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Wir sind gerade am bauen,
die grundsätzlichen Entscheidungen sind getroffen...
Ytong, Luft-Wärmepumpe...
jetzt stellt sich die Frage:
eine zentrale Wohnraumlüftung mit Kanälen oder eine De-Zentrale mit diesem Einschub in jedem Zimmer
von beiden hört man positives wie negatives...
bei der zentralen hört man immer wieder den Satz: In die Kanäle kommst nie wieder rein...
ist das ein Nachteil?...muß ich da jemals wieder hin
bei der Dezentralen hab ich kürzlich mit jemand geredet...der hat mir berichtet das sich im Zimmer um den Deckel der Staub extrem sammelt und außen sich die Viecher drin sammeln...
die Dezentrale sei aber wartungsfreundlich und angebl. genauso gut wie eine zentrale...
Danke für eure Erfahrungen
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Vorab: ich kenne keine dezentrale Lüftung da ich ein zentrales KWL habe, daher habe ich keinen direkten Vergleich.
Mit meiner Lösung bin ich aber zufrieden, habe die Kiste im Keller hängen und da rauscht sie vor sich hin. Ich hätte Bedenken kleine Einheiten dezentral anzubringen da überall Löcher in die Wände müssten und die Lüfter im Schlafzimmer sicher auch nicht geräuschlos sind. Schallschutz ist übrigens ein sehr wichtiger Punkt bei den Lüftungen.
Zu den Luftleitungen: ich habe mich wegen der einfachen Verlegung (hab alles selbst gebaut) und der leichten Reinigbarkeit für ein Flexrohrsystem in der Betondecke entschieden. Die sehen aus wie dicke Elektroleerrohre, sind aber innen glatt. Die kommen zwischen die Armierungen der Betondecke und werden eingegossen. Rankommen tut man natürlich nicht mehr, aber in die Wasserleitungen kriecht ja später auch keiner mehr rein. Da die Rohre glatt und rund sind kann man die bei Bedarf mit einem Molch reinigen.
Der Nachteil bei diesem System ist daß man eine Installationswand benötigt wenn man von Stockwerk zu Stockwerk springen muß. Außerdem kann man die Rohre (Zuluft und Abluft) in der Decke nicht kreuzen. Das kann aber alles bei der Planung berücksichtigt werden.
Warten muß man sicher beide Systeme regelmäßig. Beim zentralen KWL habe ich halt ein großes Zuluftfilter, bei der dezentralen Variante halt viele kleine. Ich kann meinen zentralen Filterkasten mit einem Pollenfilter ausstatten, ggf. geht das auch dezentral.
Einen deutlichen Unterschied gibts aber noch: bei der dezentralen Variante wird direkt die kalte (Winter) oder warme (Sommer) Außenluft in den Wärmetauscher angesaugt, bei einem zentralen System kann leicht ein zusätzlicher Wärmetauscher vorgeschaltet werden (z.B. Sole-EWT). Den Kühleffekt habe ich in den letzten Monaten sehr genossen.
Hoffe etwas geholfen zu haben.
Klaus
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die Rohre kommen in die Betondecke?
welche Deckenart hast du...
bei Filigrandecken ist ja nichtmehr allzuviel da...
bei mir ist zudem die Decke über EG als Fertigteil geplant (sprich komplette Deckenstärke fertig, nur noch die Stoßfugen werden vergossen)
daher weiß ich nicht ob da eine Verlegung in der Decke möglich ist...oder eben eine Verlegung unter dem Estrich
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hallo....
Also das ist definitiv nicht das gleiche!
Bei dezentrale System ist mir nur ein einziges mit Wärmerückgewinnung bekannt : "Inventer"
Alle anderen führen den ausgestatteten Räumen die (schlechter) gefilterte Aussenluft zu.
Auch die Aussentemperatur wird ziemlich 1:1 übernommen.
Das heisst im Winter wird eiskalte Luft eingesogen und im SOmmer brühwarme.
Selbstverständlich kann man dezentrale Anlagen mit den gleichen Filtern ausstatten wie eine Zentrale kostet dann aber ein viellfaches an Geld, weil man ja entsprechend an jedem Einlass einen feinporigen Filter bräuchte.
Bei einer zentralen Anlage kann man sich Wartungsklappen einbauen lassen von denen man mit einem Molch sämtliche Leitungen nach gut dünken reinigen kann.
Es gibt Leitungssysteme, die innen glatt sind; das würde ich bevorzugen
Regelmässiger Filterwechsel ist sicherlich anzuraten. Es guibt Anlagen mit in der Spülmaschine auswaschbaren Filtern. Das ist zumindest in der Küche eine gute Idee.
Ach ja! Alle denzentralen Anlagen lassen deutlich mehr Geräusche in beide Richtungen zu: Lärm von draussen und Geräusche von innen.
In der Nähe einer stark befahrenen Strasse kann das ein Problem werden.
Also ich würde zur zentralen Anlage greifen und noch zusätzlich noch einen SOLE-Erdwärmetauscher.
Der sorgt für kühle Zuluft im Sommer und vorgewärmte Luft im kalten Winter.
WRG haben eigentlich alle zentralen Anlagen, so weit ich weis.
Anbieter gibt es einige: Ich würde vielleicht noch auf eine hygienische Ausführung achten. Komplette Pulverbeschichtung ist sicherlich ein Qualitätsmerkmal.
Ach ja!
Sommer-bypass-klappe sollte automatisch sein und nicht vergessen werden.
Grüsse
Oswald
_________________ Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: | | bei Filigrandecken ist ja nichtmehr allzuviel da... |
Die Rohre kommen über die Filigrandecke in den vor ort betonierten Teil
| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: | | bei mir ist zudem die Decke über EG als Fertigteil geplant (sprich komplette Deckenstärke fertig, nur noch die Stoßfugen werden vergossen) |
Dann heißt es über Decke im Bereich der Trittschalldämmung.
Aber Grundsätzlich: Mauerst du selbst? Fall nein: Wieso Ytong? KS oder tragender Ziegel + WDVS ist viel besser (Schall + Dämmung)
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| bernhard geyer hat Folgendes geschrieben: |
Aber Grundsätzlich: Mauerst du selbst? Fall nein: Wieso Ytong? KS oder tragender Ziegel + WDVS ist viel besser (Schall + Dämmung) |
warum Ytong
weil ich mit einem 1-schaligen Dampfdiffusionsoffenen Mauerwerk auf einen U-Wert von 0,15 komme
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Also ich hab gerade nachgerechnet...
Bei Porenbetonsteinen brauche ich bei einschaligem Maueraufbau für einen U-Wert von 0,15 eine Wandstärke mit über 1,60m METERN!!!!
Also das wird dann wohl dunkel im Haus, weil durch diese Schiessscharten kaum Licht eindringen kann!
Grüsse
Oswald
PS: Bitte fall nicht auf das Märchen mit den atmenden Wänden rein!
_________________ Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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| Oswald hat Folgendes geschrieben: | Also ich hab gerade nachgerechnet...
Bei Porenbetonsteinen brauche ich bei einschaligem Maueraufbau für einen U-Wert von 0,15 eine Wandstärke mit über 1,60m METERN!!!!
Also das wird dann wohl dunkel im Haus, weil durch diese Schiessscharten kaum Licht eindringen kann!
Grüsse
Oswald
PS: Bitte fall nicht auf das Märchen mit den atmenden Wänden rein! |
mit dem neuen Stein wird der U-Wert von 0,15 mit einer Wandstärke von 48cm realisiert
meine Wände brauchen nicht atmen...aber ich wickle mein Haus nicht in Frischhaltefolie
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aeh Vorsicht!
nicht die Wärmeleitfähigkeit mit dem U-Wert durcheinander bringen!
Also Ytong selber sagt in den Brochüren 36,5cm Ytong-Mauerwerk plus 10cm Dämmung mit WLG 040 dann wäre das ein U-Wert von 0,15
Das wäre dann aber nicht mehr einschalig!?
Die bezeichnen das als Passivhauswand!
Also ne Passivhauswand hat bei mir einen U-Wert von 0,10 oder besser.
Das mit der Frischhaltefolie hinkt zum Teil. Einerseits sollte ein gut gedämmtes Haus eine geringe Luftdurchlässigkeit haben, was man mit Frischhaltefolie durchaus erreichen könnte.
Andererseits begann der Thread mit einer Lüftungsanlage, die sämtliche "Frischhaltefolien"-Probleme quasi aushebelt.
Grüsse
Oswald
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hallo....
natürlich ist Vieles eine Geschmacksfrage aber die Verwendung eines LUFT-Erdwärmetauschers bei einer KWL ist ganz bestimmt eine Art Geschmacksfrage.
Meine ganz persönliche Meinung zu diesen Lufterdwärmetauschern ist eine ziemlich schlechte.
Wenn man sich mal tifergehend informiert stellt man doch fest, dass es eine ganze Menge Hygienischer Probleme damit gibt.
Das beginnt mit dem anfallenden, manchmal schlecht oder nicht abfliessendem Kondensat und endet mit dem entsprechenden "Bewuchs" (Onkel Fungus lässt grüssen).
Manche Anwender klagen auch über tierischen Besuch im Rohrsystem.
Ratten und Mäuse lassen sich wohl durch Gitter gut abhalten aber kleines Gekröse kommt immer überall durch.
Man stelle sich bitte vor welch beachtliche Menge Eiweiss im Laufe der Jahre durch abgestorbene Insekten am Grund des Rohres angesammelt wird und welche interessanten Mischungen dann im Zusammenhang mit Kondenswasser und Mikroorganismen dabei heraus kommen.
Da zischt dann tagaus tagein die "Frisch"-Luft durch.
Also ich will es gar nicht weiter ausführen.....
LUFT-Erdwärmetauscher geht gar nicht!
Es sollte schon ein Sole-Erdwärmetauscher sein.
Vielleicht gibt es noch ein anderes System, dass mir noch nicht bekannt ist, das die Möglichkeit der Vor-Temperierung bietet ohne eckelig zu werden.
Grüsse
Oswald
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Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: |
mit dem neuen Stein wird der U-Wert von 0,15 mit einer Wandstärke von 48cm realisiert
meine Wände brauchen nicht atmen...aber ich wickle mein Haus nicht in Frischhaltefolie |
Hmm also ich erreiche KfW40 mit 36,5er Ytongs und 12cm Zusatzdämmung. Würde heute aber eher 24er und mehr Dämmung nehmen.
Wenn du die Fertigdecken nimmst hast du natürlich ein Problem mit der Rohrinstallation. Allerdings auch mit der E-Installation. Überleg ob Du nicht doch Filigrandecken nimmst, das ergibt kaum Zeitverzögerung und du kannst die ganze Installation reinhauen (Die Enddicke der Decke wird mindestens 20cm sein, da kann bis zu 10cm für Installation genutzt werden, aber unbedingt vorher mit dem Statiker absprechen!). Bei Lüftungsleitungen im/unter dem Trittschall hätte ich Bedenken (womöglich Flachkanäle mit Ecken, aus denen du nie wieder den Baustaub rausbekommst), auch weil der Estrichunterbau nicht gleichmäßig ist.
Ich habe übrigens ein Massivdach (also quasi "deine" Deckenplatten als Dach) und bin damit zufrieden, aber da muß ja auch keine Installation rein.
Klaus
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hab heute mal mit einigen Leuten telefoniert...
das dezentrale System wäre das System der Firma Inventer mit Wärmerückgewinnung...
die Frage die bleibt ist der Schallschutz...ob der noch gegeben ist...
3-fach verglaste Fenster und eine 48er Außenwand geben genügend Schallschutz...ob ich mir den nicht durch die Installation der dezentralen Dinger kaputtmache????
hierfür hoffe ich die Tage konkrete Infos hierzu zu bekommen...
bzgl. Decke...wieso soll ich Filigran nehmen...wenn ich die fertige bekomm...hier sind auch die gewünschten Leitungen bereits verbaut/verrohrt...ich muß nur seitlich vor dem Fugenverguß zusammenklemmen...
ich spar mir aber das ganze Joch und Bolzengedöns
und ich kann sofort auf die Decke mit voller Last...
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| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: | die Frage die bleibt ist der Schallschutz...ob der noch gegeben ist...
3-fach verglaste Fenster und eine 48er Außenwand geben genügend Schallschutz... |
Dafür entsprechend geringern Schallschutz im Innenbereich (zwischen Räume). Und der Schallschutz nach außen bringt auch nur etwas bei außenliegenden Rollos. Ansonten ist das die Schwachstelle. Ebenfalls ist der Laibungsbereich der Fenster kritisch da hier nur 8-10 cm Porenbeton dämmend wirken.
| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: | | bzgl. Decke...wieso soll ich Filigran nehmen...wenn ich die fertige bekomm...hier sind auch die gewünschten Leitungen bereits verbaut/verrohrt...ich muß nur seitlich vor dem Fugenverguß zusammenklemmen... |
und hoffen das es nicht zu viele Leitungen sind. Ansonsten hast du nicht mehr viel zum verfugen.
| BayernNeubau hat Folgendes geschrieben: | | und ich kann sofort auf die Decke mit voller Last... |
Und damit einen Bauschaden riskieren. Ein Fertigdecke ist beim Auflegen evtl. zu 50% belastbar. Die Decke wird ja 2-3 Tage vor dem verlegen fertig gestellt und in 2-3 Tagen wird noch keine 100% Lastfähigkeit erreicht.
Aber nochmal: Stellst du selbst den Rohbau her?
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