Hallo! Nachdem ich gestern Abend viele Stunden im Forum unterwegs war und keine für mich passende Antwort gefunden habe melde ich mich einfach mal selbst zu Wort.
Für uns steht auf unsere "alten Tage" noch einmal ein Hausneubau an. Tolle Sache, Riesenchance! Nun sind wir seit vielen Monaten gedanklich und physisch in Sachen Fertighaus unterwegs. Viele Besuche in Fertighauscentern und viele rührige Verkäufer und Architekten, die uns mehr und mehr verunsichern.
Momentan ist unsere Unsicherheit in folgendem begründet:
- ist es für ein energieeffizientes Haus besser eine diffusionsoffene oder eine -geschlossene Wand zu wählen?
- ist es tatsächlich möglich - wie es Schwörer verspricht - ein Haus ohne Fußbodenheizung zu bauen, in dem die Luft durch ein Frischluftheizsystem (Kontrollierte Lüftung und Wärmerückgewinnung mit der Frischluft-WärmeGewinnTechnik und einer Luft-/Luft-Kleinwärmepumpe, Raumgesteuertes Nachheizen bzw. Kühlen mit dem Frischluft-Heizsystem, Brauchwasser-Wärmepumpe fürs Warmwasser) geheizt wird?
Der Wandaufbau ist folgendermaßen:
39 cm starke, hoch wärmegedämmte Außenwände, U-Wert 0,134 W/m²K
Dach mit 28 cm starken Sparren und Dämmung, U-Wert 0,145 W/m²K
Fenster mit Dreischeibenverglasung und erhöhtem Wärmedämmwert, Ug-Wert 0,5 W/m²K
Wind- und Luftdichtheit durch selbst entwickelte Synergietechnik.
Wir bauen ohne Keller, nur mit Bodenplatte.
Jeder erzählt dass das, was er verkauft, das beste ist. Wir waren anfänglich der Meinung Gasbrennwerttherme und Solar für Brauchwasser reicht. Nun zweifeln wir wieder ob es nicht doch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ohne Solar sein soll, schließlich will man heute ja regenerative Energie nutzen. Aber die LWWP ist doch sicher sehr laut, so wie ich hier schon gelesen habe.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der ein solches Schwörer Haus gebaut oder, oder erst vor kurzem eine LWWP eingesetzt hat oder andere Erfahrungen mit energieeffizienten Fertighäusern hat, die unsere Entscheidung vorantreiben und uns ein gutes Gewissen geben. Das wäre toll!