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jacaranda
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Beitragvon jacaranda » 23.09.2009 13:31 Uhr

Hallo, ich bin ganz neu hier und blicke leider noch gar nicht durch :oops:

Ich habe ein Eckhäuschen ohne Keller, dafür einen Dachanteil und alles auf Nachtspeicheröfen, sprich: Stromheizung :( Daher wäre Sonnenunterstützung sicher nicht verkehrt.

Gibt unter diesen Umständen überhaupt eine Möglichkeit eine Solar-Zusatzheizung (nur als Wohnraumbeheizung) zu installieren??? Und wenn ja, welche?

Sollte es dieses Thema bereits irgendwo hier im Forum geben, wäre ich über einen entsprechenden Link dankbar!

Danke

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.09.2009 14:22 Uhr

Nachtspeicherheizungen sind die Dynosaurier des letzten Jahrtausends und gehören verboten.
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberr ... teuer.html

Meines Wissen erhält man über das Programm „Energieeffizientes Sanieren“ der KfW für jedes entsorgte Nachtspeichergerät einen Zuschuss von 200 Euro.
Bedingung: Die neue Heizung muss effizienter und umweltfreundlicher sein als das Nachtspeichersystem. Neben Gas- oder Öl-Brennwerttechnik und Pelletsheizungen, erfüllen diese Bedingung auch Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen.
Ich verweise auf die aktuellen Förderbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau.


Solarstrom bringt als Energiequelle für eine Nachtspeicherheizung gar nichts. Solarstrom lohnt nur beim Einspeisen in Netz, dann erhält man eine lukrative Einseisevergütung.

Gruß

Thomas Heufers

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jacaranda
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Beitragvon jacaranda » 25.09.2009 13:08 Uhr

Hallo!

Ich wollte die Solarheizung als ZUSATZheizung.
Diese "dämlichen" Nachtspeicheröfen stehen in einer Gegend an der Küste, in der es weder Gas- noch Fernwärme- Lieferanten gibt.
UND:
In diesem (Ferien-)Haus gibt es KEINEN KELLER und KEINEN Raum, der eine Pelletheizung oder sonstige größere Heizanlagen aufnehmen kann.

Gibt es IRGENDEINE Möglichkeit, wie ich der Stromfresserei wenigstens ansatzweise mit Solarpaneelen entgegenwirken kann??
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Beitragvon klausamsee » 25.09.2009 13:51 Uhr

Nachtspeicheröfen bedeuten wohl das kein Heizungsrohrnetz vorhanden ist in das Wärme (woher auch immer) eingespeist werden kann. Somit fallen alle wasserbasierenden Systeme aus.
War da eventuell mal ein Kachelofen vorhanden? Ggf. lässt sich irgendetwas mit einer Warmluftheizung zaubern, oft gibts die entsprechenden Luftkanäle noch. Die Wärme könnte eventuell aus einer Luft-Luft-Wärmepumpe kommen. Aber dazu bin ich zu wenig Fachmann auf dem Gebiet und es hängt auch stark von den Bedingungen vor Ort ab.
Ansonsten kannst du dich wohl nur nach einem günstigen Stromanbieter umschauen um wenigstens die Kosten runterzuschrauben.

Klaus
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 25.09.2009 14:08 Uhr

@ klausamsee - Um die wassergeführte Heizung kommt man in diesem Fall nicht herum. Eine Luft-/Luft-Wärmepumpe ist für schwach gedämmte Häuser nicht praktikabel.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Oswald » 25.09.2009 15:36 Uhr

hallo....

Also wenn es hauptsächlich ums Heizen in der Übergangszeit geht wären Selbstbau-Luft-Kollektoren vielleicht eine interessante Alternative?
http://www.copy-net.de/Solar/Solar_neu.html
Im WInter bringen die leider nicht viel, aber da ja ein Ferienhaus gemeint ist?
Gibts auch Fertig: www.trubadu.de


Also eigentlich ist fast ALLES besser als ein Nachtspeicherofen! :lol:

Kein Schornstein?
Auch kein Edelstahl-Aussenschornstein nachträglich möglich?
Also Für ein Ferienhaus wäre ein schöner Holzofen doch sicher eine preiswerte Alternative.


Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
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