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Hallo,
eine Fußbodenheizung ist wunderbar angenehm. Und weil die Wärmeabgabe an den Raum mit steigender Raumtemperatur abnimmt, nennen manche die Fußbodenheizung "selbstregulierend".
Die gleichen Leute meinen, dass Warmwasserfußbodenheizungen durch die Einzelraumregelung zu nicht regelbaren Heizungsanlagen verkommen.
Soll man bei einer FBH nun in jeden Raum einen Regler hängen oder ist das total übertrieben und kontraproduktiv?
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | Das ist in der Heizungsanlagenverordnung geregelt, Einzelraumregelung ist vorgeschrieben.
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Das wusste ich nicht. Komisch, ich bin mir sicher, dass ich in einem Haus war, wo es nur einen zentralen Regler für die Fußbodenheizung gab. Das Haus wurde 2008 errichtet. Oder verlangt der Gesetzgeber nur den "hydraulischen Abgleich" am Heizkreisverteiler?
| Zitat: |
Regelungstechnisch ist die Einzelraumregelung im Moment bezüglich Wirtschaftlichkeit und Bedienerfreundlichkeit das Optimum. Man will schließlich für jeden Raum die individuelle Raumtemperatur einstellen können.
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Ich habe auch schon andere Meinungen gelesen:
http://www.ibkammelter.de/heizung/heizflaechen/fussbodenheizung_2.html...
Zitat:
| Code: | | Auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen selbsttätig wirkenden Raumtemperatursteuerungen sind zwar unter Berücksichtigung des Energiesparens sinnvoll, aber verhindern eine schnelle Regelung der Fußbodenheizung. Ist der Estrich einmal ausgekühlt werden wiederum 2 Stunden benötigt damit sic der Estrich aufheizt. Sperrt man also den Durchfluss komplett ab und es kommt zu einer schnellen Veränderung der Raumtemperatur kann die Fußbodenheizung nicht schnell reagieren. Damit der Selbstregeleffekt der Fußbodenheizung gewährleistet ist muss für eine konstante Wärmezufuhr über das Heizwasser an den Estrich gesorgt werden. |
Ich finde, das hört sich sinnvoll an. Wenn allerding die Einzelraumregelung vorgeschrieben ist, kann die "Selbstregulierung " nicht genutzt werden. Seltsam.
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hallo....
beides hat mit Sicherheit seine Daseinsberechtigung.
Die Trägheit der FBH ist wohl der Knackpunkt bei diesem Thema.
Die Einzelraumregelung widerspricht aber nicht zwangsläufig der Fähigkeit der Selbstregulierung.
Es muss mit Sicherheit eine Mischung aus der der Heizlast angepassten VL-Temperatur sein sowie einer der aktuellen Raumtemperatur angepassten Ventilstellung für die FBH im betreffenden Raum.
Also ich stelle es mal so dar:
Funktioniert die ERR nach dem Prinzip der 2-Punkt-Regelung evt. noch mit einer kleinen Hysterese ist das schlecht, weil es die Trägheit des Systems noch weiter vergrössert.
Die ERR sollte über eine dynamische /gleitende Regelung verfügen.
z.B. Raum hat 2 Grad und mehr zu wenig: Ventil voll auf
Raum ist temperiert: Ventil halb auf
Raum ist 2 Grad oder mehr zu warm: Ventil ganz zu.
Somit wird eine völlige Auskühlung weitestgehend verhindert.
Man darf auch nicht vergessen, dass in einem gut gedämmten Haus die Raumtemperatur wegen plötzlicher Wolkenverschattung ja nicht urplötzlich auf Aussentemperatur sinkt und somit die FHB schon einiges an Zeit hat sich wieder aufzuheizen.
Diese Art der Regelung setzt aber eine gut abgestimmte VL-Temperatur zur aktuellen Heizlast voraus.
Ich weis nicht ob es schon folgende Regelung gibt:
Neben der Temperaturmessung der Raumluft wird auch noch zusätzlich die Estrichtemperatur gemessen.
Wenn also plötzlich Sonne kommt wird der Raum warm und ERR regelt ab. Sinkt nun die Estrichtemperatur unter Raum-SOll-temperatur, was eigentlich auch gar nicht passieren können sollte, wird wieder etwas aufgeregelt.
Ich bastle zur Zeit an einer ERR mit frei verfügbaren Bautteilen und ein bisschen Eigenentwicklung, die genau das machen soll.
Ich stelle mir eine zentral und raumseitig steuerbare elektronische ERR vor.
Bei Interesse teile ich meine bisherigen Ergebnisse gerne mit.
Die Tatsache der nur schwierig möglichen unterschiedlichen Temperierung von Räumen in einm gut gedämmten Haus ist davon selbstverständlich nich betroffen und gilt weiterhin.
_________________ Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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Hallo,
ich hoffe ich darf mich hier mal mit einklinken  .
Mich stört an der EinzelRaumtemperaturregelung das die Stellmotore teuren Strom verbrauchen und einiges an Geld in der Anschaffung und Verlegung kosten.
Bei einem hydraulischen Abgleich und einer auf das Haus abgestimmten Heizkurve regelt sich die Fußbodenheizng doch perfekt selbst.
Die Raumtemperatur ist abhängig von der Oberflächentemperatur und dem Verlust durch die Wände und Decken. Steigt der Verlust durch sinkende Außentemperatur erhöht die Heizungsanlage die Vorlauftemperatur und hält somit die Raumtemperatur. Scheint die Sonne durchs Fenster erwärmt sich der Raum und es wandern nicht mehr soviel Energie von der Fußbodenheizung in den Raum da die Differenz Boden - Raum kleiner wird.
Räume die nicht direkt beheitzt werden z.B. Schlafzimmer dreht man über Handventile am Verteiler zu. Die anderen kann man mit Leichtem öffnen und schließen der Ventile einregeln.
Sollte sich dann doch mal etwas in der Raumbenutzung ändern kann man doch am Verteiler wieder Handventile zum einregeln verwenden.
Sehe ich das falsch?
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@ Basti 16
deine Ausführungen kann ich nur bestätigen.
Eine Einzellraumregelung ist totaler Unsinn, bei einer Wärmepumpenheizung.
Gruß Denkedran
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Bosy ist ein gesunder Querdenker, die Seite http://www.bosy-online.de... ist informativ und bietet fundierte Informationen.
Die Thematik mit der Einzelraumregelung ist ein wenig kontrovers.
Die Heizungsanlagenverordnung schreibt dies jedoch ausdrücklich vor und der Fachhandwerker ist mit 30 Jahren Gewährleistung dabei.
Die werkseitigen Steuerungen der Heizungsanlagen sind auf die Einzelraumregelung ausgerichtet. Ohne Einzelraumregelung muss die Kommunikation mit der Heizungssteuerung sichergestellt sein.
Wer dem entgegen auf Einzelraumreglung verzichtet, verzichtet auch auf Komfort. Die Einzelraumregelung reagiert bei solarer Einstrahlung direkt auf die Wärmeeinwirkung. Das Beispiel mit der Handverstellung ist dann wohl eher ein Schritt in die Vergangenheit.
Ich bin da optimistisch und denke, dass es in Zukunft Systeme geben wird, die die geforderte Effizienz bei den Heizkreisen ausreizen. Die dezentralen Pumpensysteme mit zentraler Steuerung sind ein erster Schritt.
http://ecotec-energiespartechnik.de/Daten/WILO-GENIAX-Von-der-Angebots...
Das Video der Fa. WILO stellt die neue Technik der dezentralen, bedarfsabhängigen Umwälzung vor.
http://ecotec-energiespartechnik.de/html/video_geniax.html...
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 27.11.2009 16:38, insgesamt 2-mal bearbeitet
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | Wer dem entgegen auf Einzelraumreglung verzichtet, verzichtet auch auf Komfort. Die Einzelraumregelung reagiert bei solarer Einstrahlung direkt auf die Wärmeeinwirkung. Das Beispiel mit der Handverstellung ist dann wohl eher ein Schritt in die Vergangenheit.
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Hallo Herr Heufers,
In unserer 140m² DHH KFW 55 nach ENEV07 kommt die Tecalor THZ 303SOL zum Einsatz (sagt Ihnen sicher etwas ).
Das bedeutet das wir durch die KWL und die Gebäudehülle eh nur geringfügige Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Räumen bekommen. Nacht und Abwesenheitsabsenkung (Zeitprogramm) und Außentemperaturabhängigkeit (heizungskurve) regelt die THZ nach unseren Vorgaben über die Vorlauftemperatur.
Wir würden jetzt die Fußbodenheizung der einzelnen Räume so auslegen das lediglich im Bad ca. 1-2°C mehr Temperatur herschen als in den anderen Räumen. Vorlauftemperatur sowieso auf max. 30°C. Schlafräume und Gästezimmer drehen wir über Handräder auf den Ventile (Verteiler) ganz ab oder drosseln stark. Kommt Besuch oder ist es uns im SZ zu kühl (glaub ich nicht da KWL) regulieren wir am Handrad nach.
Durch die geringe Flächentemperatur (enger Verlegeabstand) haben wir bei Sonneneinstrahlung doch zu 100% die Selbstregelung der FBH wie Bosy es beschreibt. Die überschüssige Wärme der Südräume (sollte Sie denn mal anfallen) wird doch eh permanent durch die KWL in die anderen Räume verteilt.
Auf was für einen Komfort verzichtet man jetzt ohne ERR???
Ich habe jetzt gelesen das man sich aus der Pflicht der ERR (ENEV) befreien lassen kann wenn ein SV darlegt das der Aufwand der ERR in keinem Verhältniss zum Nutzen steht. Gibt es hier Erfahrungen aus der Praxis?
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| Basti16 hat Folgendes geschrieben: |
Das bedeutet das wir durch die KWL und die Gebäudehülle eh nur geringfügige Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Räumen bekommen. |
Kann ich bestätigen, die Wärme verteilt sich durch das KWL wirklich gut, wobei wir aber auch eine recht offene Bauweise haben.
Ich selbst habe bei mir noch keine ERR installiert da ich bisher die notwendigkeit nicht gesehen habe, könnte es jedoch jederzeit nachrüsten, Leerrohre und UP-Dosen sind vorhanden (Tipp: in der Rohbauphase Papier in die UP-Dose knüllen, Fotografieren und drüberputzen. Bei Bedarf später einfach eindrücken).
Zum Thema stufiges Einschalten der Heizkreise: bei mir hat wegen des engen Verlegeabstands jeder Raum mehrere Kreise, die ich nicht nebeneinander, sondern "ineinander gewickelt" gelegt habe. Dadurch hätte ich quasi mehrere Heizstufen durch Ein/Ausschalten der Einzelkreise bei noch immer gleichmäßiger Wärmeverteilung. Genutzt habe ich es aber so noch nicht, denn die Temperatur hat bisher immer und auch ohne ERR nur durch Anpassen der Heizkurve gepasst.
Klaus
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Auch für die THZ 303 SOL gilt: Die werkseitigen Steuerungen der Heizungsanlagen sind auf die Einzelraumregelung ausgerichtet. Ohne Einzelraumregelung muss die Kommunikation mit der Heizungssteuerung sichergestellt sein.
Auf jeden Fall wäre ein Gespräch mit der technischen Abteilung bei tecalor bzw. STIEBEL ELTRON zu dem vorgenannten Punkt anzuraten.
Wenn sich da Neues ergibt, dann teile es bitte hier im Forum mit!
Genauso gespannt bin ich auf Deinen Erfahrungsbericht nach der praktischen Umsetzung, speziell das Verhalten an sonnigen kalten Wintertagen.
Übrigens, wir reden hier von i.d.R. 5 Monaten im Jahr (November bis März) in denen der Heizungsbetrieb aktiv ist. Sind die Einspareffekte wirklich so nennenswert. Wahrscheinlich würde das Entsorgen des Wäschetrockners schon nach 4 Wochen mehr einsparen, als die angestrebten Maßnahmen ohne Einzelraumregelung an der THZ 303 Sol im Jahr erzielen.
Zu Wirkung einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung:
Die Abluft geht unter optimalen Bedingungen (5° Celsius Außentemperatur) mit 21° Celsius über den Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher. Die Zuluft geht mit 85 % Wärmerückgewinnung in die Lüftungsverteilung, das heißt im Idealfall 18° Celsius an Zuluftdüse/-ventil. Mit der verteilten Luft kann man keinen Wohnraum auf 18° halten, ein Wärmegeber ist erforderlich. Mit fallenden Temperaturen ist der Wärmerückgewinnungsgrad entsprechend niedriger.
Temperaturunterschiede: Die Raumtemperatur ist schon sehr unterschiedlich. Wir haben in den Schlafräumen ganzjährig ohne Heizungsbetrieb 16 - 18° und im Wohnzimmer 21,5° Celsius.
Gruß
Thomas Heufers
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Auch für die THZ 303 SOL gilt: Die werkseitigen Steuerungen der Heizungsanlagen sind auf die Einzelraumregelung ausgerichtet.
Was bedeutet das? Ohne Zu und Abschalten einzelner Kreise und damit ständigem Einfluß auf den Hydraulischen Abgleich arbeitet die Heizungsanlage nicht richtig?
Mit der verteilten Luft kann man keinen Wohnraum auf 18° halten, ein Wärmegeber ist erforderlich. Mit fallenden Temperaturen ist der Wärmerückgewinnungsgrad entsprechend niedriger.
Das verlangt doch keiner. Aber ein durch Sonne überhitzter Raum wird doch wieder runtergekühlt
Temperaturunterschiede: Die Raumtemperatur ist schon sehr unterschiedlich. Wir haben in den Schlafräumen ganzjährig ohne Heizungsbetrieb 16 - 18° und im Wohnzimmer 21,5° Celsius.
Das sind doch nur max. 5°C ist das sehr unterschiedlich?
Sind die Einspareffekte wirklich so nennenswert. Wahrscheinlich würde das Entsorgen des Wäschetrockners schon nach 4 Wochen mehr einsparen, als die angestrebten Maßnahmen ohne Einzelraumregelung an der THZ 303 Sol im Jahr erzielen
Der Stromverbrauch ist nur ein Teil der Ersparnis. Was kostet denn das Verkabeln und alle Stellantriebe inkl. der Thermostate? Sollte es wirklich einen (oder 2-3) Ra(ä)um(e) geben könnte man auch nur einen Stromanschluss in die Verteilerkästen legen und per Funk einzeln nachrüsten.
Ich bin im übrigen nur ein Bauherr und kenne mich nicht wirklich mit der Materie aus. Jedoch versuche ich mich zu erkundigen und hoffe auf Erfahrungen und verschiedene Meinungen
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hallo nochmal....
Selbstregulierung?
Naja.... also ich glaube nicht wirklich daran. Ich erkläre gern warum:
Meine Räume haben hier 22 Grad.
Damit meine FBH Energie abgeben kann muss die VL-Temp so hoch sein, dass ein Temperarturgefälle zwischen dem Boden und dem Raum entstehen kann.
Dafür ist eine deutlich höhere Temperatur als 22 Grad nötig.
Je grösser die Verluste an Energie durch die Gebäudehülle sind umso grösser muss der Energiestrom zwischen Estrich und Raumluft werden also muss die VL-Temperatur höher werden.
Solange die VL-Temperatur höher ist als die gewünschte Raumtemperatur wird IMMER Energie in RIchtung Raum abfliessen.
Das wird erst gestoppt, wenn die Raumtemperatur der VL-Temperatur entspricht.
Nehmen wir also an die VL-Temperatur ist "nur" 35°.
Der Raum müsste sich also durch Sonneneinstrahlung auf diese 35° erhitzen, damit die Selbstregulieruing überhaupt einsetzen kann.
Bis dahin wird IMMER Wärme vom Boden abgestrahlt und sie addiert sich zur solar eingetragenen Wärme.
Ergo: Der Raum überhitzt!
Eine ERR kann sehr schnell auf die erhöhte RT reagieren und den Heizkreis schliessen.
Selbstredend dauert es trotzdem eine Weile, bis der Heizkreis so stark abgekühlt ist, dass kein Energieübergang mehr statt findet aber zumindest wird keine Wärme mehr nachgeliefert!
Ich denke, dass eine ERR im NEH keine nennenswerten Temperaturunterschiede in verschiednen Räumen herstellen kann.
Durch eine KWL wird dieser Effekt sogar noch verstärkt.
Vor Allem gibt es immer Räume auf der NOrdseite des Hauses und welche im Süden. Beide sonst gleuchen Räume haben unterschiedliche solare Gewinne und haben aber bei Nacht den ansonsten gleichen Energiebedarf bei gleicher Fläche und gleichen sonstigen Randbedingungen.
Einzig und allein eine ERR kann diesem Umstand Sorge tragen.
Grüsse
Oswald
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Oswald:
Damit meine FBH Energie abgeben kann muss die VL-Temp so hoch sein, dass ein Temperarturgefälle zwischen dem Boden und dem Raum entstehen kann.
Basti:
Stimmt, nur die Oberflächentemperatur (Fußbodenbelag) ist geringer als die VL-Temperatur.
Je grösser die Verluste an Energie durch die Gebäudehülle sind umso grösser muss der Energiestrom zwischen Estrich und Raumluft werden also muss die VL-Temperatur höher werden.
Nehmen wir also an die VL-Temperatur ist "nur" 35°.
Nur??? Die VL wird heutzutage auf max. 30°C ausgelegt und das bei -16°c Außentemperatur
Der Raum müsste sich also durch Sonneneinstrahlung auf diese 35° erhitzen, damit die Selbstregulieruing überhaupt einsetzen kann.
Wie gesagt Fußbodentemperatur dürfte max. so um die 24°C liegen. Sonnenenergie wirkt hauptsächlich auf den Fußboden sobald die Sonne den Fußboden über die Oberflächentemperatur erwärmt fließt keine Wärme mehr.
Vor Allem gibt es immer Räume auf der NOrdseite des Hauses und welche im Süden. Beide sonst gleuchen Räume haben unterschiedliche solare Gewinne und haben aber bei Nacht den ansonsten gleichen Energiebedarf bei gleicher Fläche und gleichen sonstigen Randbedingungen.
Einzig und allein eine ERR kann diesem Umstand Sorge tragen.
Die solare Südgeschichte dürfte sich selbst regulieren und den restlichen Ausgleich macht die KWL die in alle Räume gleiche Temperatur einbringt jedoch unterschiedliche absaugt.
Hier noch einmal eine kleines Zitat dazu:
Bei einem sehr gut gedämmten Neubau reicht im Durchschnitt während der Heizperiode eine Fußbodentemperatur von 23 Grad Celsius aus, berichtet der Bundesverband Flächenheizungen (BVF). Die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Raum ist damit sehr gering. Dies führt laut der Fachleute zu einem Selbstregelungseffekt: Sobald - beispielsweise durch Sonneneinstrahlung - die Raumluft auf natürliche Weise erwärmt wird, gibt der Boden weniger Energie ab. Bei einer Bodentemperatur von 23 Grad und einer Erwärmung der Raumtemperatur von 20 auf 21 Grad reduziert sich die Wärmeabgabe des Bodens um ein Drittel, berichten die Verbands-Experten.
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | | Auch für die THZ 303 SOL gilt: Die werkseitigen Steuerungen der Heizungsanlagen sind auf die Einzelraumregelung ausgerichtet. |
Hallo Herr Heufers,
ist Ihre THZ in irgend einer Form mit Ihrer ERR verbunden?
Ich hatte in Ihrer Parameterliste eine Einstellung für die Raumtemperatur gefunden.
MfG.
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