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Altbau auf Kfw Effizienzhaus 55 niv-welche Kosten enstehen?

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Beitragvon Maxkress » 19.08.2009 14:10 Uhr

Hallo zusammen,
man nehme an: Haus10,76*8,26m, zweigeschossig, voll unterkellert, Satteldach ca 25° DN, Bj 1962- ,seitdem N I C H T S gemacht, außer 3 Fenster mit Isolierverglasung ausgetauscht und im Jahr 1982 einen Heizöl-Niedertemperaturheizkessel einbauen lassen,

also: komplette Heizungsanlage(Wunsch: Wärmepumpe-mit Flächenkollektor Direktverdampfer, Fußbodenheizung im Haus), Fassaden-Wärmedämmung, oberste Decke dämmen oder Zwischensparrendämmung, (die Sparren sind noch in Ordnung, nirgends hat es reingeregnet), Kelleraußendämmung aufbringen, elektrische Installationen eneuern, Sanitärinstallationen erneuern,
d.h, Haus muss total rückgebaut werden, bis Rohbauniveau und neu hergestellt werden,

Rückbau ->Eigenleistung, Installationen ->Fremdleistung!
Wer traut sich hierfür eine Kostenschätzung abzugeben?

Zuletzt geändert von Maxkress am 19.08.2009 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Oswald » 19.08.2009 14:21 Uhr

hallo....


Ich würde so ca. 600,-€ je m² für den Ausbau incl. Material schätzen.

Grüsse
Oswald

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Beitragvon Maxkress » 19.08.2009 14:33 Uhr

Oswald hat geschrieben:hallo....


Ich würde so ca. 600,-€ je m² für den Ausbau incl. Material schätzen.

Grüsse
Oswald

würdest du dir auch zutrauen, da etwas ins detail zu gehen?
was würdest du beispielsweise, für WDVS der Fassade annehmen?
Was für die Heizungsinstallation, Fussbodenheizung, neu verlegen-usw...
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Beitragvon Oswald » 19.08.2009 18:12 Uhr

hallo...


nein! Leider kann ich das nicht, da ich auch nur ambitionierter Häuslebauer bin und diesen Wert als ca-Wert im Durchscnitt bei meinen Anbietern ermittelt habe.

Es hängt halt stark von so vielen Einzelheiten ab, dass das nur durch eine Ausschreibung und entsprechende Angebotseinholung möglich sein dürfte.

Grüsse
Oswald

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Beitragvon Maxkress » 20.08.2009 07:49 Uhr

Dann danke ich Dir für deine Auskünfte und wünsche einen angenehmen, nicht zu heißen Tag!
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Beitragvon Thomas Heufers » 20.08.2009 09:00 Uhr

Maxkress hat geschrieben:Rückbau ->Eigenleistung, Installationen ->Fremdleistung!
Wer traut sich hierfür eine Kostenschätzung abzugeben?
Wirtschaftlich sinnvoll ist es i.d.R., die oberen Geschosse bis auf den Keller abzureißen und darauf einen Neubau mit energetisch guten Voraussetzungen aufzusetzen, bestenfalls als hochwärmegedämmten, wärmebrückenfreien Holzrahmenbau. :wink: Dann ist man frei in der (Raum)-Planung und kann die Infrastruktur im Gebäude nach aktuellen Standards ausführen, ohne auf Kompromisse des Altbaus einzugehen.

Was da an Stunden für die Sanierung in die bestehende Konstruktion angesetzt werden muss, sollte man nicht unterschätzen. Da sind viele Unwägbarkeiten, die erst im Laufe der Sanierung offenbar werden. Und dann hat man anschließend häufig immernoch unvermeidbare Schwachstellen, die im Sanierungsbereich schwierig zu lösen sind; Wärmebrücken, Taupunkteffekte, ungenügende Anschlussdetails......


Die Sanierung ist nicht immer der günstigere Weg gegenüber einem Rückbau. Im Sanierungsfall ist man auf die bestehende Architektur festgelegt, bei Liebhaberobjekten nimmt man das aber gerne Kauf.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon parcus » 20.08.2009 17:25 Uhr

Phi mal Daumen Ansatz: Rohbau x 1,5 bis 2,5 je nach Ausstattung

Nimmt man den Wert von Oswald, dann gehe ich mal davon aus, dass er ordentlich rangeklotzt hat.

Ich habe in der letzten Zeit sowas öfters mit Bauherren durchgezogen, d.h. Freizeit des Bauherren nahezu Null und Nerven mindestens am Anfang aus Kohlefasern. Mit der Zeit gibt das Material dann aber etwas nach. Denn die Nummern sind wirklich Eigenleistung.
Allerdings waren es immer auch leichte Umbauten und von ein paar Gewerken hat sich der Bauherr befreien lassen,...somit war das Budget immer festgemacht.

Ich wünsche schon mal viel Ausdauer der gesamten Familie !
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Beitragvon Maxkress » 20.08.2009 20:53 Uhr

da habe ich wohl etwas missverständlich geschrieben, ich meinte: ich bin weder Elektro-Installateur, noch SHK-Fachmann, ich kann keine Fenster einbauen, ich brauche da Hilfe. Wir haben ein Bestandsgebäude gefunden, das sich eben in dem oben beschriebenen Zustand befindet, wir kennen den kaufpreis, für Grundstück mit dem Gebäude, wir haben ein Budget und wollen im Vorfeld abschätzen können, was wir hier noch investieren müssten!
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Beitragvon parcus » 21.08.2009 11:58 Uhr

okay, dann musst du aber ins Detail gehen.
Bei den o.a. Sanierungen bzw. Umbauten ist immer eine ordentliche Kostenermittlung voraus gegangen.
Dann die Abwägung was an Gewerken nicht selbst erbracht werden kann.

Dann sind die Nebenkosten zu ermitteln für ggf. Architekt, Statiker,... Aber auch die Fördermöglichkeiten und Zuschüsse.

In den von mir o.a. Fällen habe ich dann versucht alles in einen Paketpreis zu packen, also bin quasi wie ein GU aufgetreten, sodass der Bauherr den Rücken frei hatte und mit seinem Budget hin kommt.
Soweit gingen dann die Leistungen Hand in Hand mit den Eigenleistungen des Bauherren. Damit habe ich sogar ganz gute Erfahrungen gemacht und über die Länge der Bauvorhaben sind schon gute Freundschaften entstanden.
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Beitragvon GMil » 21.08.2009 17:37 Uhr

Mein Energieberater hat für ein eingeschossiges 135 qm - Haus aus 1987 -auch ohne weitere Maßnahmen- folgende Teilkosten geschätzt, um auf KfW 75 (!) zu kommen (grobe Richtwerte):

Fassade: ca. 25 k€

Dachboden: ca. 10 k€

Kellerdecke: ca. 7,5 k€

14 Fenster, 2 Türen: ca. 8 k€

L/W-WP an den vorhandenen Radiatoren ca. 20 k€

Summa summarum wären das 70,5 k€, die sich aus meiner Sicht nur lohnen, wenn aus Bausubstanzgründen ebenfalls renoviert werden muß. So habe ich z.B. den 20-jährigen Öler durch die WP ersetzt.

Ausgehend von diesen Werten schätze ich den Aufwand für das o.g. Althaus auf deutlich über 100 k€ (allerdings dann ohne jede Eigenleistung). Ein Abriß bis auf den Keller dürfte kaum zu vermeiden sein.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon parcus » 22.08.2009 08:46 Uhr

Wenn man tatsächlich bis auf den Keller rückbauen würde, kommen auf jeden Fall noch die Abriss- und Entsorgungskosten wie erhöhte Baunebenkosten dazu.

Hatte ich bislang aber nur einmal bei einem Fachwerkhaus in Verbindung mit dem Denkmalschutz.

Es gibt ja auch Möglichkeiten wie z.B. Druckringfassade oder Gebaüde in Gebäude,....

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