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fox
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Beitragvon fox » 09.09.2009 19:48 Uhr

@ GMil

folgende Aussage kann ich nicht recht folgen:

Alleinstellungsmerkmal unter den Hochtemperatur-WPn ist der spezielle WT, der Wassertemperaturen höher als die Kondensationstemperatur des Kältemittels und damit hohe Wassertemperaturen trotz guten Wirkungsgrads ermöglicht.

Da sich die Physik nicht überlisten läßt, ist bei der höheren Temperatur die je Zeiteinheit erwärmte Wassermenge geringer als bei anderen WPn.

Ist es wirklich möglich mit einem Wärmetauscher von warm auf noch wärmer Energie zu übertragen?

Wenn ich den Durchfluss noch weiter verringere, komme ich dann auch auf 100°C Vorlauftemperatur?

Müsste dann nicht auch jeder Eiswürfel, welcher in ein Getränk gegeben wird, dieses erwärmen?

Warum hast du nach dem Wärmetauscher keinen Wärmezähler?

GMil
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Beitragvon GMil » 11.09.2009 00:24 Uhr

@Fox:

Nun, das mit den 100 ° C geht natürlich nicht :D .

Eine Wassertemperatur zu erzielen, die höher liegt als die Kondensationstemperatur des KM, ist dagegen kein thermisches Wunder, denn das Heißgas kommt ja mit einer Temperatur im WT an, die weit höher liegt als die Kondensationstemperatur (nämlich im Durchschnitt mit 85 °C)!

Wenn es also gelingt, das Wasser zunächst via KM-Kondensation auf dessen KT zu bringen (also auf 50 °C) und es dann weiter mit noch unkondensiertem KM (also Heißgas mit 85 °C) nachheizt, ist es kaum verwunderlich, daß es heißer als 50 °C wird, oder?

Der Haken (bzw. im Falle Thermodyn die Patentidee) liegt darin, daß es nicht leicht ist, einen solchen WT zu konstruieren, weil das Heißgas erstens bei schlichter Abkühlung (oberhalb des Taupunkts) weit weniger Energie abgeben kann als bei der Kondensation als solcher (da hat Klimahansel Recht, wenn auch nicht mit der genauen Prozentzahl) und weil ein üblicher WT gar nicht in der Lage ist, das Wasser überhaupt bis genau auf die KT zu erhitzen.

Das Ganze ist vergleichbar mit dem Leistungssprung der Dampflokomotiven, als man von der Naßdampf- zur Heißdampftechnik überging. Dort ging es technisch aber einfacher, denn man mußte nur den Naßdampf (also das, was beim Kochen von Wasser entsteht) noch einmal durch spezielle Überhitzerrohre an den heißen Rauchgasen vorbeiführen, um den Dampf weiter zu erhitzen. Das Ergebnis war durchschlagend; das kennt man auch von den sog. Dampfdrucktöpfen für die Küche.

Bei einem WT klappt das auch, wenn man es richtig macht. Würde man gaaaanz wenig Wasser fließen lassen, käme man logischerweise bis knapp an die 85 °C heran, aber die Leistungsausbeute wäre verschwindend gering. Wie Klimahansel richtig schrieb, ist der weit überwiegende Teil der Energie in der Verdampfung versteckt. Das Heißgas erlaubt auch mit bester Technik nur noch ein paar Grad Steigerung über die KT hinaus; abhängig vom Durchfluß.
Gruß

Gerhard
pit1277
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Beitragvon pit1277 » 16.11.2009 15:32 Uhr

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Beitragvon GMil » 16.11.2009 21:35 Uhr

pit1277 hat geschrieben:www.zubatherm.com


Ja, das ist ein verwandtes Konzept mit der Zubadan als Außengerät. Ähnliches gibt es schon länger, z.B. mit der "Evi" von der Gemeinhardt AG.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Oswald » 16.11.2009 23:00 Uhr

Einfach nur blöde Werbung posten ohne irgendeinen Bezug zum Inhalt der Frage ist nicht nur frech sondern auch noch selten .....
ich spar mir die Worte.

Solch dummdreiste Werbung gehört hier entfernt!

Man kann nämlich auch durch rege und fundierte Mitarbeit hier für sich werben. Gegen solche Werbung wird auch niemand was haben.

Grüsse
Oswald
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Beitragvon Klesh » 12.10.2016 06:27 Uhr

Wir haben ebenfalls eine Golden Energy.
Allerdings ist der Stromverbrauch sehr hoch. Über 12000KW im Jahr.
Was könnte ich optimieren?
Vielleicht könnte GMil helfen, da wir ebenfalls in Füth wohnen.


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