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Thema: Energie durch Erdwärmepumpe: Kosten / Zusätzliche Massnahmen

|

Guido C

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
60% Heizkosten sparen:
JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Guten abend,
wir sind neu hier und finden das Forum höchst informativ!

wir, d.h. meine Frau und ich wollen demnächst bauen und wie die meisten hier bei unserem zuküntigen laufenden Kosten Geld sparen. Irgendwan erfuhren wir, dass die KfW das KfW60 Förderungsprogramm anbietet. Wir waren sofort von der Idee begeistert und sind immer noch. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass das o.g. Finanzierungsprogramm sich nicht wirklich lohnt, trotzdem wollen wir Geld für diese Form der Energiegewinnung für unser ca 150 m2 EFH investieren.
Eine Baufirma bietet momentan ein KfW60-Standard Haus mit einer Siemens Erdwärmepumpe und Tiefenbohrung für einen vernünftigen Preis. Wir brauchen keinen Keller, dafür aber einen Wintergarten und einen kamin. Jetzt holen wir uns aber ein Alternativangebot bei anderen Firmen, die Erdwärmepumpen nicht standard im Programm haben, aber dieses einbauen könnten.

De Facto ist es so, dass wir sehr unterschiedliche Preisvorstellungen von den Firmen gehört haben, und nicht sicher sind, mit welchen Kosten bei den Alternativen rechnen können / müssen.
daher die Fragen:
1) Eine Erdwärmepumpe allein reicht es für eine vernünftige und wintersichere Heizung? Oder ist die Leistung der Erdwärmepumpe nur mit zusätzlichen Massnahmen (Dämmung, Betondichte, Ausführung der Fenster usw.) zu erreichen?
2) sind Erdwärmepumpen tatsächlich laut im Betrieb?
3) Gibt es irgenwelche Richtwerte für die zu erwartetenden Investitionen, allen im allen (Pumpe, Bohrung, zusätzliche Dämmung, usw. usw.?

Es wäre nett, wenn sich jemand unsere Fragen annehmen könnte so dass wir eine bessere Entscheidungsbasis haben können.
Danke im Voraus

Nach oben
Thomas

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

» daher die Fragen:
» 1) Eine Erdwärmepumpe allein reicht es für eine vernünftige und
» wintersichere Heizung?

Ja, absolut.


» Oder ist die Leistung der Erdwärmepumpe nur mit
» zusätzlichen Massnahmen (Dämmung, Betondichte, Ausführung der Fenster
» usw.) zu erreichen?

Nein, das ist nicht notwendig. Aber es hilft natürlich - wie bei jeder anderen Heizungsart auch - Energie zu sparen.


» 2) sind Erdwärmepumpen tatsächlich laut im Betrieb?

Der "Störfaktor" hält sich doch sehr in Grenzen, einige Wärmepumpenhersteller haben besonders geräuscharme Pumpe im Portfolio.

» 3) Gibt es irgenwelche Richtwerte für die zu erwartetenden Investitionen,
» allen im allen (Pumpe, Bohrung, zusätzliche Dämmung, usw. usw.?

Für die Pumpen kann man sich leicht Preise einholen, für die Bohrung ebenfalls. Richtwerte sind vor allem bei den Bohrungen wenig sinnvoll, da sich die Geologie nun mal von Standort zu Standort erheblich unterscheiden kann.

Gruß
Thomas

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Gast

Erfahrung:
,
Antworten mit Zitat
Guido C hat Folgendes geschrieben:
Guten abend,
wir sind neu hier und finden das Forum höchst informativ!

wir, d.h. meine Frau und ich wollen demnächst bauen und wie die meisten hier bei unserem zuküntigen laufenden Kosten Geld sparen. Irgendwan erfuhren wir, dass die KfW das KfW60 Förderungsprogramm anbietet. Wir waren sofort von der Idee begeistert und sind immer noch. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass das o.g. Finanzierungsprogramm sich nicht wirklich lohnt, trotzdem wollen wir Geld für diese Form der Energiegewinnung für unser ca 150 m2 EFH investieren.
Eine Baufirma bietet momentan ein KfW60-Standard Haus mit einer Siemens Erdwärmepumpe und Tiefenbohrung für einen vernünftigen Preis. Wir brauchen keinen Keller, dafür aber einen Wintergarten und einen kamin. Jetzt holen wir uns aber ein Alternativangebot bei anderen Firmen, die Erdwärmepumpen nicht standard im Programm haben, aber dieses einbauen könnten.

De Facto ist es so, dass wir sehr unterschiedliche Preisvorstellungen von den Firmen gehört haben, und nicht sicher sind, mit welchen Kosten bei den Alternativen rechnen können / müssen.
daher die Fragen:
1) Eine Erdwärmepumpe allein reicht es für eine vernünftige und wintersichere Heizung? Oder ist die Leistung der Erdwärmepumpe nur mit zusätzlichen Massnahmen (Dämmung, Betondichte, Ausführung der Fenster usw.) zu erreichen?
2) sind Erdwärmepumpen tatsächlich laut im Betrieb?
3) Gibt es irgenwelche Richtwerte für die zu erwartetenden Investitionen, allen im allen (Pumpe, Bohrung, zusätzliche Dämmung, usw. usw.?

Es wäre nett, wenn sich jemand unsere Fragen annehmen könnte so dass wir eine bessere Entscheidungsbasis haben können.
Danke im Voraus

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Stephan Ostermann

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 05.01.2006, Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Beiträge: 466
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.as-solar.com Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo...

Erst bei einem KfW 40 oder Passivhaus sollte ehestens eine Wärmepumpe eingesetzt werden.

Bei KfW 60 d.h. 60 kWh je m² und Jahr.

60 kWh/m²/a x 150 m² = 9.000 kWh/a für die Beheizung.

Ebenso sollten mind. 9 kW Heizleistung installiert werden.

Bei einem solchen Haus kommen zu dem Heizbedarf etwa 4.500 kWh für die Warmwasserbereitung dazu.

Eine WP arbeitet im idealen Heizbetrieb mit einem Faktor von 1 kWh Strom zu 4-5 kWh Wärme. Beim Warmwasserbetrieb sinkt dieses aber auf die Hälfte.

Beim WP-Gedanken habe ihr euch ja schon mit hohen Investitionskosten abgefunden Smile Mit einer geringeren Investition bekommt ihr eine Pelletheizung in Verbindung mit Solar.

Bei Bedarf unterstützen wir euch und euren Installateur/Architekten bei der Planung und Auslegung.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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