Guten Morgen,
vielen Dank für eure Beiträge, die schön das Spannungsfeld aufzeigen, indem man sich befindet, wenn die Dachausrichtung schlecht ist:
kostengünstige Aufstellung <---------->
optimale Ausrichtung
Für manche gibt es vielleicht noch einen dritten Punkt, die
Optik, aber die ist für mich nicht relevant.
Eine dachparallele Anlage auf der Westseite ist wohl am kostengünstigsten, aber wie folgendes Diagramm zeigt, ist der Ertrag stark verringert. Die Ausrichtung 90° Azimut sind auf dem Diagramm nicht mal mehr daruf:
http://www.sonnenhaus-institut.de/images/baukonzept/orientierung.jpg...
Aber wahrscheinlich ist das Diagramm fürs ganze Jahr gerechnet.
Ich glaube, laut EnEV kann ich mit meinen geplanten 4 bis 6 m² eh nur die Trinkwassererwärmung solar unterstützen, d.h. die solare Abdeckung beschränkt sich auf die Sommermonate. Sollte man für die optimale Ausrichtung nicht berücksichtigen, dass in diesem Zeitraum die Sonne relativ hoch am Himmel steht?
Das würde bedeuten, bei der Ausrichtung ist eine Abweichung vom Azimut nicht so schlimm, wenn dafür die Neigung steiler wird. Ist das richtig gedacht?
Wenn ja, dann schwebt mir vor, die Kollektoren mit Gestellen geneigt vor die Fassade (leider auch nicht optimal Süd, -30° Azimut Richtung Süd-Ost) über die Fenster zu platzieren. Als
konstruktive Verschattung sozusagen, siehe das Bild hier:
http://www.energytech.at/%28de%29/photovoltaik/fotos/artikel1_07.jpg...
http://energie-effizientes-haus.de/assets/images/autogen/a_Visualisier...
http://www.oggier-haustechnik.ch/images/solar/pic04.jpg...