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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: WP vergleichen

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Ich möchte gerne WPn verschiedener Hersteller vergleichen. Nun gibt es hierüber die wildesten Diskussionen und ich bin nicht wirklich schlauer geworden.
Langt es ,wenn ich nur nach der JAZ nach VDI 4650 frage (wie auch immer die berechnet wird, aber die Berechnung ist zumindest genormt) oder ist es besser wenn ich nach der Heizleistung bei A -7/W35, A 2/W35 und A 10/W35 frage?

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

A -7/W35 ist sicherlich die bessere Vergleichsgröße.

Das Wohl und Wehe jeder Heiztechnik steht und fällt mit der fachgerechten Planung und Ausführung. Da ist die Auslegung der Wärmepumpe ein entscheidendes Kriterium.

Unter folgendem Link kannst du selbst eingepflegte Verbrauchsdaten von Wärmepumpennutzern einsehen.
http://wp-verbrauch.in-tostedt.de/index.php...

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 28.07.2009 05:10, insgesamt einmal bearbeitet

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parcus
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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energieeffizient-sanieren.org Antworten mit Zitat
Der JAZ-Wert ist schon mal ein wichtiger Vergleichswert, denn die Heizleistung kann dir nur Parameter liefern.

Einen Feldversuch über 2 Jahre "Lokale Agenda-Gruppe 21 Energie in Lahr" findest du hier:
http://www.energieeffizient-sanieren.org/index.php?topic=176.0...
oder bei den Schweizern inkl. Direktverdampfern:
http://www.energieeffizient-sanieren.org/index.php?topic=239.0...

Die CO2-Sonde ist sicherlich auch interessant:
http://www.energieeffizient-sanieren.org/index.php?topic=226.0...

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GMil
*****
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Beim Vergleich von L/W-WPn ist zunächst die wirklich benötigte VL-Temperatur entscheidend. Was nützt mir eine Angabe "Axx/W35", wenn ich (im Altbau) 45 oder 55 °C VT benötige, oder wenn mein Fast-Passivhaus mit max. 24 °C VT auskommt? Was nützt mir die gerne benutzte Größe A7/Wxx, denn richtig heizen muß eine WP bei +7 °C AT schließlich längst noch nicht.

Auch A-7 ist in unseren Breiten noch viel zu wenig, außer man will WPn vergleichen, die unter - 7 °C nur noch den Heizstab einsetzen. Solche Geräte sind aber nicht mehr zeitgemäß und sollten bei einem Vergleich außen vor bleiben.

Verzichten würde ich auch auf solche L/W-WPn, die bei mehr als +25 °C AT den Heizstab fürs Brauchwasser einsetzen (!), weil sie bei so hohen Temperaturen nicht mehr arbeiten können(Hochdruckstörung).

Leider geben nur die wenigsten WP-Hersteller COPs und vor allem Leistungsdaten ihrer WPn bei Temperaturen an, bei denen die WP wirklich gefordert ist (je nach Region z.B. -12 bis -16 °C).

Wenn meine Hütte bei "Normkälte" (in meiner Region - 16 °C) z.B. 10 kW Heizbedarf hat, muß die WP die auch liefern können, und zwar idealerweise ohne Heizstab, denn der hat bekanntlich den COP =1! Damit sie das kann, muß sie so kräftig sein, daß sie bei A7/W35, dem immer noch gerne benutzten, nichtssagenden Temperaturpaar vermutlich 14 kW hätte! Nur die modulierenden L/W-WPn haben eine weitgehend gleichmäßige Abgabeleistung bis hinunter zur Normkälte, denn sie gleichen den sinkenden COP durch steigende Stromaufnahme aus. Dennoch sind sie damit mindestens doppelt so effizient wie ein Heizstab.

Wenn es also mehr als ein reiner Papiervergleich werden soll, bleibt nix anderes übrig, als sich vorher die individuell benötigten Leistungsdaten zu beschaffen, sowohl die vom Haus als auch die der WPn.

_________________
Gruß

Gerhard

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Ich würde den Heizstab nicht grundsätzlich verteufeln. Er soll ja nur die Kältespitzen abfangen die nur an ein paar Tagen herrschen. Die Alternative dazu ist eine im Prinzip überdimensionierte WP die einiges mehr kostet als was ich an zusätzlichen Mehrkosten mit dem Heizstab hätte. Beim Heizstab sehe ich aber die Gefahr, daß er evtl. sehr viel früher anspringt als er sollte. Kontrollieren kann ich das nicht, ich wundere mich dann aber über die hohe Stromrechnung. Was also machen? Eine WP ohne Heizstab nehmen und sollte es ausnahmsweise richtig kalt werden einen kleinen Heizlüfter für jeden Raum kaufen oder auf Nummer sicher gehen und die WP ein zwei Nummern zu groß wählen.

Im Prinzip hat Gmil recht. Entscheidend ist die VL-Temperatur die ich in meiner Region brauche (Frage zwischendurch: wo gibt es diese Wetter-Datenbank nochmal? habe ich vergessen). Es gibt aber doch Normen wie VDI 4650, DIN EN 14511 bzw. DIN EN 255 nach denen man sich ganz gut richten könnte. Aber selbst damit tun sich Hersteller schwer. Ich vermute daher, daß ich, wenn ich dann mit meinen individuellen Werten komme, die Hersteller/Händler entweder abwinken werden oder 3 Monate brauchen um ein auf mich zugeschnittenes Angebot zu reagieren. Ob sich der ganze Aufwand lohnt, weiß ich nicht, denn die Temperatur aus meiner/irgendeiner Region stammt meistens von einer Wetterstation die wer weiß wie weit weg ist und damit auch nicht unbedingt aussagekräftig. Der eine wohnt im Tal und der andere auf dem Berg. Also warum nicht gleich nach der Norm fragen die vielleicht nicht ganz genau auf mich zutrifft aber ich habe für alle Hersteller Vergleichswerte (soweit diese verfügbar gemacht werden). Und wenn er sie selbst auf Wunsch nicht angeben möchte, dann sollte man den Hersteller ganz einfach als unseriös einstufen.

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parcus
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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energieeffizient-sanieren.org Antworten mit Zitat
Naja, mit einer L/W-WP kann dir auch keiner Traumwerte basteln,
da kannst du froh sein, wenn sich die Investition überhaupt rechnet.
(JAZ > 3,0)

Was bindet dich denn an ein L/W-WP ?

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Wenn ich die Bafa-Förderung haben möche, dann sollte die JAZ>3,5 schon sein. Und wenn die das so verlangen, dann wird es wohl solche WP geben.

Eine L/W-WP muß nicht sein. Habe aber eigentlich keine Wahl.
- Kollektorfläche ist genauso groß wie die zu beheizende Fläche. Das reicht nicht. Meine Erde ist sowieso nicht für sowas geeignet. Natürlich kann ich auch Erde kaufen ist dann ein weiterer Kostenfaktor
- Tiefenbohrung ist zu teuer.
- Grundwasser kann ich nicht nutzen

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machtnix
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Kollektorfläche ist genauso groß wie die zu beheizende Fläche. Das reicht nicht

Wer sagt denn so einen Unsinn?
Na klar reicht das,wenn es sich um einen Neubau handelt.
Bei einem Altbau würde ca.die 1,2 fache Fläche ausreichen.
An deiner Stelle würde ich mal jemanden fragen der seinen Job versteht.
Befasse dich mal mit einer Direktverdampfung-WP mehr Info's und Ansprechpartner findest du z.B. hier: www.sofath.com...

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Wenn das stimmt ist es evtl. interessant, denn die WP ist hier etwas billiger und die laufenden Kosten sind hier auch geringer. Nicht zu vergessen, daß es keinen Lärm macht.

Was schätzt ihr was der qm Kollektorfläche kostet, inkl.Aushub 1,2 m -1,5 m? Und was kostet ein Kubikmeter dafür geeignete Erde?

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parcus
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@Sunnyboy
Wenn ich die Bafa-Förderung haben möche, dann sollte die JAZ>3,5 schon sein.

Es hat auch niemand das Gegenteil behauptet. Die BAFA Grenzwerte sind Mindestwerte die sich auf die Herstellerangaben beziehen.

Heute wird kaum ein Bauherr noch einen Hersteller JAZ von <5,0 kaufen. Da in der Praxis, oft geringere Werte als im Labor zu erwarten sind.

Die Herstellerangaben bei DV-WP liegen heute oft zwischen >5,3 und <5,7 JAZ.

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@sunnyboy
Es wäre sehr hilfreich wenn Du mal ein paar Angaben über das Obkjekt machen würdest, wie z.B. Neubau? Altbau? Wohnfläche? Wärmebedarf? Lage und Größe Deines Grundstücks? PLZ-Gebiet?
machtnix hat Recht: bei DV-WP sind auch kleinere Grundstücke geeignet - nur man muß wissen was anliegt.
Im Übrigen findest Du auch Infos über DV-WP unter www.avenir-waermepumpen.de...
Gruß Kurt

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