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fdl1409
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Beitragvon fdl1409 » 03.07.2009 08:09 Uhr

Nee, ich schaffe KfW 40 OHNE Lüftung und OHNE Solar.

Die Hausbaufirma wird dich wahrscheinlich auflaufen lassen. Die haben nicht wirklich Ahnung davon und auch nicht viel Interesse. Die Daten müßten wir hier abarbeiten.
Fang mal an mit der ENEV-Berechnung. Wir brauchen H`T und H`T max. Das ist erste Voraussetzung für KfW40. Den Rest können wir nämlich vergessen, wenn wir nicht 45% unter H`T max bleiben.

Grüße
Frank

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Beitragvon Cmajere » 03.07.2009 08:42 Uhr

Hallo,

ok, heute Abend werden die letzen Punkte vom Grundriss besprochen. Dann geht die Pacckung zum Architekt / Statiker und dann sollte ich die gesamten Unterlagen + Berechungen in der Hand haben ( Schätze so maximal 1 Woche bin ich schlauer)

Kann die dann hier posten

mfg
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Beitragvon Cmajere » 03.07.2009 11:10 Uhr

Noch ne Frage zu der SOle / Wasser WP mit Erdsonde.

Wie lange hält so eine Pumpe eigentlich ? GIbt es Wartungsintervalle ( Kosten

Ist irgendwann die Erdsonde mal verbraucht? Oder die Wärme da ?



WIr werden trotz WP schon mal nen Schorstein miteinplanen um dann später mal einen Kamin einzubauen. MUSS ich dann direkt auch Schornsteinfegergebühren berappen ? oder erst am Nutzung des Schornsteins?

danke / MFG
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 03.07.2009 11:30 Uhr

Pumpen sind Verschließteile. Die Sonde ist wartungsfrei und normalerweise sollte die nächsten 50 Jahre nicht Außergewöhnliches an der Sonde auftreten. Langzeiterfahrungen sind zwar noch nicht gemacht, aber es gibt keine besonderen chemischen oder physikalischen Einwirkungen auf die Sonde. Die Erdsonde bekommt mit der solaren Einstrahlung weitflächig immer und immer wieder Energie zugeführt, eine Erschöpfung der Erdsonde ist auszuschließen. Wichtig ist die Sonde nicht zu klein auszulegen, damit man den Entzug immer unter 100% hat. Eine Auslegung mit 10% über der Berechnung ist besser und gibt der Sonde die Kapazität für ein notwendige Regenerierung.

Für einen inaktiven Schornstein fallen keine Kosten an.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon klausamsee » 03.07.2009 11:39 Uhr

Also auf ein KWL würde ich persönlich nicht mehr verzichten wollen. Die Rohre werden dabei sinnigerweise in die Betondecke eingebracht, nicht in/unter den Estrich
KWL aber mit Soletauscher, das ist die sauberste Variante.

Klaus
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Beitragvon gergenerdwaerme » 04.07.2009 08:09 Uhr

Hallo.
Es ist ja schon angesprochen: eine genaue Wärmebedarfsberechnung muß her sonst ist eine exakte Info nicht möglich.
Einen Tip will ich Dir aber geben. Wenn Du die gesamten Kosten der von Dir in's Auge gefassten Lösung addierst und sie einer DIREKTVERDAMPFER-WP gegenüberstellst wirst Du staunen! (übrigens reichen für Deinen angenommenen - ich sage ausdrücklich angenommenen! - Wärmebedarf 230 qm Gartenfläche!!) Ich bin zwar Werksvertreter eines DV-WP-Herstellers (der auch in Deiner Gegend Anlagen laufen hat) aber schau Dich mal um und informier Dich. Es dreht sich um viel, viel Geld!
Sachlich bekommst Du sehr gute Infos bei www.pro-dx.de
Kurt Gergen

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Beitragvon Cmajere » 04.07.2009 08:20 Uhr

Hallo,

danke für den Tipp mit der DV.
Fraglich ist ob mein Grundstück reicht. da ja das Haus schon 130 qm Grundfläche einnimmt dann kommen noch 2 Stellplätze drauf 5x3 Meter + Bisschen Gemüsegarten für die Schwiegereltern und Rutsche etc für die Kleinen zum spielen. Schuppen für Geräte und Spielsachen.

Auf die angepachtete Fläche wollt ich da eigentlich nix drunter packen.


MfG
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Beitragvon gergenerdwaerme » 04.07.2009 08:48 Uhr

Ist ok. Gemüsegarten, Spielfläche, Carport o.ä. stören ja nicht. Wie schon gesagt, ca. 230 qm würden ggf. reichen (die Fachfirmen müssen sich sowas vor Ort ansehen - Ferndiagnose geht nicht) Wenn Du den Bauort angibst kann ich Dir, wenn Du willst, Kontakte herstellen. Du kannst mich aber auch direkt anmailen unter gergen_kurt@gmx.de
Kurt
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Beitragvon Oswald » 04.07.2009 08:57 Uhr

Hallo....


Zum Thema DV solltest Du auch mal bei Heliotherm und IDM vorbeischaun.
Heliotherm überzeugt durch ein wirklich gesteuertes Entspannungsventil, wodurch der optimale Arbeitspunkt der Anlage dynamisch angepasst werden kann.


Bei wenig Fläche könnte auch die CO2-Sonden-Technik mit Erdsondenbohrung in Frage kommen. Sie vereinigt die Vorteile der DV-Technik mit der des geringen Platzbedarfs einer Sondenbohrung.
Leider gibts nach meiner Recherche nur EINEN Anbieter und der ist auch noch ein gutes Stück teurer als eine normale Bohrung.
Im Gegenzug wird vermutlich der Innovationsbonus erreicht und der Primärenergiebedarf weiter gesenkt.


Nach einigen Telefonaten habe ich wieder einmal festgestellt, dass nicht nur die nackten Zahlen und Fakten einer Anlage zählen sondern auch in erheblichem Masse der Service und die Expertise des Anlagenbauers.
Idealerweise verkauft ein guter Anlagenbauer in unmittelbarer Nähe zum Aufstellungsort auch noch eine gute Anlage. ;-)

Grüsse
Oswald
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Beitragvon gergenerdwaerme » 04.07.2009 10:27 Uhr

Ich kann Oswald nur zustimmen. Was die EFFIZIENZFÖRDERUNG angeht so wird die aber auch mit der 'normalen' DV-Technik erreicht! (kommt aber immer auf das Objekt an!!)
Zum Schlußsatz von Oswald kann ich nur sagen: RICHTIG!
(übrigens: bei meiner e-Mail-Adresse steht zwischen Gergen und Kurt ein UNTERSTRICH - man kann das leider nicht sehen - sorry)

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