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machtnix
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Beitragvon machtnix » 07.09.2009 20:10 Uhr

Feinstaubproduzent! :oops:

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Beitragvon machtnix » 07.09.2009 20:38 Uhr

Seit wann läuft eine Ölheizung ohne Strom?
Im Standbybetrieb zieht die auch ganz schön was weg.
Die Wärmepumpe ist entweder an oder aus.Kein Standby.
Mit einer guten Luft Inverter WP z.B. die Mitsubishi Power Inverter solltest du für dein Gebäude so auf ca. 800-1000€ Energiekosten im Jahr kommen und das hochgerechnet.

Wie sieht es denn mit einer Wandheizung aus?Ist da was mit zu machen?
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Beitragvon derklotz » 08.09.2009 08:16 Uhr

machtnix hat geschrieben:Seit wann läuft eine Ölheizung ohne Strom?
Im Standbybetrieb zieht die auch ganz schön was weg.
Die Wärmepumpe ist entweder an oder aus.Kein Standby.
Mit einer guten Luft Inverter WP z.B. die Mitsubishi Power Inverter solltest du für dein Gebäude so auf ca. 800-1000€ Energiekosten im Jahr kommen und das hochgerechnet.

Wie sieht es denn mit einer Wandheizung aus?Ist da was mit zu machen?


Moin,

hab nie behauptet das eine Ölheizung kein Strom braucht.

Feinstaub hin oder her, aber 1000€ im Jahr nur zum Heizen, ne.

Noch was wie laut sind so Gebläsekonvektoren eigentlich?

Würde gern weg vom Öl, aber ohne Fußbodenheizung macht das ja kein Sinn mit einer Wärmepumpe.

Hab zwar schon einiges gelesen das es auch Hochleistungs-Wärmepumpen gibt bis 65C° VT die mit normalen Heizkörpern funktionieren sollen, bin da aber sehr skeptisch ob das so hinhaut.

Hab gestern nochmal einen anderen Heizi da gehabt, seine Aussage in meinem Fall, Öl + Solar.

MfG
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Beitragvon Oswald » 08.09.2009 12:04 Uhr

hallo....

technisch will ich das gar nicht bewerten aber ich finde man sollte schon überlegen, ob Heizöl für die nächsten 20 Jahre wirklich der richtige Energieträger ist.

Die Meinungen wie lange es noch Erdöl zu bezahlbaren Preisen gibt gehen ja ziemlich weit auseinander.
Meine persönliche Vorstellungskraft und Einschätzung geht davon aus, dass die Ölpreise noch innerhalb der Lebensdauer einer Heizanlage deutlichst anziehen werden.
Ich will ja nicht schwarz malen aber ich glaube mindestens eine Verdopplung innerhalb der nächsten 10 Jahre halte ich für äusserst realistisch, denn in den letzten 10 Jahren hat er sich fast verfünffacht.

Also wenn man im Jahr dann 3000l Heizöl kauft für momentan gut 54Ct/l sind das 1640,-€ und in spätestens 10 Jahren bestimmt 3200,- €

Also da kommen in 10-20 Jahren so mancher Tausender an Mehrkosten zusammen!

Grüsse
Oswald
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Beitragvon derklotz » 08.09.2009 12:36 Uhr

Hallo,

das mit den Öl Preisen wird vermutlich so werden ja ich weiß.

Aber es gibt leider keine wirklich bessere Option für meinen Fall, bin für jede Hilfe in die richtige Richtung dankbar.

Aber was bleibt noch übrig, Wärmepumpe geht nur in verbindung mit z.B. Fußbodenheizung und einem gut gedämmten Haus, so Konvertoren möchte ich mir nicht in die Räume stellen wegen Lärm.

Holzvergaser braucht zu viel Holz.

Pelletsheizung ist man auch wieder abhängig vom Pelletspreis und der wird auch weiter steigen.

Keine Ahnung was es sonst noch für Möglichkeiten gibt?

MfG
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Beitragvon Oswald » 08.09.2009 14:02 Uhr

hallo...


Also man muss schon davon ausgehen, dass sämtliche Energiekosten steigen werden.
Die einen richtig viel, die anderen deutlich weniger.

Da Angebot und Nachfrage in weiten Teilen den Preis regeln sollten (wir wissen, dass es nicht immer so funktioniert) dann dürften Öl und Gas eher zu den preissteigerungsträchtigeren Produkten gehören.

Die Wärmepumpe, schon richtig angemerkt, mag es gerne wenn Sie mit Flächenheizung betrieben wird. Das kann Decke, Wand oder Boden sein. Es sollte sich um eine Niedertemperaturauslegung unter 40° handeln.
Wenn das aufgrund der Heizlast des Gebäudes nicht möglich ist, empfinde ich persönlich die Wärmepumpe als nicht das richtige Element.
Das ist bei mir aber mehr ein Bauchgefühl und eine ganz persönliche Meinung. Da muss schon mal ein Fachmann ins Boot, der das berechnen kann.
Aber der Kostendeckel von 15000,-€ schränkt das Thema schon deutlich ein.
Von Luft/Wasser WPs bin ich nicht so richtig überzeugt, wenn die Heizlast nicht extrem niedrig ist.

Pellets wären eine Alternative: Tanks raus und Pelletlager rein.
Pellets werden auch im Preis steigen aber es handelt sich ja dann doch um einen nachwachsenden Rohstoff, der vermutlich lediglich durch die Marktenge überproportional teuer werden könnte.
Aber Pelletsanlagen sind auch verdammt teuer.

Also Holz wäre in Deinem Fall vielleicht eine interessante Alternative?

Der Vater eines guten Freundes hat einen Holzkessel und einen alten Ölbrenner.
Sobald es draussen kalt genug wird heizt er einmal am Tag mit seinem Holzscheit-Brenner richtig ein.
Allerdings kann der preisgünstig Holz selber machen.
Ich weis nicht, ob sich das rechnet, wenn man Holz fertig kaufen muss. Lagerplatz braucht man auch nicht unerheblich.

Das grosse Problem dürfte in Deinem Fall das Budget sein.
Es sind viele Lösungen mit Solarthermie ebenfalls denkbar.
Ich persönlich sehe allerdings die Solarthermie recht kritisch, da sich solche Systeme meiner Meinung nach sehr schlecht oder gar nicht amortisieren.
Es ist halt immer eine Frage des jeweiligen Beschaffunspreis für die Anlage sowie der alternativen Energie zur Solarthermie.

Grüsse
Oswald

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Beitragvon AnnaS » 08.09.2009 16:04 Uhr

Aber bei Solarthermie ist man wenigstens nur auf die Sonne angewiesen, die ja bekanntermaßen immer scheint ;) Auch im Winter. Nur über die Heizung, die die Solaranlage im Winter unterstützt, muss man sich noch Gedanken machen. Der Strompreis für die Solaranlage wird bestimmt nicht so teuer wie der Öl- und Gaspreis, oder was meint ihr?
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Beitragvon derklotz » 10.09.2009 07:33 Uhr

Moin,

so gestern war wieder ein Heizi da und hat sich mein Haus angeschaut.
Fazit:
Öl-Brennwert + Warmwaser Wärmepumpe + Holzofen im Wohnzimmer

Also zum größten Teil mit dem Ofen heizen, Öl nur als zusatz,
billiger komm ich nicht weg.

Leider ist nichts anderes möglich.

Aber wenn jeder Heizi so ziemlich das selbe empfiehlt kann es ja so schlecht nicht sein.

Auch wenn der Ölpreis immer weiter steigt, wenn ich aber nur
200-500L brauch ist das immer noch bezahlbar.
Strom wird auch nicht billiger, der liegt in 5-10J bestimmt auch bei 30-40cent/kwh.

Heute und am Montag kommt nochmal ein Heizi und dann wird entschieden wer es machen soll.

MfG
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Beitragvon parcus » 10.09.2009 10:04 Uhr

Ich würde auf jeden Fall von den Energieträgern Öl wie Gas weg gehen. Die meisten Prognosen zeigen hier schon in den nächsten 5-7 Jahren eine drastische Entwicklung.

Auch Pellets sind nicht Preisstabil und stark davon abhängig wie viele zukünftig diesen Energieträger nutzen bzw. in wie weit ggf. die Industrie Pellets zukauft.

Ich finde hier den Vorschlag von machtnix recht gut.

Wobei ich keine Erfahrungswerte zu Kunststoff-Kapillarrohrmatten habe. Ich werde diese jetzt aber bei einem Sanierungsprojekt einsetzen, da es eine einfache Art scheint, nachträglich zu einer Fußbodenheizung (ggf. mit Kühlung) zu kommen.

Letztendlich entscheiden die Gesamtkosten über den Lebenszyklus, die Anschaffungskosten sind nur ein Teil, wie schon meine Vorredner zuvor geschrieben haben. Die Betriebskosten werden aber gerade zukünftig viel stärker ins Gewicht fallen.
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Beitragvon derklotz » 10.09.2009 11:37 Uhr

parcus hat geschrieben:Ich würde auf jeden Fall von den Energieträgern Öl wie Gas weg gehen. Die meisten Prognosen zeigen hier schon in den nächsten 5-7 Jahren eine drastische Entwicklung.

Auch Pellets sind nicht Preisstabil und stark davon abhängig wie viele zukünftig diesen Energieträger nutzen bzw. in wie weit ggf. die Industrie Pellets zukauft.

Ich finde hier den Vorschlag von machtnix recht gut.

Wobei ich keine Erfahrungswerte zu Kunststoff-Kapillarrohrmatten habe. Ich werde diese jetzt aber bei einem Sanierungsprojekt einsetzen, da es eine einfache Art scheint, nachträglich zu einer Fußbodenheizung (ggf. mit Kühlung) zu kommen.

Letztendlich entscheiden die Gesamtkosten über den Lebenszyklus, die Anschaffungskosten sind nur ein Teil, wie schon meine Vorredner zuvor geschrieben haben. Die Betriebskosten werden aber gerade zukünftig viel stärker ins Gewicht fallen.


Mahlzeit,

wer spricht wann von Kunststoff-Kapillarrohrmatten?

machtnix hat von Konvertoren gesprochen in verbindung einer Wärmepumpe.

Nachteil ist wenn man sich jetzt so Konvertoren in die Räume stellt, kann man nicht einfach so die Heizanlage später mal tauschen, wenn ich aber Heizkörper installiere kann ich später reinmachen was ich will.

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