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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Der Schlaflose Klaus

Beitragvon Der Schlaflose Klaus » 31.08.2005 16:37 Uhr

Hallo,

seit Oktober 2003 beizten wir eine Erdwärme Heizung mit Tiefenbohrung, ich Denke, daß das Prinzip der Wärmepumpe ist eine gute alternative zum Energiesparen ist. Es gibt nur ein paar Besonderheiten die vorher zu berücksichtigen sind und uns nicht richtig mitgeteilt wurden. Die Erste, wir schlafen nur noch mir Ohrstopfen seit der Heizungsinstallation und wir sind nicht Lärmempfindlich da wir seit Jahren an einer sehr belebten Hauptstrasse wohnen. Die Zweite ist bei uns der regelmäßige Besuch im Keller um die Schwitzwasserbehälter zu leeren und Wasser zum Boden aufzuwischen, woher dieses kommt konnten bis jetzt leider noch nicht klären.

Viel Spaß und eine Gute Nacht.

Juergen

Beitragvon Juergen » 31.08.2005 16:37 Uhr

Hallo,
wir stehen gleichfalls vor der Frage , ob eine Erdwärmeanlage installiert werden soll. Bislang gehen wir davon aus , dass die ganze Sache Sinn macht und sich rechnet. Ganz toll finden wir auch ,dass wir keinen Abluftschacht benötigen und der Betrieb angeblich sehr geräuscharm sein soll und nun lesen wir ,dass man Ohrenstopfen haben sollte. Wie ist das zu verstehen ?Wir wollen die Anlage in einen Nebenbau stellen, da dürfte man dann doch wohl nichts hören ?? Gibt es da Herstellerseitig Unterschiede ? Wir tendieren gegenwärtig zu einer Stiebel-Eltron Anlage. Vom Schwitzwasser haben wir auch gehört, wir haben das sogar bei einem Betreiber einer Anlage gesehen ,war dort aber kein grosses Thema , da die Verdunstungsquote hoch war.Auf dem Boden waren auch keine Wasserlachen o.ä.zu sehen.
Wie sieht eigentlich die Leistungsbilanz einer Anlage aus? Stimmt es ,dass sich die Investitionen nach ca.4,5 Jahren amortisieren ? Bislang sind wir sehr positiv eingestellt. Gibt es aber vielleicht doch den berühmten " Haken " bei der Sache ??
Thomas

Beitragvon Thomas » 31.08.2005 16:37 Uhr

Hallo

» und sich rechnet. Ganz toll finden wir auch ,dass wir keinen Abluftschacht

Das ist richtig.


» benötigen und der Betrieb angeblich sehr geräuscharm sein soll

Das hängt von der Pumpe ab. Einige sind nicht wirklich leise, andere hören sich an wie eine Kühltruhe. In der Regel stören die Geräusche nicht, wenn die Wärmepumpe im Keller steht.

» tendieren gegenwärtig zu einer Stiebel-Eltron Anlage.

Die ist ausgerechnet eher laut....

» Vom Schwitzwasser haben wir auch gehört

Das ist eher typisch, wenn der Verteiler (sofern vorhanden) im Haus installiert ist. Besser ist es, wenn der im Lichtschacht außen am Gebäude angebaut wird. Außerdem ist es hilfreich im Haus die Leitungen so kurz wie möglich zu halten.

» sich die Investitionen nach ca.4,5 Jahren amortisieren ?

Nie und nimmer. Gegen Gas sind es etwa 7-8 Jahre, gegen Heizöl etwa 10-11 Jahre. Im Allgemeinen könnten man als "Ca.-Betrachtung" folgende Kenndaten nehmen:

- 1 kW Heizleistung aus Geothermie kostet ca. 1500 € (incl. Bohrungen, Wärmepumpe, Anschlüsse etc.)
- die Jahresbetriebskosten schwanken zwischen 1,5 und 2 Euro pro beheiztem Quadratmeter

» Haken " bei der Sache ??

Tatsächlich ist Erdwärme eine gute Alternative. Gut geplant und gut gebaut sind es sichere Anlagen, die wirtschaftlich arbeiten und über den Betriebszeitraum (25-30 Jahre) hinweg betrachtet für den Häusle-Bauer wirklich was bringen (also auch monetär).

Und ganz grundsätzlich gilt: je mehr Bohrmeter (bei Erdwärmesonden) desto besser ist der Wirkungsgrad und desto kürzer die Amortisationszeit. Hier sparen ist hanebüchener Unsinn.

Thomas
Pleitegeier68

Beitragvon Pleitegeier68 » 31.08.2005 16:37 Uhr

» Hallo
»
» » und sich rechnet. Ganz toll finden wir auch ,dass wir keinen
» Abluftschacht
»
» Das ist richtig.
»
»
» » benötigen und der Betrieb angeblich sehr geräuscharm sein soll
»
» Das hängt von der Pumpe ab. Einige sind nicht wirklich leise, andere hören
» sich an wie eine Kühltruhe. In der Regel stören die Geräusche nicht, wenn
» die Wärmepumpe im Keller steht.
»
» » tendieren gegenwärtig zu einer Stiebel-Eltron Anlage.
»
» Die ist ausgerechnet eher laut....
» Das stimmt so nicht! Bei den gegenwärtig bei Stiebel eingesetzten Verdichtern (meist Scrollverdichtern), liegt die Geräuschbelästigung im Bereich eines normalen Gebäsebrenners. Die "eher lauten" WP`s haben Hubkolbenverdichter, die heute nur bei größeren Leistungen verwendet werden. Es spricht also nichts gegen Stiebel.......
» » Vom Schwitzwasser haben wir auch gehört
»
» Das ist eher typisch, wenn der Verteiler (sofern vorhanden) im Haus
» installiert ist. Besser ist es, wenn der im Lichtschacht außen am Gebäude
» angebaut wird. Außerdem ist es hilfreich im Haus die Leitungen so kurz wie
» möglich zu halten.
»
» » sich die Investitionen nach ca.4,5 Jahren amortisieren ?
»
» Nie und nimmer. Gegen Gas sind es etwa 7-8 Jahre, gegen Heizöl etwa 10-11
» Jahre. Im Allgemeinen könnten man als "Ca.-Betrachtung" folgende Kenndaten
» nehmen:
»
» - 1 kW Heizleistung aus Geothermie kostet ca. 1500 € (incl. Bohrungen,
» Wärmepumpe, Anschlüsse etc.)
» - die Jahresbetriebskosten schwanken zwischen 1,5 und 2 Euro pro beheiztem
» Quadratmeter
»
» » Haken " bei der Sache ??
»
» Tatsächlich ist Erdwärme eine gute Alternative. Gut geplant und gut gebaut
» sind es sichere Anlagen, die wirtschaftlich arbeiten und über den
» Betriebszeitraum (25-30 Jahre) hinweg betrachtet für den Häusle-Bauer
» wirklich was bringen (also auch monetär).
»
» Und ganz grundsätzlich gilt: je mehr Bohrmeter (bei Erdwärmesonden) desto
» besser ist der Wirkungsgrad und desto kürzer die Amortisationszeit. Hier
» sparen ist hanebüchener Unsinn.
»
» Thomas
c

Beitragvon c » 31.08.2005 16:38 Uhr

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