzt haben (Anlage läuft seit Okt08 ) und dieser Winter kälter ist als der letzte. Im Januar 09 hatten wir zu dieser Zeit -1,6 Grad am Eingang.
Wir haben Flachkollektoren in 1,5 m Tiefe ( 4 Kreise a 100m)
Hatte letztes Jahr aber auch schiss, dass die Temp. nicht reichen würde, wurde dann aber auch aus diesem Forum beruhigt.
Laut WP Hersteller wird aber wohl eine leichte Vereisung um die Kollektoren erwünscht, da der Wärmeentzug dann größer ist ( Schmelzwärme).
Nach oben
|
|
|
|
Bei Kollektoren sehe ich das Problem nicht so sehr, da sich der Kontakt von eventuell vereisten Kollektorschlangen zum umgebenden Erdreich durch Regenwasser und andere Prozesse von selbst wieder herstellt.
Bei Bohrungen ist die Sache anders. Dort können sich durch massive Eisbildungen an der Sonde mit nachfolgendem Wiederauftauen Hohlräume in unmittelbarer Sondenumgebung bilden, die dann dauerhaft bestehen bleiben. Da Luft ein schlechter Leiter ist, verschlechtert sich der Wärmeübergang und damit der Wirkungsgrad der Sonde.
marcus1 hat 109 Bohrmeter Sonde zur Verfügung für ca. 10 kW Kälteleistung, was ich für sehr knapp halte, zumal die Sonden nicht allzu tief sind. Dazu belastet er die Sonden stark (laut seinen Angaben zurzeit ca. 20 Stunden pro Tag). Diese beiden Faktoren in Kombination lassen nichts Gutes für die Zukunft der Quelle erahnen.
Wir haben für 7,5 kW Kälteleistung 160 Meter Doppel-U Rohr zur Verfügung und belasten die Sonden zurzeit mit 13 Betriebsstunden). Schon in den 2,5 Stunden EVU-Sperre kann ich eine bemerkenswerte Erholung der Soletemperatur feststellen.
Nach oben
|
|
|
Jo, da haste dann recht! Die Erholung einer Sonde in ca 20 m Tiefe ohne genügend Feuchtigkeit ( Grundwasser) ist sehr schwer, da Regenwasser und Sonneneinstrahlung in diese Tiefen nicht mehr wirklich vordringen können. Wir haben bei uns auch kein Grundwasser auf Kollektorhöhe (erst ab 30m). Der Boden ist aber Erdfeucht und etwas lehmig. Wir haben eine 8,4kW WP (KFW60) die im Jahr nur ca 1000 Betriebsstunden (ca 4Std. amTag) läuft und dabei 6000kWh Wärme (ohne WW) erzeugt hat. Denke deshalb, dass die Kollektorfläche bei uns auch etwas zu knapp bemessen ist (350qm). In einem richtig starken Winter werden wir wahrscheinlich auch mal mit der E-Patrone heizen müssen. Bis jetzt hat aber alles super funktioniert und die Temperatur im Erdreich fing im letzten Jahr Anfang März schon wieder an zu Steigen.
Bei Marcus1 würden nur weitere Bohrungen Abhilfe schaffen oder man müsste erst mal schauen, ob nicht doch MURKS bei der Installation der Sonden gemacht wurde.
Gruß
Nach oben
|
|