Hi Community,
wir sind auf der Suche nach Erfahrungsaustausch, um davon lernen zu können.
Wir wohnen seit Kurzem in einem Passivhaus. Eine Luft/Wasser Wärmepumpe LWZ 303Sol beheizt das Haus und sorgt für warmes Wasser. Die Leitungen für die Anbindung von Solarkollektoren liegen vorbreitet bis zum Dach.
Wir tragen uns mit dem Gedanken eine Solaranlage zu ergänzen. Der im Gerät verbaute Speicher ist ziemlich klein. Das Volumen beträgt 200 L, wobei nur 100 L von der Wärmepumpe erwärmt werden.
Betreibt jemand Solarkollektoren an einer LWZ 303 Sol?
Bis auf welche Temperatur kann der Speicher durch die Sonne aufgeheizt werden?
Werden die gesamten 200 L oder nur die 100 L aufgeheizt?
Welche Fläche haben die Solarkollektoren in welcher Ausrichtung und Neigung?
Allerdings benötigen wir früh und abends warmes Wasser zum Duschen und/oder Baden. Sinkt die Temperatur nach der morgendlichen Dusche im Speicher ab, springt die Wärmepumpe an und heizt die Wassertemperatur im Speicher wieder auf Solltemperatur auf. Steigt nun im Verlauf des Tages die Sonne und die Solarkollektoren stellen Wärme zur Verfügung ist der Speicher bereits gut erwärmt. Die Temperatur kann lediglich von ca. 43 auf vielleicht 60°C erhöht werden.
Abends sinkt nun die Sonne hinter den Horizont bevor die Familie zum abendlichen Gang ins Bad anritt. Ist das warme Wasser aufgebraucht, so heizt die Wärmepumpe wieder nach.
Wegen der unterschiedlichen Angebots- und Verbrauchszeiten von Sonnenschein und warmen Wasser, habe ich überlegt, ob es sinnvoll wäre zwischen Kollektoren und Wärmepumpenkompaktgerät einen Pufferspeicher zu installieren. Dann kann die Wärme zunächst zwischengespeichert und nach dem abendlichen Duschen in den Brauchwasserspeicher der Wärmepumpe übernommen werden.
Kollektor -> Pufferspeicher -> Brauchwasserspeicher/(Heizungsunterstützung)
Wozu raten die Experten? Hat jemand vielleicht eine ähnliche Anlage bereits in Betrieb? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Viele Grüße