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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Stiebel LWZ 403 oder Daikin Altherma Luvitype

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Tomac

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Beiträge: 8
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Hallo zusammen,

wir planen einen Neubau und suchen eine witschaftliche Heizquelle.
Nach mehreren Terminen mit verschiedenen Unternehmen wurde uns für unser Objekt immer einer LWP empholen.
Die meisten schwören auf die Stiebel Eltron "LWZ 403" mit Wärmerückgewinnung. Wir haben uns schon mit einigen Familien unterhalten, die dieses Gerät sehr positiv beurteilen, von den Kosten bis hin zu Störungen u.s.w..
Nun hat uns der letzte Installateur auf unserer Liste auch wieder eine LWP empfohlen, doch diesmal eine von der Marke Daikin Modell "Altherma Luvitype", zusätzlich soll auch hier noch eine Wärmerückgewinnungsanlage eingebaut werden.
Nur, hat der Installateur dieses Model erst einmal verbaut und das erst vor 6 Monaten!
Das Angebot über die Luvitype haben wir noch nicht, doch inkl. der Wärmerückgewinnung wird der Unterschied nicht sehr groß sein, denken wir.


Habt Ihr Erfahrungen mit einem dieser Geräte, wenn ja wären wir Euch für Eure Unterstützung sehr dankbar.

Gruß
Tom

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Thomas Heufers

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Die Altherma LuviType ist eine gute kostengünstige Alternative. Die eingesetzte Inverter-Technik erlaubt einen modulierenden Betrieb, d.h. man kann die Drehzahl der Wärmepumpe bei gutem Wirkungsgrad anpassen, eine Jahresarbeitszahl von > 3,5 ist unter günstigen Bedingungen ohne Solaranlage möglich.

Die tecalor THZ 303/403 Sol bzw. STIEBEL ELTRON LWZ 303/403 Sol ist ein Komplettsystem und kann von jedem Heizungsbauer betriebsfertig eingebaut werden. Bei der Daikin LuviType S muss für den Kältemittel-Kreislauf ein Kältetechniker vor Ort sein. Auch ein Grund, weshalb auch viele Heizungsbauer lieber die THZ oder LWZ einbauen.

Neben der LuviType ist eine Raumlüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung mit gleicher Effizienz einbaubar. Bei separaten technischen Modulen ist man in der Gestaltung freier und kann auch einen Bypass für den sommerlichen Kühlbetrieb integrieren. Man kann auch eine wirkungsstärkere Heatpipe-Röhrenkollektor-Anlage einbinden. Mittlerweile gibt es günstige und funktionsfeste Röhrensysteme, die man jedem Flachkollektor vorziehen kann. Bei dem Gesamtsystem THZ/LWZ ist dies nicht ohne weiteres möglich.

Beide Systeme sind technisch ausgereift und sollten dem Kunden bei guter Planung einen energiesparenden Betrieb gewährleisten.

Gruß

Thomas Heufers

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Tomac

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Danke für den Beitrag Thomas.

letzendlich tendieren wir eher zur LWZ, da wir uns die Anlage mehrfach anschauen konnten und uns die Besitzer eher positives als negatives berichten konnten.
Nur kommt nun noch der große Hammer!
Unser Kaminbauer darf und kann uns den Kamin nur mit einem Unterdruck-Controller bauen, der die Be- und Endlüftungsanlage der LWZ abschalten kann, sobald ein Unterdruck im Kamin entsteht und die Abgase in den Wohnraum zieht Exclamation Question Exclamation
Frage:
Kann die Lüftungsanlage solch einen Unterdruck bei einem geschlossenen Kamin überhaupt erzeugen?

P.S.: Der Leda Unterdruck-Controller Luc soll 860,00€ kosten Shocked

Gruß
Tom

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klausamsee

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Soll das ein offener Kamin werden? Ansonsten gibt es Ofeneinsätze die "raumluftunabhängig" betrieben werden können, allerdings benötigt der Ofen dann eine separate Frischluftzufuhr (z.B. über einen zweiten Zug).
Ach ja: plant ihr eine Abluft-Dunstabzugshaube? Wenn ja will der Schorni sonst sicher auch einen Fensterkontakt.
Klaus

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roro

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Welche Heizlast hat das Haus. Ohne die Heizlast zu kennen ist die Diskussion über die richtige WP sinnlos.

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Oswald

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hallo...

Fensterkontakt ist nicht zwingend es geht auch mit einem Differenzdruckschalter im Schornstein.

Grüsse
Oswald

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Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
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Tomac

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@ klausamsee

Der Kamin soll geschlossen sein.
Im Schornstein soll ein seperrater Luftschacht für die Frischluftzufuhr zum Ofen vorhanden sein.
Fensterkontakte brauchen wir nicht, da ein Luftschacht vorhanden ist.

@ roro

Eine Ernergiebedarfsberechnung haben wir nicht.
Kann man die Heizlast aus dem Wärmeschutznachweis errechnen?

Gruß
Tom

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roro

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Zitat:
Eine Ernergiebedarfsberechnung haben wir nicht.
Kann man die Heizlast aus dem Wärmeschutznachweis errechnen?


Nein, dient maximal aus Ausgangspunkt. Welche Wohnfläche, welcher Gesamtenergiebedarf (nicht Endenergie) benötigt Ihr.

Macht unbedingt eine Heizlastberechnung, sonst werden wir uns wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder hier treffen mit dem Problem, dass die WP so schlecht arbeitet.

Noch etwas: Habt Ihr eine FBH (oder andere Flächenheizung) und auf welche VL-Temperatur ist diese ausgelegt.

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Tomac

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roro hat Folgendes geschrieben:
Macht unbedingt eine Heizlastberechnung, sonst werden wir uns wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder hier treffen mit dem Problem, dass die WP so schlecht arbeitet.


Wo oder von wem, lässt man sich diese Berechnung den erstellen?

Es soll überall FBH gelegt werden.
VL-Temperatur = ?

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roro

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Zitat:
Wo oder von wem, lässt man sich diese Berechnung den erstellen?


Heizungsbauer, Energieberater, uU. Architekten.

VL-Temperatur=Vorlauf-Temperatur. Die sollte bei einer WP bei max. 35 Grad besser noch bei max. 30 Grad liegen, damit die WP wirtschaftlich arbeiten kann.

Ein guter Rat von mir: Die Wahl der Wärmepumpe sollte zu Zeit Deine geringste Sorge sein, da muss noch einiges an Vorarbeit geleistet werden, bis Du so weit bist.

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Tomac

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[quote="roro"]
Zitat:
Ein guter Rat von mir: Die Wahl der Wärmepumpe sollte zu Zeit Deine geringste Sorge sein, da muss noch einiges an Vorarbeit geleistet werden, bis Du so weit bist.


Wir waren nun schon bei 5 Händlern und keiner hat nach irgendeiner Heizlast oder einer Energiebedarfberechnung gefragt. Warum geht man denn zu einem Heizungsbauer? Also bis jetzt haben die sich mit dem Wärmeschutznachweis und den Grundrissen inkl. Querschnitte des Hauses zufrieden gegeben und uns ein Angebot gemacht. Ob die Heizng jetzt 4,4 oder 6 KW leisten muss, kann ich doch nicht wissen.
Und unser Architekt arbeitet sehr genau, und sichert sich für alles ab, wie z.B. Geologisches Bodengutachten u.s.w.. Daher frage ich mich, warum über die Energieberechnung nie gesprochen wurde!

Daher meine Frage an dich:
Welche Vorarbeit soll ich noch leisten?

Gruß
Tom

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roro

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Zitat:
Welche Vorarbeit soll ich noch leisten?


1.) Heizlastberechnung: Frag einmal bei den Händlern nach, warum diese WP eingebaut wird. Wurde die benötigte Leistung berechnet oder nur geschätzt?

2.) FBH: Ist die FBH schon geplant oder nicht. Hier muss eine Berechnung Heizlast-Verlegeabstand-Vl-Temperatur geben.

Zitat:
Ob die Heizng jetzt 4,4 oder 6 KW leisten muss, kann ich doch nicht wissen.
Und unser Architekt arbeitet sehr genau, und sichert sich für alles ab


Dann sollte er die Heizlast des Hauses auch kennen.

Welche Wohnfläche, welcher Gesamtenergiebedarf (nicht Endenergie) benötigt Ihr. Welchen Primärenergiebedarf habt Ihr?

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Tomac

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Zitat:
1.) Heizlastberechnung: Frag einmal bei den Händlern nach, warum diese WP eingebaut wird. Wurde die benötigte Leistung berechnet oder nur geschätzt?


Müsste ich mal abklären.

Zitat:
2.) FBH: Ist die FBH schon geplant oder nicht. Hier muss eine Berechnung Heizlast-Verlegeabstand-Vl-Temperatur geben.


Alle Händler haben Die FBH eingeplant.
Müssten die diese Berechnung in Ihrem Angebot vermerken?



Zitat:
Welche Wohnfläche, welcher Gesamtenergiebedarf (nicht Endenergie) benötigt Ihr. Welchen Primärenergiebedarf habt Ihr?


Die Wohfläche beträgt 161 m².
Jahres Primärenergiebedarf = 69,5 KWh/m²a


Als Anhang habe ich Dir mal unsere Energiebilanz beigefügt!



Ernegiebilanz.pdf
 Beschreibung:

Download
 Dateiname:  Ernegiebilanz.pdf
 Dateigröße:  183.44 KB
 Heruntergeladen:  506 mal


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roro

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Beiträge: 946
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Zitat:
Jahres Primärenergiebedarf = 69,5 KWh/m²a

wir planen einen Neubau und suchen eine wirtschaftliche Heizquelle.


Ihr solltet noch einmal mit Eurem Architekten sprechen. Das ist kein Neubau sondern ein thermischer Sanierungsfall. Da hat dass 30 Jahre alte und thermisch sanierte Haus meiner Schwiegereltern bessere Werte.

Was sind die U-Werte der einzelnen Bauteile (Wände, Dach, Boden, Fenster).

Qh knapp 14000 kWh/a und Qw 2870 kWh/a.

Ich glaube nicht dass mit diesen Werten eine LWZ403 ausreichend sein wird. Ihr habt fast um 75% mehr Qh als ich und ich habe eine Heizlast von 5,7 kW.

Zitat:
Alle Händler haben Die FBH eingeplant.
Müssten die diese Berechnung in Ihrem Angebot vermerken?


Müssen nicht. Ich würde aber eine VL-Temperatur < 35 als Voraussetzung im Anbot vermerken.
Welche Verlegeabstände sind geplant.

Nocheinmal: Macht eine Heizlastberechnung und setzt Euch mit dem Architekten zusammen.

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Unter folgendem Link sind Informationen hinterlegt, die den Einsatz der Wärmepumpe unter ungünstigen Bedingungen in Frage stellen.
http://energie-effizientes-haus.de/html/infothek_-_bauen___energie.htm...
Andernfalls geht nach der ersten Heizperiode das Gejammere los.

Gruß

Thoma Heufers

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http://ecotec-energiespartechnik.de/...
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