Hallo, ich bin sehr begeistert von diesem Forum hier und deshalb ein großes Dankeschön an den ganzen Helfern.
Unsere Heizung kommt in die Jahre und bin auf der Suche nach alternativen zum Gas. Die alte Heizung ist eine ca. 20 Jahre alte Therme ohne Brennwert (Abgasmessung liegt bei 9,1 % Verluste). Der Verbrauch lieht bei ca. 30.000 kWh im Jahr mit Warmwasser Aufbereitung. Es sind zusammen (2 Wohneinheiten) mit ca. 140 m2 zu beheizen. Im ganzen Haus sind sehr großzügig ausgelegte Flachheizkörpern eingebaut.
Das Haus ist zu 50 % gedämmt. BJ 1910 aber gut ich Schuss gehalten.
Aufgrund der Kennzahlen interessiert mich die Variante Grundwasser, auch wegen der Kühlfunktion im Sommer. Würde ich bei diesem Gasverbrauch auch mit einer Wärmepumpe auskommen? Oder ist es sinnlos?
Grundwasser ist bei uns sehr einfach zu erreichen (in 2 Meter Tiefe), der Untergrund ist guter Sand-Kiesboden. 2 Stellen für die Brunnen würden auch zur Verfügung stehen. Der Abstand ca. 14 Meter. Leider sind die Wasserwerte nicht wirklich gut.
Ein Brunnen für Gießwasser der ca. 4 Meter neben der eigentlichen Bohrung für die Heizung steht hat Werte von:
Eisen 0,744 mg/l
Mangan 0,645
Die Tiefe liegt bei 5 Meter.
Wir kommen nur bis zu einer tiefe von 6 Metern, da dort eine sehr starke Mergelschicht kommt und die nur mit größeren Bohrgeräten durchstoßen werden kann. Leider kommt dort kein Fahrzeug hin.
Aus diesem Grund kann auch keine Sondenbohrung in betracht gezogen werden.
Vielen Dank für Eure Hilfe
Gruß Mario