Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
parcus
Aktivität: hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 171
Registriert: 10.07.2009 20:36
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon parcus » 13.07.2009 10:37 Uhr

Also irgendwie frage ich mich, warum hier der Architekt nicht erst die Heizlast nach EN 12831 berechnet und dann eine Empfehlung ausspricht.

Pellet ist auch nur eine Insellösung, zudem waren hier die Preis auch schon zweimal auf Erdöl Niveau. Hier ein Vergleich:
http://www.energieeffizient-sanieren.or ... opic=169.0

Entscheidend für die Betriebskosten einer Wärmepumpe ist letztendlich der JAZ. Hier mal ein Vergleich:
http://www.energieeffizient-sanieren.or ... opic=177.0

massiver
Aktivität: neu
Beiträge: 5
Registriert: 03.07.2009 18:25
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon massiver » 13.07.2009 10:56 Uhr

Genau das ist mein Problem. Ich denke der Architekt ist einfach unfähig das zu berechnen.

Nur ein Hinweis: Ich will gar keine Pelletheizung. Das ist für mich die größte Augenwischerei.

Das einzige Problem, das ich habe ist nicht zu wissen, ob die Heizlast der Wärmepumpe ausreicht.
parcus
Aktivität: hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 171
Registriert: 10.07.2009 20:36
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon parcus » 13.07.2009 11:20 Uhr

*lach, so deutlich wollte ich es nicht auf den Punkt bringen,...
obwohl ich schon arge Bedenken hätte, solche Dinge gehören gerade in der heutigen Zeit, in die Planungsphase. Schließlich bestimmt das auch den zukünftigen Wert des Hauses.

Das ganze sehe ich zudem als eine Frage der Finanzierung, Förderung, Zuschüsse an,...

Wenn du gar nicht klar kommst, kannst du mir mailen.
machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 51 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 13.07.2009 11:55 Uhr

Also irgendwie frage ich mich, warum hier der Architekt nicht erst die Heizlast nach EN 12831 berechnet und dann eine Empfehlung ausspricht.

So einen Blödsinn,die Heizlast zu berechnen ist Sache des Heizungsbauers,der Architekt ist nämlcih nicht inder Lage dazu.
Außerdem kommen noch weitere rechtliche Argumente dazu.

Wenn der Architektenkasper was falsches berechnet und der Heizi baut es so ein,wer ist dafür haftbar?
Na klar der Heizi,denn er hätte es ja nachrechnen müssen.

Warum sollte der Heizi eine Heizlastberechnung machen wenn er noch gar keinen Auftrag hat?
Eine Heizlastberechnung kostet Geld,diese kann der Bauherr in Auftrag geben,z.B. hier: http://www.waermebedarfservice.de/

Ich verstehe das nicht,man baut ein Haus für mehrere hunderttausend Euros und spart die paar Kröten für eine Heizlastberechnung.

Wenn ihr meint das diese Berechnung kostenlos zu erstellen ist,dann muß ich euch leider entäuschen.
parcus
Aktivität: hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 171
Registriert: 10.07.2009 20:36
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon parcus » 13.07.2009 12:21 Uhr

@machtnix
Warum sollte der Heizi eine Heizlastberechnung machen wenn er noch gar keinen Auftrag hat?

Schön das du es selbst schreibst, deshalb ist der Heizi zunächst der Falsche !
Und natürlich hat dieser auf sein Produkt bezogen den Nachweis zu führen
und haftet dafür.

Was hat der Bauherr davon, wenn er schon den Auftrag erteilt hat, aber feststellt, dass die in Auftrag gegebene Anlage nur eine Energieschleuder ist.

Davon abgesehen wirst du gar nicht glauben, was Ingenieure so alles berechnen können.
machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 51 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 13.07.2009 12:38 Uhr

Na klar könnt ihr Arschis viel schön rechnen,vor allem für euren eigenen Geldbeutel.

Außer dem Handwerker das Leben schwer zu machen habt ihr doch nichts auf der Pfanne.

Bis jetzt kam von Ihnen jedenfalls nur nachgeplappere in anderen Threads zum Vorschein,keine einzige Problemlösung zum Fragesteller.

Ach ja,hätte beinahe Ihre Hinweise auf ihren Seiten vergessen,hier kann sich dann der Fragesteller ja gegen Entgeld bei Ihnen beraten lassen.

Oswald
Aktivität: hoch
Beiträge: 495
Registriert: 16.12.2008 21:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Oswald » 13.07.2009 22:11 Uhr

hallo massiver....

Also ich seh das so, dass ein guter Archtitekt das berechnen können müsste.
Der Architekt macht ja auch die Vorgaben wie das Haus gebaut wird.
Dazu gehören auch die Vorgaben wie der Wandaufbau und alle anderen Bauteile auszusehen haben.

Wenn man den Aufbau kennt ist es gar nicht mehr so schwer die Transmissionswärmeverluste zu berechnen. Das kann sogar ich und ich bin kein Arschitekt!

Wo es dann etwas schwieriger wird sind es die energetischen Bedinungen aus der Lage des Hauses selbst.

Selbst dafür gibt es Software, die sich ein Architekt locker leisten kann.
Bestehe einfach auf eine energetische Berechnung des neuen Hauses.
Zur Not würde ich mir diese Dienstleistung woanders einkaufen.
Da gab es hier ja schon Hinweise.

Die "klugen" Fachhandwerker mit ihren manchmal allseitigen Fähigkeiten rechnen auch nur mit Formeln, die sie von Ingenieuren gnadenvoll in die Hände bekommen haben! ;-)
Wehe wenn dann mal von einer Einheit in die andere umgerechnet werden muss und es im Formelhandbuch nichts passendes eingetragen ist!
Sicherlich sind nicht alle so aber wenn ich auf ne kleine Hausmesse gehe und mich mit Handwerkern unterhalte habe ich oft den Eindruck, dass mindestens die Hälfte nur Schema F kann und nicht mehr.
Auf der anderen Seite schätze ich halt schon die handwerklichen Fähigkeiten SEHR hoch ein!

Ich sag mal: Nägel reinhaun - sehr gut .... aber die Stärke und Länge der Nägel muss man den Kollegen schon echt oft vorher mitteilen.

Trotzdem will ich meinen, dass hier im allgemeinen eine SEHR hohe Dichte mit gut ausgebildeten Heizis unterwegs ist. Die paar Ausnahmen, die auch gern mal patzig werden, kann man getrost ignoriern!

Grüsse
Oswald

Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
Vorherige

Zurück zu Haustechnik, SHK



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Stiebel Eltron LWZ 403 für Massivhaus, ab Beitrag 10