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parcus
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Beitragvon parcus » 10.09.2009 14:19 Uhr

ICH
sorry, missverständlich ausgedrückt.
Aber für Sanierungen wohl nicht schlecht, da auch trocken verlegbar.

Oswald
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Beitragvon Oswald » 10.09.2009 15:27 Uhr

hallo nochmal....

Also wenn drei Heizis sagen, dass Öl gut wär ist das eine gewisse Tendenz aber mit absoluter Sicherheit kein Indiz für die beste Heizung in dem genannten Fall.

Wenn ich aufs Land gehe, wo es keinen Ferngasanschluss gibt wollen die meisten Heizis Öl verkaufen, weil sie das schon seit Jahrzehnten so gemacht haben.
In der Stadt mit Stadtgas werden ziemlich viele Gasthermen installiert, weil die Dinger kaum PLatz brauchen und als Brennwertgeräte ziemlöich effizient sind.
Erdwärme scheint in der Stadt immer ein gutes Stück aufwändiger zu sein als auf dem Land. Dazu kommt noch, dass sich bei vielen Heizis die Kenntnisse auf die wasserseitgen Installationen beschränken und der Rest der Wärmepumpe lediglich durch "Handauflegen" in seiner Funktion geprüft wird ("Jou! Wird warm!").

Die einzige "Technologie", die halbwegs in die Herzen und Köpfe vieler Heizis gefunden hat sind Solarthermie und teilweise wasserführende Öfen.
Ist halt alles blos Wasser! ;-)

Wenn wir jetzt noch die Übertragungsseite anschaun, sind etliche halt auch nur auf FBH und Konvektoren begrenzt. Von Wand- oder Deckenheizung haben die lediglich im Fernsehen oder in der Innungszeitung was gelesen.

Ich finde es ist sehr schwierig den richtigen, fähigen Heizungsbauer zu finden, der einen richtig berät und die jeweilige Technologie auch wirklich beherrscht.

Eigentlich bleibt einem als Privatmann fast nichts anderes übrig, als einen gewandten Energieberater aufzusuchen, der NUR berät und noch keine Heizung verkaufen möchte.

Die Leben zeigt halt so oft, dass ein Ziegenbauer im eigenen Dorfladen eher Ziegenmilch als Kuhmilch verkaufen möchte.

Grüsse
Oswald
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Beitragvon derklotz » 11.09.2009 09:22 Uhr

Moin,

was wäre deiner Meinung nach die beste Heizung in meinem Fall?

Das mit dem Öl und Gas stimmt schon, das was am Ort am besten verfügbar ist, ist dann auch das beste.

Gruß
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Beitragvon Oswald » 11.09.2009 09:58 Uhr

die beste Heizung?

Ich hab doch geschrieben ich würde zu einem neutralen Energieberater gehen, der was drauf hat und erst mal noch keine Heizung verlaufen möchte.

Ich denke das ist der richtige Weg zu einer möglichst technologieneutralen Beratung.

Grüsse
Oswald
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Beitragvon derklotz » 16.09.2009 07:53 Uhr

Moin,

so hab wieder ein Heizi da gehabt.

Der hat mit zum einen auch zu einem Öl-Brennwert geraten aber zum zweiten von der Wärmepumpe abgeraten.

Weil zum einen im die Räume im Keller zu klein sind und zum zweiten der Keller durch eine Wärmepumpe sehr abgekühlt wird, das sich auch wieder in den Wohnräumen bemerkbar macht.

Er meinte normalen Warmwasserspeicher und Warmwasser mit Öl.
Irgendwas hat er noch vorgerechnet das sich eine WP auch nicht rechnet.

Langsam weiß ich wirklich nicht mehr was ich machen soll, will ja eigentlich so wenig wie möglich Öl verwenden.

MfG
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Beitragvon Oswald » 16.09.2009 08:32 Uhr

moinsen...

Schon wieder ein normaler Heizi!?

Ich dachte Du warst mal bei nem Energieberater?
Also gegen Beratungsresistenz kann man dann wohl nichts machen.

Zu kalter Keller klingt nach Luft/Wasser-WP mit Innenaufstellung ohne Aussenluftzufuhr.... naja....

Also... hier kann Dir vermutlich keiner helfen, wenn Du keinen Rat beherzigen möchtest.

Vielleicht ist das bislang von den Heizis vorgeschlagene ja die beste Entscheidung!?
Ich drück Dir die Daumen

Grüsse
Oswald

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Beitragvon derklotz » 16.09.2009 08:45 Uhr

Moin,

leider gibt es bei mir in der Nähe keinen Energieberater, nur einer der bei einem Heizi Arbeitet, der bestimmt das gleiche sagt wie der Heizi.

Ist das wirklich so schlimm mit der WP?

MfG
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Beitragvon Oswald » 16.09.2009 09:05 Uhr

schlimm!?

Schlimm ist gar nichts.
Ich persönlich würde halt nichts unversucht lassen vom Öl weg zu kommen.
Natürlich muss sich das Ganze auch rechnen..... in der Anschaffung und in den Betriebskosten.

Wenn es das nicht tut, wär ich mir selbst auch der Nächste.

Bei den Betriebskosten sollte man allerdings eine saftige jährliche Preissteigerung bis zum "Lebensende" der "neuen" Heizung einkalkulieren.

Grüsse
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Beitragvon derklotz » 16.09.2009 09:57 Uhr

Moin,

sorry das ich so viel frag aber wie kann ich ausrechnen was mich das Warmwasser mit der WP im Jahr kostet und wieviel wenn es mit Öl erwärmt wird.

Weil der Heizi halt gesagt hat wenn ich die Anschaffung der WP rechne, kann ich sehr lange mit Öl Warmwasser machen.

Ich sag ja auch das ich so wenig wie möglich Öl verbrauchen möchte und nach guten Alternativen such, darum hat mir der Vorschlag mit der WP auch gut gefallen.

Werde mich nochmal nach einem Energieberater umschauen.

MfG
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Beitragvon Oswald » 16.09.2009 10:26 Uhr

hallo...

Also ich finde fragen immer gut!
Ich frag auch oft und viel!

Also als Berechnungsgrundlage für die Gestehungskosten Warmwasser mit einer Wärmepumpe kann man, einfach gerechnet, die JAZ (Jahrearbeitszahl) der WP heranziehen. Stimmt vermutlich nicht 100% aber ist ein guter Anahltspunkt.

Eine Luft/Wasser-WP erreicht vielleicht eine JAZ von 3,0 (wäre schon ganz gut).
Pro Person sollte man 50-60l 45°C warmes Wasser am Tag einplanen.
Dann nehmen wir mal an, dass das Wasser mit 10°C ins Haus kommt und wir zu fünft im Haus leben.

Das wären dann am Tag 55l x 5 Personen * 35°C Temperaturunterschied * 1,16 (einfacher Faktor zum umrechnen in Wh)
Sind dann 11,17 kWh am Tag benötigte Wärme um das ganze Wasser zu erwärmen.
Wenn man nun eine JAZ von 3,0 annimmt, braucht mach "nur" 1/3 an Strom um diese Wärmemenge zu erzeugen.... also 11,17/3
3,722 kWh Strom am Tag.
Wenn der Strom 17Ct/kWh kostet, dann sind das 63,3Ct am Tag
Im Jahr knapp 230,-€ Strom (Strom wird aber auch im Laufe der Zeit teurer)

Mit Heizöl ergeben 1l Heizöl ca. 10,57kWh bei Brennwerttechnik.
bei 3000l Lieferung kostet heute Heizöl im Bundesdurchschnitt 54,2Ct/l. Das wären dann 57,3 Ct am Tag und 210,-€ im Jahr

Im Jahr 2008 waren wir aber auch schon mal bei 98Ct/l Heizöl und das wären dann 378,-€ im Jahr.

Dazu kommt dann noch, dass man sich bevoraten muss und das Geld für den Vorat VORHER bezahlen muss. Dann muss noch der Schornsteinfeger regelmässig kommen und das sind auch noch mal gut 100,-€ im Jahr.

Jetzt muss man eigentlich auch noch die Anschaffungskosten der jeweiligen Heiztechnik mit einbeziehen.

Also es ist sicherlich nicht so einfach sich zu entscheiden.
Selbst wenn Du für einen Energieberater 100 km weit fahren musst, sind das bei einem Spritverbrauch von 10l Super/100km sicherlich gut investierte 25.-€ + vielleicht 600,-€ für die fundierte Beratung - 300,- € Zuschuss von der BAFA , wenn die richtige Entscheidung für die Heizung dabei herauskommt.

Also 325,-€, die man im Lebensalter einer Heizung schnell mal einsparen kann.

Grüsse
Oswald

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