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Forum Bauen: Energiesparendes Bauen

Thema: Was beachten beim Fenstertausch ?

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Wir wollen in unserem 70er Jahre Haus das letzte ursprüngliche Fenster austauschen. Alle anderen alten Holzfenster und Türen sind schon von unserem Vorbesitzer getauscht worden. Es handelt sich um ein großes Schiebeelement (4 Meter breit) auf der Südseite im Wohnzimmer. Im Winter, bei tiefstehender Sonne bekommen wir bei Sonnenschein soviel Wärme durch dieses Fenster, daß wir keine weitere Heizung mehr brauchen. Leider ist es aber nicht mehr ganz dicht, so daß es nun raus soll.

Nun wollen wir ein neues Kunsttoffelement nehmen, welches hoch gedämmt ist. Lassen diese Fenster auch die Wintersonne wieder rein? Bekommen wir da weiter im Winter die kostenlose Heizung durch die Sonne, oder sperren die neuen Fenster das aus? Auf was muß man da achten?

Danke für jeden Hinweis

GM


Zuletzt bearbeitet von rittersmann am 23.07.2009 08:27, insgesamt einmal bearbeitet

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Oswald
*****
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hallo....
Entscheidend ist der Energiedurchlasswert ... der sogenannte g-Wert bei Fenstern.

Der g-Wert misst den Energieduchlass von außen nach innen in Prozent. Je höher der g-Wert liegt, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme nach innen abgegeben. Ein hoher g-Wert bedeutet hohen Wärmegewinn.

Für ein ideal strahlungsdurchlässiges Fenster beträgt der g-Wert 1,00 oder 100%. Bei Normalglas liegen die Werte bei 0,7 bis 0,9.

Bei Fenstern mit grosser Fläche in Richtung Süden und einem hohen g-Wert muss man aber auch an eine entsprechende Verschattung im Sommer denken weil sonst wirds grausam!


Grüsse
Oswald

_________________
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

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In den Angeboten steht was von einem Uf Wert. Von einem G Wert steht da nix.

Für die Verschattung im Sommer ist gesorgt, das Problem(chen) der Sommerhitze haben wir ja jetzt auch schon Smile

Gruß

GM

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Oswald
*****
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hallo nochmal....

Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient.
Dieser hat etwas mit Temperaturunterschieden auf beiden Seiten des Fensters zu tun und beziffert die Menge an Energie die durch wandern kann.
In der Regel wird dieser Vorgang von Innen nach AUssen angenommen.
Also das was man gute Dämmung nennt.
Je niedriger der U-Wert umso besser die "Dämmung"
Bei Fenstern unterscheidet man 3 U-Werte
Ug für U-Glas => der U-Wert der Scheibe
Uf für U-Frame => der U-Wert des Rahmens
Uw für U-Window => der U-Wert des gesamten Fensters

Viele Angebote wollen mit einem Ug-Wert von 0,5 ein super Fenster suggerieren und der Uw-Wert liegt dann doch bei 1,1 was eigentlich nur guter Durchschnitt ist.

Der G-wert hingegen beziffert lediglich die solaren Gewinne eines Fensters, also nur die Energie, die durch Strahlungsleistung durch die Scheibe kommt.
In der Regel wird dieser Vorgang nur von Aussen nach Innen angenommen

Grüsse
Oswald

_________________
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Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Unter folgendem Link sind weitere Aspekte für die Fenstertechnik beschrieben, hier wird auf die Einbausituation im Alt- und Neubau eingegangen. Speziell im Altbau sollte man den Fenstereinbau auch auf eine später einzubringende Dämmung abstimmen. Der Problematik von Wärmebrücken sollte man besondere Aufmerksamkeit schenken. Ich habe schon häufig Einbausituationen gesehen, die eine fachgerechte Fassadendämmung im Fensterbereich nicht mehr zulassen; die Dämmung der Laibung ist immer wieder der Schwachpunkt.

http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Fenster-optimal-einbauen.pdf...

Gruß

Thomas Heufers

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http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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