Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Förderkonditionen 2013 energieffiziente Gebäudesanierung Grundlagenwissen nach Thema Veranstaltungen: Messen, Seminare, Kongresstermine Tools, Onlinerechner und Newsletter Marktplatz Diskussionsforum B2B Branchenmarktplatz forum
Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
rehoca
Beiträge: 1
Registriert: 07.08.2009 20:04
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon rehoca » 14.08.2009 20:41 Uhr

Hallo,

wir werden hoffentlich bald mit einem Architekten ein Einfamilienhaus 130 qm bauen.

Leider ist der Archi im Urlaub und mir brennt eine Frage unter den Nägeln!

Ursprünglich haben wir für das Kfw 60 Haus geplant

30 Porenbeton mit 14 WDVS
Solaranlage 10qm mit 500 l Speicher für Warmwasser und Heizungsunterstützung.
240 mm Dachdämmung und 6 cm Polystyrol unter der Sole.
Fußbodenheizung
Fenster 1,1

Mit diesem WDVS können wir uns nicht anfreunden.

Kann man den Kfw 60 Standard nicht mit dem 36,5 Porenbeton auch erreichen?

machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 50 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 14.08.2009 20:48 Uhr

WDVS ist nicht so prickelnd
Heizung hört sich absolut mies an
Fenster sind auch nicht das gelbe vom Ei
bernhard geyer
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 1483
Registriert: 22.06.2006 23:57
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 19 Mal

Beitragvon bernhard geyer » 14.08.2009 21:30 Uhr

Was hast du gegen WDVS? Ich würde aber bei WDVS tragenden Ziegel oder KS-Stein verwenden. Am besten gleich 20er 035 WDVS und 17er tragende Wände: Vorteil: Höher Dämmung und schlankere Wände. Auch hat ein tragender Ziegel oder KS-Stein bessere Schalldämmungseigenschaften.

Und als Fenster würde ich 3fach-Verglassung Glaswert 0,7 oder besser nehmen und Rahmen mit 1,1 oder besser. Der Aufpreis ist mittlerweile sehr gering gegenüber "normalen" 2fach 1,1er Glas mit 0815 Rahmen.

Am besten auch noch eine Zentrale Belüftung und Kfw40 (jetzt Kfw55) sollte problemlos möglich sein.
Thomas Heufers
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 2227
Registriert: 21.07.2006 14:22
Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 25 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: 8-12 Jahre
Interessensgebiet: Energiesparendes Bauen
Land: Deutschland

Beitragvon Thomas Heufers » 14.08.2009 21:59 Uhr

Unter folgender Rubrik kannst du einen U-Wert-Rechner" aufrufen, gib doch mal deine Parameter ein, dann kannst du den betreffenden U-Wert ablesen.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/i ... ichtigkeit
Mit einem 36,5 Ytong wirst du keinen besonders energiesparenden U-Wert erreichen.

Was für eine Heizung soll denn zum Einsatz kommen?
Gas-Brennwert-Technik, Wärmepumpe mit Luft oder Sole etc.?

Die Broschüre "dena - Bauen für die Zukunft" beschreibt die technischen und wirtschaftlichen Aspekte energieeffizienten Bauens und die Anforderungen, die der Gesetzgeber in der neuen Energieeinsparverordnung an Neubauten stellt.
http://www.zukunft-haus.info/fileadmin/ ... fZ_web.pdf
Man sollte sich, wenn das Budget es erlaubt schon Gedanken machen, ob ein bisschen mehr Energieeffizienz beim Bauen gegen geringen Mehrpreis nicht doch langfristig die bessere Lösung ist. Die Konditionen für das KfW Effizienzhaus 55 sind wesentlich besser.
http://www.energiefoerderung.info/

Gruß

Thomas Heufers

KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/
http://ecotec-energiespartechnik.de/
http://energiesparprojekte.info/
parcus
Aktivität: hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 171
Registriert: 10.07.2009 20:36
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon parcus » 14.08.2009 22:15 Uhr

rehoca hat geschrieben:Kann man den Kfw 60 Standard nicht mit dem 36,5 Porenbeton auch erreichen?


Das wird doch gar nicht mehr gefördert, oder verlangt der Bebauungsplan KfW 60 ?

Warum willst du nicht die Förderung vom KfW 55 mitnehmen ?
Zumal mit der neuen EnEV ab Oktober der Aufwand noch steigt.

Und 60cm aufwärts an Porenbetonwand,...?
Oswald
Aktivität: hoch
Beiträge: 495
Registriert: 16.12.2008 21:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Oswald » 15.08.2009 08:43 Uhr

hallo....

Also ein "neues" Haus mit 36er Wändchen "nur" Porenbeton ohne weitere Dämmung!?
Wer macht denn heutzutage so etwas noch?

Das ist ja die Sanierungsruine nicht von übermorgen sondern von gestern!!

Wer angesichts der aktuellen Energiepreise und der unmittelbaren Aussichten noch SO baut stösst bei mir auf gar kein Verständnis mehr.

Was spricht denn gegen das WDVS?

Kommt jetzt wieder das Ding mit den atmenden Wänden?

Ich habe mir in den letzten 9 Monaten alles mögliche angeschaut und inzwischen bin ich der Meinung:

Haus hermetisch dicht machen dämmen dämmen dämmen dämmen und durch eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Sole-Erdwärmetauscher für eine korrekte Belüftung und ein gesundes Raumklima sorgen.

Ich würde mal unter dem Stichwort "Neopor" mal googlen und mich informieren.

Also diese ganzen KfW-Bezeichnungen wind in der Regel für den uninformierten Laien eher verwirrend als dass sie helfen, weil sie prinzipiell rein gar nichts über den eigentlichen Energieverbrauch des Gebäudes aussagen.

Ein heute gebautes Gebäude muss nach meiner Meinung mindestens einen Energiestandard erreichen, bei dem der Jahresenergiebedarf je Quadratmeter beheizter Wohnfläche 50kWh nicht überschreitet.

Gut! Ist meine Meinung und jeder muss selbst wissen, wie er/sie baut.

Grüsse
Oswald


Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

Zurück zu Solarthermie, Solaranlagen, Kollektoren, solare Wassererwärmung



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Kfw 60 so möglich?