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Huhu an alle Experten
Wir sind momentan am planen für für unser neues EFH.
Kurz mal die Eckdaten:
Massiv gemauert mit 36,5 Poroton XP9.
Keine Außendämmung.
125m² Wohnfläche (Stadtvilla 2 Vollgeschosse)
Standort ist Mühlenbeck (Nordrand Berlin).
Ideale Nord-Süd-Ausrichtung des Grundstücks (unverbaut nach Süden).
Förderfähig nach KfW70 (Primärenergiebedarf unter 60kW pro m²)
Jetzt die Frage nach einer guten Heizungsmöglichkeit.
Ausschließen müssen wir leider die Erdwärmepumpe, weil sie schlicht mit zu großem Aufwand und Kosten verbunden wäre.
Als Angebot haben wir jetzt eine Gasbrennwerttherme (Viessman Vitodens 300) mit solarer WW-Erwärmung und 300l Speicher.
Oder gegen 4500€ Aufpreis eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Tecalor.
Rein mal vom Kostenfaktor... Würde sich die WP rechnen für uns oder ist der Wirkungsgrad der gängigen LW-WP noch so gering, dass sich der Aufpreis nicht bezahlt macht?
Grüße
Chris
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Ausschließen müssen wir leider die Erdwärmepumpe, weil sie schlicht mit zu großem Aufwand und Kosten verbunden wäre.
Mumpitz.Absoluter Schwachsinn.
Als Angebot haben wir jetzt eine Gasbrennwerttherme (Viessman Vitodens 300) mit solarer WW-Erwärmung und 300l Speicher.
Der allergrößte Schwachsinn dem man sich im Neubau auch nur antun kann.
Ja ne is klar,Folgekosten der Gastherme 3-4 mal so hoch wie bei einer Wärmepumpe.
Der Gasanschluß vom Versorger gibt's üblicherweise nicht unter 2500-3000€ aber trotzdem ist die Gastherme billiger?
Mit welcher Flachzange habt ihr denn geplant?Eienm blindem oder einem Ahnungslosen?
Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Bei so einer Planung krieg ich nur noch nen dicken Hals.
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Ein paar Gegenfragen:
* Wieso ein Poroton XP9: An sich ist ein Ziegel mit Dämmung günstiger und energetisch besser.
* Wieso nur ein KfW Effizienzhaus 70: Bei einem Neubau sollte man schon besser bauen, vor allem bei einem optimalen Grundstück.
* Welche Heizlast
* Welche Art der Wärmeabgabe, welche VL-Temperatur.
Ich selbst habe vor nun bald 5 Jahren gebaut und habe bei 185 qm eine Heizlast von 5,7 kW (inkl. WW) und eine 7 kW LWP mit der ich sehr zufrieden bin. Ich benötige pro Jahr ca. 3000 kWh an Strom.
Kosten pro Jahr: ca 550 EUR
Eine Gasheizung wäre etwas günstiger gewesen und ich würde ca. 10000 kWh an Gas benötigt. an Jahreskosten wären das ca. 650 EUR.
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[quote="machtnix"]Ausschließen müssen wir leider die Erdwärmepumpe, weil sie schlicht mit zu großem Aufwand und Kosten verbunden wäre.
Mumpitz.Absoluter Schwachsinn.]
Nette Begrüßung. Ist zwar schön, dass die Kosten für eine Erdwärmepumpe bei dir keine Rolle spielen. Bei uns tun sie das nunmal leider schon. Aber entschuldige, dass ich es gewagt habe, etwas an deinem Weltbild zu rütteln
| Zitat: | Als Angebot haben wir jetzt eine Gasbrennwerttherme (Viessman Vitodens 300) mit solarer WW-Erwärmung und 300l Speicher.
Der allergrößte Schwachsinn dem man sich im Neubau auch nur antun kann.
Ja ne is klar,Folgekosten der Gastherme 3-4 mal so hoch wie bei einer Wärmepumpe.
Der Gasanschluß vom Versorger gibt's üblicherweise nicht unter 2500-3000€ aber trotzdem ist die Gastherme billiger? |
Wo habe ich geschrieben, dass die gastherme auf jeden Fall günstiger sein wird? Genau dazu habe ich ja gefragt. Aber nach so einer Antwort bereue ich die Frage schon...
| Zitat: |
Mit welcher Flachzange habt ihr denn geplant?Eienm blindem oder einem Ahnungslosen?
Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Bei so einer Planung krieg ich nur noch nen dicken Hals. |
Bei so einer Antwort krieg ich nen dicken Hals. Wenn du nicht fähig bist, auf normalem Niveau zu diskutieren, dann halt dich einfach raus.
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| roro hat Folgendes geschrieben: | Ein paar Gegenfragen:
* Wieso ein Poroton XP9: An sich ist ein Ziegel mit Dämmung günstiger und energetisch besser. |
Wir sind der Meinung mit einer Außendämmung verbauen wir uns die Möglichkeiten des "einfach mal so etwas anbauens). Also Markisen, Carport etc.
Denn so einfach kann man in die Dämmung ja nicht reinbohren ohne dabei Kältebrücken zu erzeugen.
| roro hat Folgendes geschrieben: |
* Wieso nur ein KfW Effizienzhaus 70: Bei einem Neubau sollte man schon besser bauen, vor allem bei einem optimalen Grundstück. |
Dazu müssten wir mit dem Bauträger mal sprechen, welche Maßnahmen noch erforderlich wären um unter die 40kW pro m² zu kommen.
| roro hat Folgendes geschrieben: |
* Welche Heizlast
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Wir gehen von 5kW aus.
| roro hat Folgendes geschrieben: |
* Welche Art der Wärmeabgabe, welche VL-Temperatur.
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Fußbodenheizung im gesamten Haus. VL 35° und 50°
| Zitat: |
Ich selbst habe vor nun bald 5 Jahren gebaut und habe bei 185 qm eine Heizlast von 5,7 kW (inkl. WW) und eine 7 kW LWP mit der ich sehr zufrieden bin. Ich benötige pro Jahr ca. 3000 kWh an Strom.
Kosten pro Jahr: ca 550 EUR
Eine Gasheizung wäre etwas günstiger gewesen und ich würde ca. 10000 kWh an Gas benötigt. an Jahreskosten wären das ca. 650 EUR. |
Welchem Standard entspricht dein Haus?
Grüße
Chris
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hallo und willkommen...
okay.... Onkel machtnix ist fachlich gar nicht so übel hat halt nur Manieren wie ein Gartenschlauch.
Also auf den ersten Blick finde ich diese Planung nicht besonders toll!
| Zitat: | Wir sind der Meinung mit einer Außendämmung verbauen wir uns die Möglichkeiten des "einfach mal so etwas anbauens). Also Markisen, Carport etc.
Denn so einfach kann man in die Dämmung ja nicht reinbohren ohne dabei Kältebrücken zu erzeugen.
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Achso..... dann lassen wir die Dämmung lieber ganz weg, bevor wir uns nachträglich eine Wärmebrücke einbauen!?
Aeh... die Logik verstehe ich grad nicht.
Natürlich kann man einen Carport auch an eine gedämmte Wand anbauen und man darf auch noch eine Tür in eine gedämmte Wand einbauen.
Die Markise kann man auch noch befestigen nur eben anders.
Also wenn ich die aktuelle Energieverordnung anschau und was ab 1.Oktober gültig wird und was da noch die nächsten Jahre kommt, dann ist ein "Heute-KfW-60-Haus" in 2 Wochen ein "Energieeffizienz-70-Haus" und in drei Jahren ein "Darf-man-so-nicht-mal-mehr-bauen-Haus" und in 10 Jahren ein "Will-keine-Sau-mehr-haben-Haus".
Sorry, dass ich nicht gerade die schönste Wortwahl gefunden habe aber ich wollte absichtlich ein bisschen drastisch klingen.
Jeder investierte Cent in Energieffizienz wird zu gesparten Euros in vielleicht 20 oder 30 Jahren!
Ganz zu schweigen vom Wertverlust eines mässiger gedämmten Hauses in unmittelbarer Zukunft.
Endliche/fossile Energieträger werden überproprtional im Preis steigen müssen, weil sie eben ausgehen.
Meine ersten Planungen waren auch "nur KfW-40"... Inzwischen werde ich ein unzertifizertes Passivhaus bauen und im Rentenalter schmunzeln, wenn ich auf meine Heizkosten schaue.
Wenn ich das mit Erdwärme in Berlin mitbekommen habe ist Geothermie dort mit erheblich grösseren Kosten verbunden als im Rest der Republik, weil die ganz schöne Auflagen dort haben.
Ich würde mir UN-BE-DINGT einen Technikneutralen Energieberater suchen, oder Verbraucherzentrale, oder im Internet oder hier oder sonstwo Informationen holen.
Die Haustechnik ist ein zentraler Bestandteil des Hauses geworden! Je mehr man weis, umso besser wird das Gesamtpaket!
Selbst eine Mehrinvestition von 20000,-€ kann in den nächsten 20 Jahren zum grossen Teil durch Minderkosten im Betrieb bei mehr Komfort auffangen.
Ich empfehle:
Keine Panik!
Zurücklehnen..... genau prüfen
10 mal nachdenken und überlegen
Grüsse
Oswald
_________________ Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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Ist der Unterschied zwischen KfW55 und KfW70 denn lediglich der primäre Energiebedarf des Hauses? Wenn dem so wäre, dann wär der Aufwand ja nicht so groß oder? Den Poroton durch ein Wärmeverbundsystem ersetzen und Dämmung der Bodenplatte und des Daches anpassen?
3-fach Verglast ist schon. und den Anteil an regenerativen Energien würde man mit der Wärmepumpe ja ebenfalls erschlagen. Oder welche Faktoren kommen jetzt noch dazu?
Und um es auch noch einmal deutlich zu schreiben... Wir haben das Geld leider nicht unbegrenzt zur Verfügung. Klar würde ich gerne eine Erdwärmepumpe mit 3 Sonden in 100m Tiefe haben und mich die restlichen jahre zurücklehnen. Aber in Berlin/ Brandenburg kostet jede Bohrung schon ein halbes Vermögen und würde unseren finanziellen Rahmen un Welten sprengen.
Die Frage ist einfach, welches für uns die momentan energiesparenste Methode wäre.
Und da favorisiere ich die Luft-Wasser-WP. Eventuell noch eine Solar-Vorrichtung installieren um das später zu ergänzen.
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| Deeja hat Folgendes geschrieben: | Huhu an alle Experten
Rein mal vom Kostenfaktor... Würde sich die WP rechnen für uns oder ist der Wirkungsgrad der gängigen LW-WP noch so gering, dass sich der Aufpreis nicht bezahlt macht?
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Also Experte bin ich nicht sondern ich verschlinge seit über einem Jahr alles zum Thema Hausbau.
Also zur Frage, ob sich das rechnet.
Wenn der Gaspreis in den nächsten 20 kaum steigt also sich in 10 Jahren nur verdoppelt (war so in den letzten 10 Jahren), dann kostet es für Dein Haus aktuell 525,-€ Gas im Jahr plus Schorni.
(Hilfsenergie braucht man mit anderer Heizung auch)
In 10 Jahren dann also 1050,-€
Strom wurde nur 5% im Jahr teurer. Also von aktuell 0,17€ zu 0,27€ in 10 Jahren
Mit einer mässigen L/W-WP aktuell 425,-€ zu 675,-€ in 10 Jahren und KEIN Schorni.
AStromanschluss braucht das Haus sowieso aber den Gasanschluss mit sicherlichst 3000€ oder mehr kann man auch sparen.
Also alleine nach dieser Überschlagsrechnung hat Gas schon im Ansatz verloren oder?
Grüsse
Oswald
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| Zitat: | | Wir gehen von 5kW aus. |
Berechnet oder geschätzt?
BTW: 5kW für 135 qm sind nicht gerade wenig.
| Zitat: | Wir sind der Meinung mit einer Außendämmung verbauen wir uns die Möglichkeiten des "einfach mal so etwas anbauens). Also Markisen, Carport etc.
Denn so einfach kann man in die Dämmung ja nicht reinbohren ohne dabei Kältebrücken zu erzeugen. |
Schwachsinn.
| Code: | | Fußbodenheizung im gesamten Haus. VL 35° und 50° |
Dann vergiss jede WP vor allem jede Luft-WP.
| Zitat: | | Welchem Standard entspricht dein Haus? |
KfW50 nach alter Bezeichnung.
| Zitat: | | Ist der Unterschied zwischen KfW55 und KfW70 denn lediglich der primäre Energiebedarf des Hauses? Wenn dem so wäre, dann wär der Aufwand ja nicht so groß oder? |
Bei einem KfW55 ist schon einiges bzgl. Lüftung und Dichtheit zu beachten.
| Zitat: | | Die Frage ist einfach, welches für uns die momentan energiesparenste Methode wäre. |
Das ist recht einfach. Ein Haus das keine Heizung benötigt. Ist in der Zwischenzeit kein Problem mehr, und wird an sich vom Preis her immer konkurrenzfähiger .
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| roro hat Folgendes geschrieben: | Fußbodenheizung im gesamten Haus. VL 35° und 50°
Dann vergiss jede WP vor allem jede Luft-WP. |
Erstaunt mich jetzt ein wenig. In allen Beschreibungen für die Vorlauftemperaturen von WP für Fußbodenheizung wird doch von 35° gesprochen?
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Na wie erzeugen dann andere Leute mit WP ihr Warmwasser  ?
Klar ist die Effizienz dabei natürlich sehr gering. Aber das ist doch kein komplettes K.O. für eine Wärmepumpe.
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Nun ja,wenn man schon mit einer kompletten Fehlplanung in einem Forum aufschlägt und schon im voraus weiß das alles super ist,warum wunderst dich dann?
Vielleicht solltest du mal jemanden fragen der sein Handwerk versteht?
Ja es gibt solche Leute,die verdienen sogar Geld damit.
Bei einer WP kann man sogar Erdkollektoren verlegen lassen,und wenn man dann soagr noch eine Direktverdampfer-WP hat,kommt soagr meistens noch mit Fläche hin.
Sollte es dennoch nicht reichen,so kann man die Erdkollektoren auch im Doppelstockverfahren verlegen.
Bei einer Luft-WP ist meist die Warmwasserbereitung im Sommer das Problem,denn diese will bei sommerlichen Temperaturen ja gar nicht anspringen.
Aber auch hierfür gibt es kostengünstige Lösungen,kein Problem.
Man nehme z.B. einen 150Liter WW.Speicher und schalte vor diesem einfach einen Durchlauferhitzer.
Das Wasser wird erwärmt und man hat immer reichlich aus dem Speicher zur Verfügung.
Bei einer Luft-WP sollte man außerdem die Leistung höher auslegen als der tatsächliche Wärmebedarf,weil bei tiefen Temperaturen die Leistung erheblich abnimmt.
Man hat dann nicht mehr 5kW sondern nur noich 2kW zur Verfügung.
Was schaltet dann erfahrungsgemäß ein?Ja richtig der Heizstab den wir alle so lieben.
Also entweder Erdwärmepumpe oder eine etwas größer ausgelegte Luft WP.
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| machtnix hat Folgendes geschrieben: | .......
Bei einer Luft-WP ist meist die Warmwasserbereitung im Sommer das Problem,denn diese will bei sommerlichen Temperaturen ja gar nicht anspringen.........
Bei einer Luft-WP sollte man außerdem die Leistung höher auslegen als der tatsächliche Wärmebedarf,weil bei tiefen Temperaturen die Leistung erheblich abnimmt.
Man hat dann nicht mehr 5kW sondern nur noich 2kW zur Verfügung.
Was schaltet dann erfahrungsgemäß ein?Ja richtig der Heizstab den wir alle so lieben..........
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Hier solltest Du Dich mal updaten: eine zeitgemäße L/W-WP ist von Geburt her ein Klimagerät und hat deshalb im Sommer nicht die geringsten Probleme mit warmen Außentemperaturen (bis etwa 40 °C, das sollte wohl reichen ).
Eine zeitgemäße L/W-WP hat und braucht auch keinen Heizstab, denn sie moduliert und hat deshalb keinen nennenswerten Abfall der Abgabeleistung bei niedrigen Temperaturen (dafür steigt dann zwar die Aufnahmeleistung, aber eben längst nicht so stark wie beim Heizstab).
_________________ Gruß
Gerhard
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