Ich habe seit kurzem eine WW-WP mit 1000l Puffer (als Lastausgleich und Puffer für Sperrzeiten) im Einsatz.
Gespeist werden 2 Heizkreise, 1x Radiatoren und 1x FBH.
Der Radiatorenkreis wurde früher mit einem wasserführenden Pellets-Kaminofen gespeist und benötigt max. 50-52°C VL-Temp.; als kein Problem für eine WP (denkt man).
Die WW-WP speist parallel zum Puffer in die Mischerkreise und den Puffer, die Heizkreisrückläufe gehen in den Puffer-->und weiter zur WP.
Ab einer Soll-VL-Temp für den Radiatorenkreis von >=47° geht die WP auf Störung mit Maxtemperatur (55°), da die Spreizung soweit auseinander geht, das in der Pumpe die 55° überschritten werden; obwohl der Rücklauf aus dem Heizkreis entsprechend kühl ist.
Frage 1: Welches Delta zwischen WP-VL und Heiz-VL ist normal und möglich(üblich)?
Frage 2: Kann es sein, dass durch das Fehlen einer Schichttrennplatte im Puffer, der WP-VL zu schnell in den RL schiesst; speziell wenn die Heiz-Soll-VL erreicht wird, und der Mischer zumacht--> somit die ganze Menge in den Puffer strömt und mangels Trennplatte(Widerstand) nicht im Puffer verwirbelt sondern kanalförmig zum RL strömt?
Nach dem Abschalten der WP kühlt nämlich der Puffer relativ rasch ab; kann event. mangelnde Verwirbelung die Ursache sein.
Frage 3: ist es üblich das bei erreichen der max-VL der WP die Pumpe sofort auf Störung geht, und nicht zuerst "normal" abschaltet und erst einige ° darüber auf Störung geht? So geht sie auf Störung, die Umwältpumpe wird abgeschaltet, sodass die Temperatur in der WP bleibt--> dauert länger bis die Störung sich wieder selbst quittiert.
Frage 4: Bei einem 1000l Puffer und einer 19kW WW-WP müsste die Laufzeit bis der Puffer um 10° erwärmt ist (42->52°C) doch länger dauern, speziell wenn noch Radiatoren Wärme abnehmen; derzeit schaltet die WP 3-5x/h (Mindestlaufzeit 10min eingestellt).
Danke für die (hoffentlich) vielen Reaktionen.
E.Punz