anzeige

News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatz: Jobs, Immobilien, Firmen, Anzeigenmarkt, Produkte Serviceleistungen: Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, Bau & Haustechnik Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
Übersicht & Forum  |   Forumsuche  |   Blogs  |   Fotos  |   Videos  |   Experten  |   Verbrauchs-Datenbank









Sie sind hier: Start > Community & Forum: zurück
Forum Foren-Übersicht > Geothermie & Wärmepumpen |

Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: KfW 55 mit Luft-Wasser-Wärmepumpe und wassergeführtem Kamin

Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
60% Heizkosten sparen:
JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Liebe Leser,

nachdem ich mich nun lange schlau gemacht habe und auf meine Fragen dennoch keine zufriedenstellende Antworten gefunden habe, stelle ich meine Anfrage hier in dieses Forum:

Ich werde ein KfW 55 Haus bauen. Zunächst die Daten:

-Mehrgenerationenhaus, d.h. 2 unterschiedlich große Wohneinheiten (Doppelhaushälften) mit 90 und 140 Quadratmetern.
-Holzständerbauweise
-Sowohl zentrale Heizungsanlage wie auch zentrale Wasser- und Stromversorgung für beide Wohneinheiten mit Wärmemengenzählern, Wasseruhren, usw. usw. in einem von beiden zu betretenden Abstellraum (wärme- und schallgedämmt).
-Fußbodenheizung im ganzen Haus
-Wärmegedämmte Bodenplatte, kein Keller
-Wohnraumlüftung durch ein Inventer-System
-Ausschlaggebend für die KfW Förderung sind grundsätzlich die Wärmepumpe und die Luftungsregelung, jedoch nicht der Kaminofen!

Die Heizungsanlage wird sehr wahrscheinlich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sein, da mir eine Erdbohrung zu teuer ist und für die Verlegung von Kollektoren das Grundstück nicht ausreicht, und ich auch nicht bereit bin es in so hohem Ausmaß unversiegelt zu lassen.
Nun möchte ich einen wassergeführten Kaminofen an das Heizsystem anschließen, um besonders in der kalten Jahreszeit sowohl die Heizung wie auch die Brauchwassererwärmung zu unterstützen. (Anmerkung: Auf den Kaminofen werde ich definitiv aus Liebhaberei Smile nicht verzichten, also auch die bei Verzicht einsparbaren Investitionskosten nicht in eine Erdbohrung investieren)
Das Haus lasse ich komplett für einen Festpreis von einem Bauträger erstellen. Für den Heizungsbau wird es einen Subunternehmer geben, bei dessen Auswahl ich auch mitreden kann.
Noch steht das Haus nicht, alles ist noch planbar.

Nun komme ich zu meinen Fragen:

-Worauf muss ich achten, wenn ich mit dem Heizungsbauer spreche bzgl. der Auslegung des Systems?
-Was hat es mit dem Pufferspeicher auf sich? Wie groß muss, wie groß darf er sein?
-Gibt es Erfahrungen mit solchen Systemen speziell Luft-Wasser-Wärmepumpe gekoppelt mit wassergeführtem Kaminofen?
-Welche Systeme sind empfehlenswert, welche weniger, was sind die Vor- und Nachteile?

Danke allen Beitragsschreibern schon im Voraus!

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Lass die Wasserführung des Kaminofens raus. Die 5000€ und mehr Mehrkosten sparst du nie ein. Durch die Zwangsbelüftung verteilt sich schon die warme Luft des Kaminofens im Haus. Für die Mehrkosten des Kamins kannst du dir schon überlegen ob du nicht noch etwas drauflegst und gleich auf Passivhaus gehst.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,
wir sind letztes Jahr Ende November eingezogen und ich bin jetzt zum
ersten mal in einem Forum.
Erst mal will ich sagen, das mir die ganzen Foren in allen Fragen
enorm geholfen haben, die richtigen Entscheidungen zutreffen, man
braucht aber halt auch viel viel viel Zeit, sich überall durchzulesen.
Zu unseren Daten:
- Einfamilienhaus, Holzständerbauweise, 135qm Wohnfläche, Fa. Keitel (darf ich das sagen?)
- Voll unterkellert (Garagen, Heizung und kleine Werkstatt)
- Im ganzen Haus Fußbodenheizung
- KFW60

Wir haben eine Alpha Innotec LWC60 Innenaufstellung und haben die mit einem Wasserführenden Kaminofen Blueline W4 von Buderus und einem
830l Kombispeicher kombiniert.
Nach dem vielen Foren lesen war ich doch noch ein wenig skeptisch ob dem Verbrauch der Wärmepumpe.
Nun kann ich berichten, das ich von 01.01.09-30.06.09 ca. 500Kw
im NT für die Wärmepumpe gebraucht habe. Das heißt, in Euro etwa
55.- Euro für Heizung und Warmwasser.
Natürlich muss einer in der Familie daheim sein zum Ofen füttern,
aber wenn man so was macht, ist man sich darüber ja im Klaren.
Ich würde es jederzeit wieder so machen, billiger gehts nicht.
Holz machen muss natürlich auch spass machen, denn wenn mans
fertig kaufen muss, kann mans vergessen.

Nach oben
Oswald
*****
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
hallo...


Also die Aussage mit den 500 kWh taugt überhaupt nix wenn die Menge an Holz nicht auch genannt wird.

Es sind schätzungsweise 5-6 Ster oder?
Also wenn man die kaufen muss sind das auch 480,- € incl Lieferung.

Grüsse
Oswald

_________________
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden Antworten mit Zitat
Hallo,
danke für die Infos. Da dachte ich doch fast schon hier liest gar niemand...

Nun habe ich ein Angebot von meinem Bauträger und nach einem Gespräch mit dem Heizungsbauer liegt mir Folgendes vor:

Falls wir das genannte Zweifamilienhaus (90 + 140 Quadratmeter), bewohnt von 1 Person und 3 (bald 4 Very Happy ) ausschließlich mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizen wollen (incl. Warmwasser), will er uns folgendes System einbauen:

Wärmepumpe: WWPL9l von Weishaupt (9kw)
Trinkwasserspeicher: 300 Liter

Nun frage ich mich, ob diese Wärmepumpe evtl. unterdimensioniert ist! Es ist zwar ein KFW 55 (besser: Energieeffizienzhaus 55) Haus und wir benutzen vorzugsweise Dusche statt Bad, aber ist das nicht doch etwas wenig für 2 Gebäude? Der Heizungsbauer meinte, dies sei wegen der optimalen Dämmung vollkommen ausreichend. Aber was wären denn die Folgen einer unterdimensionierten Wärmepumpe?

Der Heizungsbauer sagte, er hätte eine Heizlastberechnung durchgeführt, die zu diesem Ergebnis komme.

Nun kann es ja auch sein, dass der Bauträger daran interessiert ist, eine möglichst preiswerte Heizanlage einzubauen, um wegen des Festpreises Geld zu sparen Confused Würde mich jedoch wundern, da er sonst sehr redlich ist.

Und wegen meiner Überlegung eines wasserführenden Kaminofens schlägt er folgendes System vor (Den Preis wird er noch benennen):
Wärmepumpe. Wie oben
Energiespeicher: WES 660 von Weishaupt (Dies sei die Premium-Lösung sagt er, hier sei dann auch für die Zukunft noch ein Anschluss von Solar möglich)

Bei beiden Systemlösungen werde sogenannte Hocheffizienzumwälzpumpen verwendet.

Was haltet ihr davon?

Hallo Oswald, was ist denn Ster? Sind das sogenannte Schüttraummeter?


Hallo Holzwurm1, bist Du mit dem Buderus Ofen zufrieden? Hat der eine Scheibenspülung? Wenn ich etws hasse, dann schwarze Scheiben beim Kamin Twisted Evil

Nach oben
machtnix
*****
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo Erdnussmus,

deine geplante Heizung gefällt mir eigentlich gar nicht.Mit den 9kW Heizlast hat der Heizi wohl recht,jedoch wohl absolut Weishaupt lastig,so das er nur noch ins Regal(Katalog) greifen muß ohne nachzudenken.
Desweiteren hat wohl außer acht gelassen das es sich hierbei um eine Luft-WP handelt.Daher sollte man diese möglichst eine Nummer größer auslegen da damit im Winter die Abtauheizung der WP weiter nach hinten verlagert wird.

Im Normalfall beginnt die WP schon bei ca-5°C den Abtauvorgang,mit einer etwas größer dimensionierten dann -10°C oder12°C.
Der Puffer ist völliger Unsinn.
Dein Estrich ist dein Puffer.Solar und Wärmepumpe ist leider völlig daneben.

Nehmen wir mal an,das du mit deiner Wärmepumpe ca.600€ Energiekosten im Jahr hast,warum willst du dann noch für 7-8000€ Solar auf's Dach packen damit du dann am Ende des Jahres auf 550€ kommst?

Hier wäre mal mein Anlagenkonzept für dich:
Kaminofen ja,aber ohne wasserführung,zu kostenintensiv lohnt nicht bei einer WP.
Inverter-WP von Mitsubishi,hier würde ich die Powerinverter PUHZ-RP100KA mit einer Heizleistung von 11,2kW oder die PUHZ-RP125KA mit 14,0kW.Diese können ihre Leistung je nach Bedarf rauf oder runter regeln.
http://www.mitsubishi-electric-aircon.de/pdf/GK_0910.PDF... (Seite 74)

Für die Warmwasserversorgung würde ich eine Brauchwasserwärmepumpe z.B. von Dimplex wählen,die BWP30HLW.
http://www.dimplex.de/waermepumpe/warmwasser-waermepumpe/folienmantel....

Wenn du bei der Wahl des Heizungsbauers mitreden kannst,solltest du dich in Sachen Wärmepumpe vielleicht auch mal mit einem Kälteanlagenbauer sprechen.
Das sind nämlich die Jungs die die WP im Störungsfall selsbt reparieren können und keinen Werkskundendienst benötigen.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Ohne Solar und ohne wassergeführten Kamin sind die Kriterien für das KfW Effizienzhaus 55 dann sicherlich passé.

Warum soll man sich zusätzlich eine Brauchwasser-Wärmepumpe mit 55 dB ins Haus stellen, speziell die Inverter-Technik bietet die Möglichkeit auf unterschiedliche Lastanforderungen mit angepasster Leistungsabgabe zu reagieren.

Der Einbau einer Solaranlage in Kombination mit einer Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung wird vom Staat noch mit einem Bonus versüßt, da können bis zu 50 % der Investionen für die Solaranlage über Förderungen wieder zurückkommen.

Aus heutiger Sicht ist eine Solaranlage in vielen Fällen nicht besonders wirtschaftlich, aber in Zukunft wird die Speichertechnik besser und die solaren Deckungsraten höher. Wer den Strang zum Dach hat, wird vielleicht auch in baldiger Zukunft von der neueren Technik profitieren.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo Oswald, haste aber nett geschrieben;-)
Ist natürlich völlig richtig, waren ca. 5 Meter Holz. Da ich aber Traktor, 2 Stihl Sägen, Hänger, Spalter und Bandsäge alles habe, sind die Kosten erträglich. Wir machen zu zweit Holz und machen immer so viel, das wir noch einen Teil verkaufen um unsere Unkosten zu decken. Bei uns kostet übrigens der Meter im Wald als Kronenholz oder Durchforstung für Buche und Eiche dieses Jahr 15.-Euro. Deine Zeit an der frischen Luft darfst du
natürlich nicht berechnen.

Der Blueline W4 hat eine Scheibenspülung, du kannst ihn auch mit Raumluftabhängiger oder Raumluftunabhängiger Luftzufuhr anschließen.
Uns hat er gut gefallen und im Vergleich zu anderen war er preislich einfach am besten. Du musst halt so alle vier-sechs Wochen die Wasserrohre im Ofen reinigen. Ich weiß nicht was die Wärmepumpe ohne Kaminofen im Winter an Strom gebraucht hätte, aber bei Minusgraden habe ich mich jeden Tag gefreut an dem sie gestanden ist. Ich finde es die optimale Ergänzung zur Wärmepumpe. Lass Solar weg und nimm das Geld für den wasseführenden Kaminofen, du wirst es nicht bereuen.
Wenn dein Dach dann noch nach Süden geht, knalls dir voll mit Photovoltaik.

Solar für Warmwasser halte ich auch für Quatsch. Im Sommer ist unsere Luft/Wasser Wärmepumpe für uns vier super günstig, da brauchst du nicht auch noch Solar. und im Winter wenns drauf ankommt macht deine Solar auch nicht warm, dann lieber wasserführender Kaminofen. Und wenn
du sowieso einen Kaminofen willst, ist der Aufpreis zum Wasserführenden
verschmerzbar. Was du jetzt nicht machst, bereust du später, weil du es nicht mehr machst, oder es nicht mehr möglich ist, oder teurer wie wenn dus gleich gemacht hättest.

Was ich ganz wichtig finde: Unser Heizi hat das eingebaut wovon er eine Ahnung hat und wo er schon zigmal verbaut hat. Folge: Es hat alles von Anfang an funktioniert. Wenn man da so in den verschiedenen Foren liest was da so alles gewurschtelt wird, kanns einem schon manchmal übel werden. Das ganze Heizungssystem muss zusammenpassen, von der Fußbodenheizung über die Wärmepumpe und den Kaminofen bis zum Speicher. Und für mich passt alles, wenn ich bis heute dieses Jahr 490KW gebraucht habe.

Wenn du deinen Heizi kennst und du ihm vertrauen kannst, dann glaub ihm wenn er sagt 9kw reichen. Bei uns reichen für 135 Quadratmeter
ja auch 6kw, allerding Luft/Wasser Wärmepumpe. Eine reine Luft-Wärmepumpe würde ich mir nicht einbauen lassen. Ach so, wir wohnen übrigens in der Nähe von Heilbronn. Wo kommt ihr denn her, Erdussmus?

Nach oben
machtnix
*****
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Ja nee is klar,einen Mehrinvest von 7-8000€ und eine Förderung von 2000€?
Dafür hat man dann eine Ersparnis von 50€/Jahr.

Vielleicht sollte man mal lieber an den Geldbeutel des Kunden (Fragestellers) denken anstatt mit allen Mitteln Fördermittel zu bekommen.

Warum soll man sich zusätzlich eine Brauchwasser-Wärmepumpe mit 55 dB ins Haus stellen, speziell die Inverter-Technik bietet die Möglichkeit auf unterschiedliche Lastanforderungen mit angepasster Leistungsabgabe zu reagieren.

Daran kann man leider erkennen das Sie noch nie eine WP eingebaut,geschweige denn sogar eine Inverterwärmepumpe gesehen haben.

Ach ja,mit den Komponeten die von mir genannt wurden,kann der Fragesteller sich mit Sicherheit 3-fach Verglasung mit einem U-Wet von 0,9 leisten.
Vielleicht ist sogar noch etwas Dämmung mit drin,ohne einen teuren Kredit aufnehmen zu müssen.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden Antworten mit Zitat
Hallo,

Hallo machtnix und Holzwurm1: Ne, ne das ist schon eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Weishaupt. Name: WWPL 9 l 9kw Leistung

Und zu dem Puffer der "nicht gebraucht wird" sagte der Heizi, dies sei nur möglich, wenn das ganze System ständig durchflossen sei und es dementsprechend keine Raumthermostate geben würde, die einzelne Bereiche "wegregeln" würden. Ich gebe dies nun in meinem laienhaften Verständnis wieder, er sagte es sicherlich etwas fachlicher.

Und bei Hinzufügung eines wassergeführten Kaminofens sei ein Puffer absolut zwingend notwendig, da dieser Ofen Wassertemperaturen von bis zu 80 Grad erzeuge und diese dann natürlich nicht in ein System mit Vorlauftemperaturen von max. 35 Grad eingespeist werden könnten.

Und wegen dem Solar sagte ich das nur als mögliche Erweiterung zu dem genannten Energiespeicher WES 660-C, jedoch ist der Speicher WES 660-W ebenso nutzbar bei Hinzufügung eines Kamins, jedoch dann ohne Solar. Wenn wir uns für zusätzlich Solar entscheiden, dann vielleicht in einigen Jahren, wenns Geld besser fließt. Das Dach gibt es eh' nicht her und dann halt sowieso nur schräg auf der Garage aufgestellt. Aber nach all den Infos neige ich mittlerweile sowieso weg von Solar, da es sich zusammen mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe wohl nicht wirklich lohnt.

Hallo Thomas Heufers, ohne Solar und wassergeführtem Kaminofen erreiche ich dennoch die Kriterien für Energieeffizienzhaus 55. Denn diese erfülle ich einzig und allein schon durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine dezentrale Inventer-Lüftung und durch Dämmung (3-fach-Verglasung und so).

Der Kaminofen ist eine einzige Liebhaberei. Rein kaufmännisch gerechnet wird er sich wahrscheinlich selbst nach 30 Jahren noch nicht rechnen. Aber da kommen noch ganz andere Komponenten ins Spiel. Um nur einige zu nennen wie Behaglichkeit, wunderbare Wärme, Entspannung, Holz hacken und Aggressionen abbauen und "Autonomie fühlen" u.s.w., die sind mit Geld garnicht aufzuwiegen.

Nach oben
Oswald
*****
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Erdnussmus hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Und zu dem Puffer der "nicht gebraucht wird" sagte der Heizi, dies sei nur möglich, wenn das ganze System ständig durchflossen sei und es dementsprechend keine Raumthermostate geben würde, die einzelne Bereiche "wegregeln" würden.

Genau DAS vergessen die Herren bei der Beweihräucherung der pufferlosen FBH!
Sind nicht alle Heizkreisläufe offen braucht man schon den Puffer um die Taktung niedrig zu halten.
Ehrlicherweise muss man aber gestehen, dass die Regelung unterschiedlicher Temperaturen in unterschiedlichen Räumen mit dem energetischem Gebäudestandard überproportional schwieriger (oder sogar unmöglich) wird.
Erdnussmus hat Folgendes geschrieben:

Und bei Hinzufügung eines wassergeführten Kaminofens sei ein Puffer absolut zwingend notwendig, da dieser Ofen Wassertemperaturen von bis zu 80 Grad erzeuge und diese dann natürlich nicht in ein System mit Vorlauftemperaturen von max. 35 Grad eingespeist werden könnten.

So isses!
Erdnussmus hat Folgendes geschrieben:

Aber nach all den Infos neige ich mittlerweile sowieso weg von Solar, da es sich zusammen mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe wohl nicht wirklich lohnt.

Ich bin der Meinung es lohnt sich NIE!
Erdnussmus hat Folgendes geschrieben:

...Energieeffizienzhaus 55. Denn diese erfülle ich einzig und allein schon durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine dezentrale Inventer-Lüftung und durch Dämmung (3-fach-Verglasung und so).

SO muss es sein und nicht anders!
Erdnussmus hat Folgendes geschrieben:

Der Kaminofen ist eine einzige Liebhaberei. Rein kaufmännisch gerechnet wird er sich wahrscheinlich selbst nach 30 Jahren noch nicht rechnen. Aber da kommen noch ganz andere Komponenten ins Spiel. Um nur einige zu nennen wie Behaglichkeit, wunderbare Wärme, Entspannung, Holz hacken und Aggressionen abbauen und "Autonomie fühlen" u.s.w., die sind mit Geld garnicht aufzuwiegen.

So mancher hier im Forum bräuchte nach dieser Aussage sicherlich in jedem Zimmer einen Kamin für die Aggressionen!
Ansonsten kann ich diesen Wunsch hier voll und ganz nachvollziehen und mach das auch so und aus den selben Gründen.


Grüsse
Oswald

_________________
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo Erdbussmus,
würde mich interessieren, wie ihr euch entschieden habt.
Question
Viele Grüße vom Holzwurm

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen http://www.ith24.de Antworten mit Zitat
ANZEIGEWir geben Energie fürs Leben!
Clever heizen mit
KWB Biomasseheizungen


KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
www.zubatherm.com...

Nach oben


Antwort für Gäste
Bitte schreiben Sie bei einer NEUEN Frage immer einen neuen Beitrag. Lediglich wenn Ihr Beitrag eine Antwort auf obigen Beitrag ist, antworten Sie als Gast direkt in diesem Formular.

Name/ Firma
Ihre e-Mail
(Ihre Mailadresse wird nicht veröffentlicht!)
Bewertung
Kategorie
Bezug
Titel
Ihr Text
Anzahl Zeichen: 0 (mind. 150 Zeichen!)
Spamschutz
E-Mail Erinnerung bei neuen Kommentaren zu diesem Artikel



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

 

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Wärmepumpe und PV-Strom bernhard geyer Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie 1 08.02.2012 15:14 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Fragen zur Wärmepumpe Außenaufstellung 10Jumbi52301313 Geothermie & Wärmepumpen 4 05.02.2012 09:47 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Nachträglicher Einbau einer Wärmepump... KTT Geothermie & Wärmepumpen 2 25.01.2012 08:49 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Stromkosten für Wärmepumpe Thomas Heufers Geothermie & Wärmepumpen 7 24.01.2012 17:59 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Sole-Wärmepumpe-Betrieb mit Frostwächter Problemfall Geothermie & Wärmepumpen 2 23.01.2012 14:04 Letzten Beitrag anzeigen