Ob Solarkolektoren (oder Röhren) wirtschaftlich sind, wird immer ein Reizthema bleiben. Richtig und unstrittig ist, dass diese 8 Monate im Jahr voll und ganz zur Brauchwassererwärmung ausreichend sind. Da aber jedes Haus mit einer Heizung ausgerüstet ist, die auch im Winter den Bedarf zu 100% decken muss, ist immer fraglich, ob die Einsparung im Sommer wirklich viel Geld einspart.
Bei Heizungen - wie den genannten Festholz- oder Hackschnitzanlagen trifft das zu, da diese die geringen Heizwerte nicht erbringen können, also viel Überschusswärme haben, die im Sommer nicht genutzt werden kann.
Ich habe eine 10 qm Solaranlage, die heizungsunterstützend arbeiten soll - würde mir aber wenn ich nochmal die Wahl hätte nur noch 5 qm aufs Dach legen, denn auf das eine KW im Schnitt vom Dach kann im Winter bei laufender Heizung verzichtet werden, denn zur Zeit (Mitte Dezember 2005) kommt 0.0 KW vom Dach (und das schon 2 Wochen lang

und die Wärmepumpe heizt in der Nacht den Speicher und das haus zu 100% auf.
Lieber die Dachfläche für Photovoltaik nutzen, das bringt bissle Mehr in den geldbeutel