Hallo,
wir haben uns vor Kurzem einen Resthof gekauft. Dieser besteht aus einem Wohnhaus mit angrenzender Scheune.
Das Wohnhaus hat 2 Stockwerke + Spitzboden mit insgesamt 170 qm. Mauerwerksaufbau ist zweischalig mit 9 cm Rockwool Hohlraumdämmung (sinnvoll?), der Boden besteht aus 15 cm Glasraumschotter mit Estrich 6 cm Dämmung und Fußbodenheizung im EG. Im OG sind neue Heizkörper installiert. Die Fenster liegen insgesamt bei U-Werten von 1,1 bis 1,3.
Bisher wird mit Öl geheizt. Bei 2 Personen werden z.Zt. 20000 bis 25000 kwh pro Jahr für Heizung und Warmwasser verbraucht. (Verbrauchsausweis der letzten Jahre).
Nach etlichen Gesprächen mit diversen Heizungsbauern und Energieberatern hat sich nun folgende Lösung durchgesetzt:
- Gas-Brennwertgerät mit 19 kw mit 300 l Pufferspeicher
- Solarthermie 10 m² mit Vakuum-Röhrenkollektoren und 800 l Pufferspeicher
- ein wassergeführter Kaminofen (3,5 kw Luft, 7 kw Wasser) mit externer Verbrennungsluftzufuhr
- ein im Hauszentrum neu erstellter Schornstein
Der Heizungsraum grenzt direkt an die Brandschutzmauer zwischen Scheune und Wohnhaus an, liegt aber in der Scheune (11,5 er Mauerwerk mit FH-Türen und Decke).
Vorlauf FBH: 35 °
Vorlauf HKs: 55 °
Das Haus steht in der Nähe von Wilhelmshaven.
Nachdem uns nun auch diverse Wärmepumpenlösungen und sogar ein BHKW angeboten worden sind, stellt sich nun die Frage, ob die jetzt geplante Anlage "brauchbar" und "sinnvoll" ist.
Mit freundlichen Grüßen