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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Auf was muss ich beim Kauf einer WP achten!

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CalibraDTMV6

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Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo Gemeinde,

auf was muss ich denn beim Kauf einer WP achten?
Ich meine jetzt was das Innenleben einer WP
anbelangt - gibt es da Unterschiede in Punkto
Verdichter oder was weiss ich Question

MfG aus dem schönen Allgäu

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Thomas Heufers

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Bei den Markenherstellern sollte es von der technischen Seite keine Probleme geben. Die Installation steht und fällt mit der Qualität des Fachhandwerkers. Ein Fachbetrieb für Kälteanlagenbau bringt wesentliche Qualifikationen mit, um später auch Wartungen und Reparaturen über den gesamten technischen Umfang auszuführen.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
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machtnix

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Du solltest dir einen guten Kältefachbetrieb raussuchen.

Die Verdichter sind fast ausschließlich Scroll Verdichter von der Firma Copeland.

Wenn es um eine Luft-WP gehen soll,dann soll diese meist immer ein oder sogar zwei Nummern größer ausgelegt,(kommt auf dsa Gebäude an)damit wird vermieden das der Abtauzyklus z.b. bei 0°C oder -5°C schon beginnt und wird daher weiter nach hinten verschoben,-12°C oder -15°C.
Bei Außenaufstellung sollte man darauf achten das die WP mit Kältemittel betrieben wird und keine wassergeführte WP ist.
Gerade bei dir im Allgäu mußt die Frostsicherheit gewährleistet sein.

Auch bei Erdkollektoren sollte man nicht am Limit der WP arbeiten.
Das heißt z.B. hat man eine Heizlast von sagen wir mal 5kW errechnet so darf die WP ruhig ihre 7kW haben.
Wenn die WP allerdings nur 5kW hat,so fährt diese immer am höchsten Betriebspunkt auf Vollgas und schaltet nie ab,weil ja immer die Wärme vom Haus eingefordert wird.
Kann die WP also nicht abschalten,sagen wir mal sie hat eine Laufzeit von 18-20Std/Tag,so kann es sein das das Erdreich vereist und du am Ende der Heizperiode März/April keine Leistung mehr hast.

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GMil

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machtnix hat Folgendes geschrieben:
.......Wenn es um eine Luft-WP gehen soll,dann soll diese meist immer ein oder sogar zwei Nummern größer ausgelegt,(kommt auf dsa Gebäude an)damit wird vermieden das der Abtauzyklus z.b. bei 0°C oder -5°C schon beginnt und wird daher weiter nach hinten verschoben,-12°C oder -15°C........


Uups, hier liegst Du m.E. aber daneben! Der Abtauzyklus hat wenig mit der Größe einer WP zu tun, und er findet bei allen Anlagen i.w. zwischen + 4 °C und etwa - 7 °C statt; abhängig von der Luftfeuchtigkeit. Wird die Luft noch kälter, ist meist Schluß mit dem Abtauen, weil sich kein Reifbelag mehr bildet.

Die Menge der Reifbildung (und damit die Abtauhäufigkeit) hat vielmehr mit dem Lamellenabstand und der Größe (Fläche) des Verdampfers zu tun. Gut, letztere ist bei größeren Maschinen i.d.R. auch größer, wenn auch nicht immer. So haben z.B. die 10 kW-, die 12,5 kW- und die 14 kW-Thermodyn-WP die gleiche Verdampfergröße. Klar, daß die 14-er dann öfter abtauen muß als die 10-er, aber nicht bei anderen Temperaturen!

Gefahrlos zu groß wählen darf man übrigens nur modulierende WPn. Bei den anderen sinkt der Wirkungsgrad durch die häufige Taktung, und der Verschleiß steigt an. Aber selbst bei Mod-WPn bin ich für die "richtige" Größe, denn größere WPn sind nun mal teurer als kleinere; eine Leistungsstufe macht da schnell mal einen Tausender aus.

Mitsubishi fertigt m.W. seine Scrollverdichter selbst, und die haben m.W. einen höheren Wirkungsgrad als die von Copeland.

Vorteilhaft sind Split-WPn, weil bei denen kein Wasser, sondern nur Kältemittel nach draußen kommt. Die Dinger sind somit ohne sonstige Maßnahmen absolut frostsicher.

Zusammengefaßt hat eine moderne L/W-WP folgende Eigenschaften:

- Split-Bauweise

- modulierend

- Invertertechnik mit Brushless-DC-Motoren in Seltenerdtechnik

- elektronisches Expansionsventil

- ohne Heizstab funktionssicher bis wenigstens - 20 °C

_________________
Gruß

Gerhard

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machtnix

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Wir reden hier die stinknormalen WP die jeder Verbraucher kennt,Stiebel,Buderus,Dimplex usw.
Leider ist es doch so das bei den Herstellerdaten doch auch geschummelt wird wo es nur geht.
Habe ich eine Heizlast von 10kW dann wird diese doch meist bei +7/35 angegeben.
Welche Leistung hat dann die WP bei -7/35?UUps,etwas zu wenig um die Bude warm zu bekommen.
Ich brauche die Leistung wenn es kalt ist,das habe ich mit zu groß gemeint.
Es kommt also immer auf die Auslegung an.

Bei Mitsubishi,Hitachi,Toshiba,Panasonic usw. da brauche ich mir keine Sorgen machen,die kennt allerdings der Kunde in der Regel nicht denn die werden nur vom Kälteanlagenbauer installiert und nicht vom Heizungsbauer.

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klausamsee

Erfahrung: ****
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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Auch bei Erdkollektoren sollte man nicht am Limit der WP arbeiten.
Das heißt z.B. hat man eine Heizlast von sagen wir mal 5kW errechnet so darf die WP ruhig ihre 7kW haben.
Wenn die WP allerdings nur 5kW hat,so fährt diese immer am höchsten Betriebspunkt auf Vollgas und schaltet nie ab,weil ja immer die Wärme vom Haus eingefordert wird.
Kann die WP also nicht abschalten,sagen wir mal sie hat eine Laufzeit von 18-20Std/Tag,so kann es sein das das Erdreich vereist und du am Ende der Heizperiode März/April keine Leistung mehr hast.

Moment das verstehe ich nicht, bitte um Nachhilfe.
Ich benötige eine Wärmemenge X um mein Haus über einen Zeitraum Y zu heizen. Die Energie muß von irgendeiner Wärmequelle kommen, also aus der Erde (Kollektor/Boden) [natürlich abzüglich Elektro-Anteil].
Wo liegt nun bei einem richtig dimensionierten Erdkollektor der Unterschied, ob ich diese Wärme leicht und kontinuierlich oder heftig und pulsförmig aus der Erde ziehe? Bei richtiger Dimensionierung soll das Erdreich ja eh nicht vereisen.
Wenn ich die Wärme stark und pulsförmig aus dem Boden ziehe weil die WP eigentlich überdimensioniert ist sinkt meine Soletemperatur, und die Brauchwassertemperatur steigt häufiger über den Sollwert. Dadurch sinkt doch der Wirkungsgrad zusätzlich, oder bin ich da auf dem Holzweg?

Danke für die Herleitung.

Klaus

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machtnix

Erfahrung: *****
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Ja Klaus,tut mir leid das ich dich enttäuschen muß.
Wie bzw. wann soll sich das Erdreich denn regenerieren können,wenn ständig die WP läuft?
Natürlich wollen wir lange Laufzeiten der WP ereichen,aber ebenso wollen wir die Häuser mit wirtschaftlichen Anlagen warm machen.
Ist die WP also gerade mal am Limit ausgelegt,was ja rechtens ist,hat man eben keine Reserven mehr und die WP läuft womöglich durch und schaltet gar nicht mehr ab.
Woher soll denn dann die Entzugsleistung kommen wenn das Erdreich ständig ausgelutscht wird?
Daher lieber einen Tick größer,die WP läuft nicht am Limit,kann sogar die Wärme schneller bereitstellen und schaltet auch mal ab damit sich das Erdreich wieder erholen kann.

Will der Kunde dennoch eine Anlage im Grenzwertbereich,dann unterschreibt er mir das.

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machtnix

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Hallo Klaus,

vielleicht sollte man das Problem auch regional betrachten,im Ruhrgebiet ist es sicherlich milder als in Furth im Wald.
Im Ruhrgebiet könnte man sicherlich mit der Grenzwertigkeit der WP leben,in Niederbayern/Allgäu sicherlich nicht.

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Wärmefux

Erfahrung: **
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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Wie bzw. wann soll sich das Erdreich denn regenerieren können,wenn ständig die WP läuft? ...
Woher soll denn dann die Entzugsleistung kommen wenn das Erdreich ständig ausgelutscht wird?
Daher lieber einen Tick größer,die WP läuft nicht am Limit,kann sogar die Wärme schneller bereitstellen und schaltet auch mal ab damit sich das Erdreich wieder erholen kann.


Ich kann einer Quelle nur das entnehmen, wozu diese in der Lage zu liefern.

Wenn ich an eine Wasserleitung mit einer Durchflussmenge X eine Pumpe anschließe, die mehr als X fördert, sauge ich die Leitung mit der Zeit leer.
Das wird nicht passieren, wenn die Pumpe <= X dimensioniert ist.
Damit kann die Pumpe ständig laufen, ohne die Leitung "auszulutschen"

Genauso verhält sich die Energiebereitstellung im Erdreich zur Entzugsleistung der Wärmepumpe.
Deshalb wird die Energiequelle auch bei kontinuierlichem Betrieb mit geringerer Entzugsleistung nicht eher "versiegen".
Es wird im Verlauf der Heizperiode die gleiche Heizarbeit verrichtet.
Wird die Quelle durch zu hohe Entzugsleistung beansprucht, dann bracht sie natürlich Regenerationzeit.

Leistung=Arbeit/Zeiteinheit

_________________
Viele Grüße
Wärmefux

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GMil

Erfahrung: *****
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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Wir reden hier die stinknormalen WP die jeder Verbraucher kennt,Stiebel,Buderus,Dimplex usw.
Leider ist es doch so das bei den Herstellerdaten doch auch geschummelt wird wo es nur geht.
Habe ich eine Heizlast von 10kW dann wird diese doch meist bei +7/35 angegeben.
Welche Leistung hat dann die WP bei -7/35?UUps,etwas zu wenig um die Bude warm zu bekommen.
Ich brauche die Leistung wenn es kalt ist,das habe ich mit zu groß gemeint.
Es kommt also immer auf die Auslegung an.

Bei Mitsubishi,Hitachi,Toshiba,Panasonic usw. da brauche ich mir keine Sorgen machen,die kennt allerdings der Kunde in der Regel nicht denn die werden nur vom Kälteanlagenbauer installiert und nicht vom Heizungsbauer.



OK, da hast Du recht. Der Unsinn mit der Leistungsangabe bei A+7/W35 stammt noch aus der Zeit, in der die Luft-WPn auf dem deutschen Markt bei Minustemperaturen schon auf den Heizstab umschalten mußten (einige tun das heute noch). Solche WPn kämen für mich jedenfalls nicht in Frage.

Wen interessiert denn auch die Heizleistung bei +7 °C?? Bei -16 °C "Normkälte" soll die Bude (in meiner Gegend) noch warm werden, DA muß die Heizleistung da sein!

Genau das leisten z.B. ordentliche Mod-Split-L/W-WPn, und die stammen bisher fast alle aus Fernost. Immerhin werden sie aber inzwischen auch schon von Heizungsbauern eingebaut (wie etwa meine Thermodyn), wenn auch die Kältetechniker i.d.R. noch die größere Erfahrung damit haben.

Ob die Entzugsleistung bei Sole-WPn dauerhaft ausreicht, hängt auch nicht so sehr von der WP-Größe, sondern von der Bohrungsgröße (Tiefe, Anzahl der Löcher) ab. Wenn man sich also Reserven schaffen will, muß man die Zahl bzw. Tiefe der Bohrungen vergrößern, und das ist leider der teuerste Posten bei der Sole-WP. Hier nur die WP eine Nummer größer zu nehmen, würde das Gegenteil bewirken: die WP holt bei Bedarf mehr Wärme aus dem Boden und kühlt ihn damit prompt umso schneller ab. Das kompensiert sie mit noch höherer Leistung (plus schlechterem Wirkungsgrad) usw., bis sie sich sozusagen festgefahren hat.

Daher würde ich auch bei der Sole-WP sagen: WP-Größe passend wählen, Bohrung eher etwas größer anlegen. Nichts läuft so gut und effizient wie eine WP, die 100 % durchlaufen muß! Leider ist das noch nicht mal bei einer Sole-WP handhabbar, weil der Wärmebedarf des Hauses natürlich von der Außentemperatur abhängt. Bei Luft-WPn kommt noch der sinkende Wirkungsgrad bei Außenkälte dazu.

Mit einer modulierenden (Inverter-) WP will man erreichen, daß die WP möglichst lange läuft bzw. möglichst frühzeitig schon in den Dauerbetrieb übergeht. Meine L/W-WP macht das (einstellungsabhängig) schon bei ca. 0°C, heizt die Bude aber dennoch auch bei - 16 °C noch aus (ohne Heizstab).

_________________
Gruß

Gerhard

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machtnix

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Beiträge: 1587
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@Wärmefux,
wenn die Wärmepumpe angelaufen ist dann läuft die immer auf Vollast,das heißt sie entzieht dem Erdreich immer volle Pulle die Energie.

Wenn ich also die WP eine Nummer größer wähle,so habe ich die heizlast fürs haus eher bereit gestellt,die Wärmepumpe kann also ruhig mal abschalten.Das Erdreich kann sich regenerieren.
Die kleine oder exakt ausgerechnete WP läuft dagegen ständig,also kann es sein das am Ende der Heizsaison so gegen März/April der Boden gefroren ist und die WP keine Entzugsleistung mehr.

Daher auch mein Vorschlag mit den regionalen Gegebenheiten,im Ruhrgebiet bei -5°C mag die exakt ausgelegte WP durchuas passend sein,bei uns in Bayern bei -16°C ode dieses Jahr sogar -26°C ist mir doch eine etwas größere WP lieber.

@GMil,
wer heute noch bohrt und Geld in Löcher versenkt dem kann man eh nicht mehr helfen.In 90% der Fälle kommt wohl auch ohne teure Bohrungen aus.In den seltensten Fällen geht es dann wirklich nciht anders.

Da ich keine Sole-WP verbaue kann ich meine Kollektoren auch nicht größer auslegen.Bei der Direktverdampfung sollte man die Ölrückführung beachten,daher gilt immer die Herstellerangaben auf's genaueste
zu beachten.

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Oswald

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hallo...

Ich weis nicht was das "gepeile" soll?
Einem m³ Boden kann je nach Material nur eine bestimmte Menge Energie in Form von Wärme entzogen werden.
Auch die Kälteanlagenbauer gehen im Grossen und Ganzen NICHT auf den Boden näher ein sondern nehmen einen Durchschnittswert für die Energiemenge je m³. Dann wird nochmal vereinfacht und ein Wert je m² ermittelt, da in der Regel eh nur in EINER Ebene verlegt wird.

Im Prinzip wäre es also rein physikalisch völlig egal ob ich (zum Vergleich) 1 m³ Wasser die maximale Wärme rasch oder sehr langsam abnehme. Die Menge der Energie bleibt immer rechnerisch die gleiche.
Der Entzug der Wärme findet leider nicht in dem gesamten Raum gleichmässig verteilt statt sondern "nur" an den Stellen der Leitungen.
Es entsteht also ein Temperaturgefälle zwischen der unmittelbaren Umgebung der Leitungen und dem "weiteren" Umfeld im Boden.
Durch dieses Gefälle zwischen "energiereichem" und "energiearmen" Boden "versucht sich" die Energie gleichmässig "zu verteilen" und es "fliesst" Wärme zu den kalten Leitungen hin.
Die Geschwindigkeit mit der das geschieht hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem Wärmeleitungskoeffizienten des umgebenden Bodens ab.
(Deswegen haben ErdKörbe im Grundwasser einen grossen Vorteil, weil Wasser nämlich die Energie SEHR schnell zu den Leitungen transportieren kann und der Ausgleich so SEHR schnell statt findet)

Nehme ich dem Boden also schneller Energie ab als von Aussen "nachfliessen" kann, dann wird die Entzugsleistung irgendwann rapide absinken.
Dabei ist es dann völlig egal, ob diese "zu hohe" Entzugsleistung von einer 6kW WP oder von einer 24kW WP mit mehr Pausen erreicht wurde!!!
Mehr als "leer lutschen" kann man nämlich den Boden nicht!

DAS kann man problemlos mit entsprechender Dimensionierung der Sonde oder der Kollektoren verhindern.

Physik gilt für Kälteanlagenbauer genauso wie für Heizungsbauer, Ingenieure, Kunden und Laien.

Grüsschen Oswald

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Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

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