hallo...
Also wie man letztendlich baut muss jeder selbst wissen.
Ich gebe nur einige Dinge zu Bedenken, die ich mir selbst auch gewissenhaft überlegt habe:
a) Einsparungen im Verbrauch
b) Wärmequelle mit geringerer Leistung
c) wertstabileres Gebäude
d) zinsgünstigere Teildarlehen
a) 0,1 Unterschied im U-Wert bei den Wänden und besseren Fenstern dürfte bei 140m² Wohnfläche überschlägig vielleicht "NUR" 200,-€/Jahr bei einer Luft/Wasser WP sein.
b) Heizlast veringert sich und man braucht statt einer 15kW Heizung vielleicht nur noch eine 7 kW Anlage mit einem Preisunterschied von vielleicht 4000,-€
c) In 10 Jahren ist ein Haus mit einem U-Wert von 0,24 ein energetischer Hypersanierungsfall und wird entsprechend mit geringerem Restwert versehen.
d) das macht zumindest für 50000,-€ etwa 1% geringerer Zins
Das sind in 20 Jahren bei 50000,-€ auch ca. 10000,-€ weniger Abtrag.
Also 200,-€*20 Jahre 4000,-€
plus 4000,-€ weniger für die Heizungsanlage
plus 10000,-€ Zinersparnisse in 20 jahren
In SUmme 18000,-€ mit steigender Tendenz, da die Energiekosten steigen werden.
Die Zahlen sind alle nur PIxDaumen aber sie sollen zeigen was man da dann doch bedenken sollte?
Das klingt alles nicht so viel, wenn man im Gegenzug die nicht unerheblichen Mehrinvestitionen in den Wandaufbau dagegen hält, aber man sollte auf jeden Fall mal den einen oder anderen Gedanken verschwenden.
Grüsse
Oswald